Hofheim am Taunus

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Disambiguation notice Hofheim ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Hofheim.


Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Hessen > Regierungsbezirk Darmstadt > Main-Taunus-Kreis > Hofheim am Taunus

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wappen

Bild:Wappen_Hofheim_am_Taunus.png

Die untere Hälfte des Wappens zeigt im linken Feld auf blauem Grund einen steigenden Löwen, rot bewehrt, zwischen sieben goldfarbigen Schindeln, im rechten Feld auf rotem Grund ein silbernes sechsspeichiges Rad. In der oberen Hälfte erscheint vor schwarzem Grund, bis zur Brusthöhe verdeckt die Figur des Hl. Petrus in silbernem Ober- und blauem Untergewand; in der rechten Hand hält er ein goldenes Buch, in der linken einen goldenen Schlüssel. Dem Wappen ist eine Mauerkrone aufgesetzt (amtlich gebilligt 1907, 16.02.1920 verliehen). Das Wappen soll dem Bild der Gerichtssiegel seit 1368 entsprechen.

Allgemeine Information

Die Stadt liegt am Südhang des Taunus. Die reizvolle landschaftliche Umgebung belohnt den Erholungssuchenden, eine Wanderung auf den Kapellenberg mit Bergkapelle, Cohausentempel und Meisterturm zu unternehmen. Von seiner Höhe geht der Blick weit in die Rhein-Main-Ebene. Hinter der Silhouette der Stadt Frankfurt am Main grüßt von Osten der Spessart und im Südosten der Odenwald. Nicht zuletzt die Nähe der Großstädte Frankfurt am Main, Wiesbaden und Mainz haben in den letzten Jahrzehnten zu einem raschen Steigen der Einwohnerzahl von 7.500 vor dem 2. Weltkrieg auf 19.000 in 1971 geführt. Durch die Eingemeindungen der Stadtteile Langenhain, Lorsbach, Diedenbergen, Wildsachsen und Wallau hat sich die Gesamteinwohnerzahl bis 1977 auf 34.000 erhöht. Heute leben in Hofheim insgesamt 37.845 Einwohner (Stand: 30.06.2004). Beim Wohnungsbau hat Hofheim den Charakter als Wald- und Gartenstadt behalten. Im Stadtkern wurden seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erfolgreich Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, die die Hofheimer Altstadt sehenswert gemacht haben. Dem Besucher wird so manches schöne freigelegte Fachwerk gezeigt.

Politische Einteilung

Stadtteile

Kirchen und religiöse Gemeinschaften

Katholische Kirchen

Evangelische Kirchen

Geschichtlicher Abriss

Hofheims Gründung fällt in die Zeit der Franken. Im Jahre 1263 wird Hofheim erstmals urkundlich erwähnt. Unter der Regierung der Falkensteiner wurde Hofheim am 21. März 1352 von Kaiser Karl IV zur Stadt erhoben. Die Stadt erhielt das Recht sich mit Mauern, Toren und Brücken zu befestigen, Gericht und Amt zu halten und einen Wochenmarkt einzuführen. 1581 wechselte die Zuständigkeit zu Kurmainz. Durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 verloren die geistlichen Fürsten ihren Landbesitz und Hofheim kam zum Herzogtum Nassau. 1866 wurde das Herzogtum Nassau der preußischen Regierung angegliedert. (wird fortgesetzt)


Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen


Bibliographie

Genealogische Werke

  • Lorenz Ernst - Einwohner von Hofheim am Taunus 1609, in: Hessische Familienkunde, Band 8, Sp. 257
  • Lorenz Ernst - Einwohner von Hofheim am Taunus 1633, Höchster Geschichtshefte 7/8
  • Josef Nix - Einwohner von Hofheim am Taunus 1650/1651, HFK
  • Josef Nix - Ortsfremde in Hofheim am Taunus 1650 - 1680, HFK
  • Josef Nix - Einwohner von Hofheim am Taunus 1680, HFK
  • Hofheimer Verzeichnis der Männer, Weiber, Wittiben, Söhne, Töchter und Juden - 1715 - HHSTAW 106-5135
  • Josef Nix - Einwohner von Hofheim am Taunus 1724 - in Festschrift 600 Jahre Stadt Hofheim 1952
  • Franz Staab - Die Haus- und Grundbesitzer Hofheims im Jahre 1764 - in Hofheimer Chronik
  • Einwohner von Hofheim am Taunus 1861 - HHSTAW 228-66

Genealogischer Nachlaß des Josef Nix in der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte, Frankfurt-Höchst

Historische Werke

Weitere Literatur

Stammfolgen Hofheimer Familien

  • Becht in Hofheim
  • Betzel in Hofheim
  • Ehry in Hofheim, Marxheim, Hattersheim und Höchst
  • Fach in Hofheim
  • Faust in Hofheim
  • Heislitz in Marxheim, Hofheim, Weilbach und Kriftel
  • Krieger in Schwalbach, Sossenheim, Höchst, Hofheim, Sindlingen und Bretzenheim
  • Trauth in Höchst, Mainz und Hofheim
  • Weigand in Hofheim
  • Weppener in Amöneburg, Hofheim, Würzburg und Mainz

Archive und Bibliotheken

Archive

Museum


Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Genealogische Internetseiten

Weitere Internetseiten

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HOFEIMJO40FC
Name
  • Hofheim am Taunus (deu)
Typ
  • Stadt
Einwohner
Postleitzahl
  • 16 (1941 - 1961) Quelle
  • W6238 (1961 - 1993-06-30)
  • 65719 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2902533
  • opengeodb:18477
Amtlicher Gemeindeschlüssel
  • 06436007
Karte
   

TK25: 5916

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Main-Taunus-Kreis (1928 -) ( Landkreis )

Höchst (- 1928) ( Kreis )

Hofheim ( Vogtei )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Lorsbach Gemeinde Stadtteil LORACHJO40FC (1972 -)
Diedenbergen Dorf DIEGENJO40FB
Wallau (Taunus) Dorf WALLAUJO40EB (1977-01-01 -)
Marxheim Gemeinde Stadtteil object_213867 (1938 -)
Langenhain Gemeinde Stadtteil object_213868 (1972 -)
Wildsachsen Dorf WILSENJO40EC



Städte und Gemeinden im Main-Taunus-Kreis (Regierungsbezirk Darmstadt)

Städte: Bad Soden am Taunus | Eppstein | Eschborn | Flörsheim am Main | Hattersheim am Main | Hochheim am Main | Hofheim am Taunus | Kelkheim | Schwalbach am Taunus
Gemeinden: Kriftel | Liederbach am Taunus | Sulzbach

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