Güsten (Jülich)
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| Güsten ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Güsten. |
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Köln > Kreis Düren > Jülich > Güsten (Jülich)
[bearbeiten] Historische Lage
- Kirchspiel Güsten
[bearbeiten] Einleitung
[bearbeiten] Allgemeine Information
[bearbeiten] Politische Einteilung
[bearbeiten] Zeitzeichen 1895
- Güsten, Dorf in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz
Rheinland, Regierungsbezirk Aachen, Kreis Jülich, Amtsgericht Jülich
- 663 Einwohner
- Postbezirk Welldorf
- Markt (Flachs).
- Quelle: Hic Leones
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
[bearbeiten] Evangelische Kirchen
[bearbeiten] Katholische Kirchen
Güsten (Jülich), St. Philippus und Jakobus (rk)
[bearbeiten] Geschichte
Der Name Güsten ist abgeleitet vom Namen der heiligen Justiania.
Erstmals soll Güsten im Jahr 768 erwähnt worden sein (nicht
belegt). Die erste gesicherte Erwähnung stammt aus dem Jahr 847. In
einer Urkunde gibt Kaiser Lothar I. auf Bitten des Grafen Matfried
von Jülich seinem Getreuen Rotgard die Kaplle Güsten; dazu gehörten
bebaute und unbebaute Ländereien, Weinberge (!!!), Wälder, Wiesen,
Weiden, Mühlen, Wasser und Wasserrechte, Mancipien und der Zehnte
zu Rödingen. Im Jahr 859 gibt Lothar II. die Kirche und villa
Justinae dem Vasallen Otbert auf Lebenszeit.
Die Abtei Prüm erhält 871 die Kapelle Güsten mit allem Zubehör von
Ludwig dem Deutschen zum Lehen. Ein Güterverzeichnis der Abtei
verzeichnet in "Justene" 220 Morgen Hofland, 30 Morgen Wiesen und
einen Wald für 100 Schweine.
Ab 1171 wird Güsten dem Liebfrauenstift in Prüm inkorporiert und
verbleibt dort bis zur Aufhebung der Abtei. Am 24.8.1574 werden die
Besitzungen der Abtei Prüm dem Erzbistum und Kurfürstentum Trier
einverleibt. Güsten verbleibt dort bis zur Auflösung des
Kurfürstenstaates durch Napoleon.
Wegen der Nähe zu Jülich liegt Güsten in der Interessenssphäre des
dortigen Herrscherhauses. 1429 wird die Jülicher Dynastie erblicher
Schutzvogt von Güsten. Die Zuständigkeiten zwischen Jülich und Prüm
werden im Güstener Weistum von 1548 beschrieben. Dort ist auch
vermerkt, daß niemand außer dem Abt Eigentum in Güsten haben darf;
alle Güter müssen vom Abt als Lehen empfangen werden. Der Güstener
Einwohner Gottfried Gumpertz ist 1620 als jülicher Vogteiverwalter
genannt; im 30-jährigen Krieg steigt er bis zum kaiserlichen
Oberstlieutnant auf.
Nach der Vertreibung Napoleons wird Güsten zur Gemeinde in der
Bürgermeisterei Jülich.
Die erste Schulvikarie in Güsten leitete ab 1817 Adam Wirtz. Nach
dem Bau einer Schule in Welldorf verbleibt Serrest im Schulbezirk
Güsten.
1870 wird die Gemeinde Güsten der Bürgermeisterei Mersch zugeteilt;
lange Zeit hatte die Bürgermeisterei Mersch ihren Sitz in Güsten.
Die nächste Verwaltungsreform verlegt 1936 Güsten zur
Bürgermeisterei Stetternich. Am 1.9.1969 werden die Gemeinden
Güsten und Welldorf vereinigt, bis 1972 durch die Kommunalreform in
Nordrhein-Westfalen die Gemeinde aufgelöst und der Stadt Jülich
zugeschlagen wird.
[bearbeiten] Genealogische und historische Gesellschaften
[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen
[bearbeiten] Genealogische Quellen
kath. Pfarre Güsten
Taufen August 1745 bis Oktober 1751
Taufen Januar 1770 bis September 1798, eine Taufe 1805
Autor: Winfried Janus
Liste der Täuflinge unter:
- JANUS, Winfried: http://www.wjanus.privat.t-online.de
(03.10.2005)
[bearbeiten] Bibliografie
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[bearbeiten] Archive und Bibliotheken
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[bearbeiten] Forscherkontakte in FOKO
Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Güsten (Jülich) findet man über die Suche nach der GOV-Kennung oder nach dem Ortsnamen (Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).
[bearbeiten] Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Im GOV (Genealogisches Ortsverzeichnis) befinden sich zu Güsten (Jülich) weitere Informationen, z.B. die geografische Position, Links zu Karten, alte und aktuelle Postleitzahlen und anderes mehr: Güsten (Jülich) in GOV
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