Ingken

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Hierarchie

Regional > Litauen > Ingken
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Ingken



Inhaltsverzeichnis

Ingken
Ingken in der Memellandkarte

Einleitung

Ingken, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name ist kurisch-lettisch von "inķis" abzuleiten und bezieht sich auf etwas Trichterförmiges, in dieser Region wahrscheinlich auf Waldbienen-Imkerei. Der Ort ist ein kleines Straßendorf zwischen Memel und Clausmühlen.

  • nehrungs-kurisch "inkils" = Trichtereinsatz im Reusennetz
  • preußisch-litauisch "inkelas, inkilas" = der in/ an einem Baum angebrachte Bienenstock, auch Brutkasten für Waldvögel

[2] [3] [4]


Allgemeine Information

Geographische Lage
55.713°N 21.207°O
  • Alter Siedlungsort, ca. 6 km östlich von Memel[5]


Politische Einteilung


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Ingken gehörte 1888 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Ingken gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Ingken gehörte 1888 zum Standesamt Klausmühlen.


Verschiedenes

Karten

Ingken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe rechts unten Ingken auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Ingken im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Höfe im Westen in der Gemeinde Sudmanten-Trusch an Stelle ehemals Ingken im Messtischblatt 0293 Plicken (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung INGKENKO05OR
Name
Typ
  • Wohnplatz (- 1904-08-13)
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0293

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Sudmanten-Trusch, Sudmantai (1904-08-13) ( Landgemeinde ) Quelle

Adlig Lindenhof, Lindenhof zu Göse-Bachmann-Stiftung, Lindenhof (1904-08-12) ( Gutsbezirk Gutsbezirk ) Quelle

Adlig Ingken (1888) ( Landgemeinde ) Quelle


Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Kwauka, Paul, Pietsch, Richard: Kurisches Wörterbuch, Verlag Ulrich Camen Berlin, 1977, S.35
  3. Kurschat, Alexander: Litauisch-Deutsches Wörterbuch, Vandenhoeck & Ruprecht, 1968
  4. Peteraitis, Vilius: Mažosios Lietuvos ir Tvankstos Vietovardžiai, Ju kilme ir reikšme, Vilnius 1997, S.150
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  8. König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835
  9. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
  10. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
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