Pilzen (Kreis Schweidnitz)

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Landgemeinde ca. 4 km südlich der Kreisstadt Schweidnitz.

Allgemeine Information

  • 1895[1] = Landgemeinde Pilzen = 1 Wohnplatz, 39 bewohnte Wohnhäuser, 96 gewöhnliche Haushaltungen, einzeln lebende Personen: 5 männliche und 5 weibliche; ortsanwesend am 2.12.1895 sind 483 Personen, wovon 210 männlich und 273 weiblich, 401 Personen ev., 82 Person kath.; ev. zu Schweidnitz, kath. zu Groß Wierau, Standesamt Jakobsdorf, Amtsbezirk Jakobsdorf
  • 1895[2] = Gutsbezirk Pilzen = 1 Wohnplatz, 3 bewohnte Wohnhäuser, 5 gewöhnliche Haushaltungen; ortsanwesend am 2.12.1895 sind 25 Personen, wovon 9 männlich und 16 weiblich, 19 Personen ev., 6 Person kath.; ev. zu Schweidnitz, kath. zu Groß Wierau, Standesamt Jakobsdorf, Amtsbezirk Jakobsdorf
  • 1933[3] = Pilzen = 1 Wohnplatz, 51 bewohnte Wohnhäuser, 116 gewöhnliche Haushaltungen, ortsanwesend am 16.06.1925 sind 484 Personen, wovon 242 männlich, 417 Personen ev., 66 Personen kath., 1 Person bekenntnislos; ev. zu Schweidnitz, kath. zu Groß Wierau, Standesamt Jakobsdorf, Amtsbezirk Grunau-Jakobsdorf

Politische Einteilung

Standesamt

In Schlesien begannen die Standesamtsregister, wie in ganz Preußen, am 01. Oktober 1874.
Pilzen gehörte zum Standesamt Jakobsdorf.


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Beachte die Besonderheiten in der Geschichte der evangelischen Kirche in Schlesien für die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg. Besonders auch die Bedeutung der schlesischen Friedenskirchen.

Pilzen war evangelisch zur Friedenskirche Schweidnitz gepfarrt.

Katholische Kirchen

Pilzen hatte eine eigene katholische Kirche St. Joseph, welche eine Filiale von Groß Wierau war. Die Kirche wurde 1676 als Filiale von Glogau (Kreis Schweidnitz)|Glogau]] erbaut. 1911 wurde einen neue katholische Kirche errichtet. [4] Im Jahre 1845 hielt der Pfarrer aus Groß Wierau insgesamt 5 Gottesdienste im Jahr in der Pilzener Kirche.


Geschichte

Pilzen liegt 4 km südöstlich von Schweidnitz. Der Ort wird von der nach Reichenbach führenden Chaussee durchschnitten, von welcher sich fast in dr Mitte des Dorfes die Strehlener Chaussee abzweigt. Die außerhalb des Ortes auf dem Friedhofe stehende kleine katholische Kirche wird zu gottesdienstlichen Zwecken wegen ihres baufälligen Zustandes nicht benutzt. Das Dorf, welches nch Schweidnitz eingepfarrt ist, hat ein Dominium und eine evangelische Schule, in welcher von 1 Lehrer 98 Kinder unterrichtet werden. [5]


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Historische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Link zur Familienkundlichen Literaturdatenbank

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Karten

Messtischblatt TK25 (1:25.000) Nr.: 5165

Genealogische Webseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der Zugriff jedoch, aufgrund der unklaren Lage durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), vorerst deaktiviert.

Informationen aus dem Genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung PILZENJO80GT
Name
  • Pilzen (deu)
  • Boleścin (2015) (pol)
Typ
  • Dorf
Einwohner
externe Kennung
  • SIMC:855990
Karte
   

TK25: 5165

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Schweidnitz (- 1945) ( Landkreis )

Świdnica (1999 -) ( Landgemeinde PL ) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Pilzen, Boleścin (powiat świdnicki) Dorf PILZE1JO80GT (1885)


Städte und Gemeinden im Landkreis Schweidnitz im Regierungsbezirk Breslau in Schlesien (Stand 1939)

Städte: Freiburg i. Schles. | Schweidnitz | Striegau
Gemeinden: Alt Jauernick | Arnsdorf | Barzdorf | Bergen | Berghof-Mohnau | Birkholz | Bögendorf | Breitenhain | Bunzelwitz | Burkersdorf | Cammerau | Domanze | Eckersdorf | Eisdorf | Esdorf | Fehebeutel | Floriansdorf | Frauenhain-Rungendorf | Friedrichsrode (Nsl.) | Goglau | Gohlitsch | Gräben | Gräditz | Groß Merzdorf | Groß Rosen | Groß Wierau | Grunau b. Striegau | Grunau-Jakobsdorf | Guhlau | Günthersdorf | Gutschdorf | Haidau | Halbendorf | Häslicht | Hohenposeritz | Hohgiersdorf | Hoymsberg | Ingramsdorf | Järischau | Kallendorf | Kaltenbrunn | Käntchen | Klein Bielau | Klein Merzdorf | Klein Wierau | Kletschkau | Klettendorf | Kohlhöhe | Königszelt | Konradswaldau | Kratzkau | Kreisau | Kroischwitz | Krotzel | Kunzendorf | Laasan | Leutmannsdorf | Ludwigsdorf | Muhrau | Neudorf | Neu Jauernick | Nieder Giersdorf | Nieder Weistritz | Niklasdorf | Nitschendorf | Ober Weistritz | Ölse | Penkendorf | Peterwitz | Pilgramshain | Pilzen | Preilsdorf | Puschkau | Qualkau | Raaben | Rauske | Saarau | Säbischdorf | Schmellwitz | Schönbrunn | Schönfeld | Seiferdau | Seifersdorf | Standorf (Stanowitz) | Stephanshain | Strehlitz | Streit | Tampadel | Tarnau | Teichau | Teichenau | Thomaswaldau | Tunkendorf | Ullersdorf | Weiß Kirschdorf | Weizenrodau | Wickendorf | Wierischau | Wilkau | Würben | Zedlitz | Zirlau | Zülzendorf| |

  1. Gemeindelexikon für die Provinz Schlesien, 1898
  2. Gemeindelexikon für die Provinz Schlesien, 1898
  3. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Band VI: Provinz Niederschlesien, 1933
  4. Fürstbischöfliches Ordinariat (Hrsg.) „Real-Handbuch des Bistums Breslau. II. Teil“ Breslau 1926
  5. GRÖGER, Eduard "Der Kreis Schweidnitz nach seinen physikalischen, statistischen und topographischen Verhältnissen", Schweidnitz, Verlag L. Heege (ca. 1904), S. 47
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