GOV/Newsletter/2013/10

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

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Newsletter 10/2013

Internationalisierung

Die Sprache der Benutzeroberfläche des Genealogischen Ortsverzeichnisses und die Beschriftung der Typen der Einträge ist von der Sprache abhängig, die der Webbrowser als bevorzugte Sprache übermittelt. Es erfolgte eine Lokalisation (Übersetzung in die Zielsprache) für folgende Sprachen:

  • Englisch
  • Französisch (teilweise)
  • Niederländisch (teilweise)
  • Russisch
  • Tschechisch

In Workshops war der Wunsch geäußert worden möglichst viele Staaten der Welt in das GOV zu integrieren. Dazu erfolgt eine schrittweise Übernahme von Orten aus http://www.geonames.org. Der Geonames-Schlüssel wird im GOV als externe Kennung eingetragen. Beispiel GELNENKO05QO hat geonames:599404.

Einige Länder wurden bisher aus Geonames übernommen (Stand August 2013)

  • Belgien
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Niederlande
  • USA
  • Spanien

Historische Landkreise in Ostpreußen

Die Bearbeitung wurde fortgeführt. Bis Ende August 2013 sind folgende Kreise hinzugekommen:

Was überarbeitet wurde:

  • Zuordnung der Wohnplätze zu evangelischen und katholischen Kirchspielen, Stand 1907
  • Zuordnung der Landgemeinde/Gutsbezirke zu den Standesämtern, Stand 1907
  • Zuordnung der Gemeinden zu den Standesämtern Stand 1941 nach Memel (Stadt und Kreis)/Adressbuch 1941
  • Eingliederung/Eingemeindung von Gemeinden und Gutsbezirken zwischen 1890 bis 1945 nach den Abschriften des Amtsblatts des Regierungsbezirks Gumbinnen auf den Seiten der Amtsbezirke auf http://www.territorial.de. Fehlende Angaben wurden aus dem „Amtsblatt der Regierung in Gumbinnen, Jahrgang 1939“ übernommen.
  • Einwohnerzahlen der Volkszählungen von 1905, 1910, 1939 und teilweise von 1885 (für Orte die 1905 nicht mehr genannt wurden)
  • Ergänzungen nach dem „Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft I Ostpreußen, Aufgrund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885“,
    GOV-Quelle: source_810126
  • deutsche Ortsnamensänderungen zwischen 1890 bis 1942
  • litauische Ortsnamen aus dem „Amtsblatt des Memelgebietes“ Nr. 132 vom 29.12.1923 aus ePaveldas - dem Virtuellen Elektronischen System für das kulturelle Erbe Litauens (Lietuvos kultūros paveldas – virtualioje erdvėje)
  • litauische Ortsnamen, Einwohnerzahlen und Fläche der Gemeinden von 1925 aus dem „Verzeichnis der Ortschaften des Memelgebiets/Klaipėdos Krašto apgyventų vietų sąrašas“ von 1926“, GOV-Quelle: source_809740
  • Neubestimmung der Koordinaten aller Orte anhand von digitalisierten Meßtischblättern von Geogreif (http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/) und Mapster (http://igrek.amzp.pl/)
  • Koordinaten für die Landgemeinden, die zwischen 1890 und 1900 aufgelöst wurden, wurden mit Hilfe der KDR100 der David Rumsey Historical Map Collection http://www.davidrumsey.com/ ermittelt
  • Koordinaten für Orte vor 1890 wurden anhand alter Karten der Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin geschätzt, die auf den Ortsseiten im GenWiki eingebunden sind.
    Beispiel: Januschen Peter.
  • Auswertung des Buches von Fritz Gause „Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800. Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen“, 1935,
    GOV-Quelle source_311538
  • weitere Details zu verwendeten Quellen sind in den Einträgen im GOV genannt und hier...
  • Es wurden ca. 200 fehlende Orte (Wohnplätze) angelegt.

In enger Zusammenarbeit mit den GenWiki-Bearbeitern der Familienforschungsgruppe Memelland konnte für fast alle Ortsseiten des Landkreises Memel ein Eintrag im GOV angelegt werden. Alle GOV-Einträge des Landkreises Memel wurden ins GenWiki verlinkt.

Bearbeiter: Peter Lingnau

Neumark

Im September 2013 begann eine Überarbeitung von Landkreisen der ehemaligen brandenburgisch-preußischen Neumark.

Fertig gestellt wurde der Landkreis Guben.

Der inzwischen historische Landkreis wurde 1945 durch die Oder-Neisse-Grenze geteilt. Die heute in Brandenburg liegenden Orte des Landkreises Guben wurden bereits 2007/2008 einer Revision unterzogen. Der polnische Teil des Landkreises blieb dabei unberücksichtigt. Jetzt fand eine komplette Überarbeitung statt.

Was überarbeitet wurde:

Bearbeiter: Jörg Schnadt


  1. Die Adresse der ursprünglichen Seite Archiwum Map Zachodniej Polski funktioniert noch, die Webseite ist aber in Mapster aufgegangen.

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