FAR 7

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Formationsgeschichte: 1806-1914 | 1914-1918 -- Portal:Militär -- Feldartillerie: 1806-1914 | 1914-1918
1. Westfälisches Feldartillerie-Regiment Nr. 7
Dieses Regiment ist das 1. der Feldartillerie-Regimenter aus der Provinz Westfalen, und das 7. des Deutschen Reiches.
Unteroffizier, Paradeuniform
Richtkanonier

Inhaltsverzeichnis

Stiftungstag

  • 29.2.1816

Übergeordnete Einheiten 1820-1914

1820-1864:

1864-1872:

1872-1899:

1899-1914:

Inspektion bis 1889:

Übergeordnete Einheiten 1914-1918

Kriegsgliederung am 17.08.1914 [1] [2]

Formationsgeschichte

  • Durch AKO vom 29.2.1816 als 2. Rheinische Artillerie-Brigade aus überschießenden Teile der Preußischen, Brandenburgischen und Schlesischen Brigaden (jetzigen Regtern Nr. 1, 2, 6), aus der bergisch Art. (siehe auch Inf.-Rgt. Nr.28) und Mannschaften sächsischer Art. aus den von Sachsen an Preußen abgetretenen Landesteilen.
  • 29.02.1816 [3]: Die Preußische Artillerie wurde von dem Brigadegeneral der Artillerie Prinz August von Preußen neu gegliedert. Jedem Armee-Korps wurde eine Artillerie-Brigade zugeordnet.
    • Die neu aufgestellten und gegliederten Artillerie-Brigaden bestanden aus 3 Abteilungen und einer Handwerker-Kompanie. Jede Abteilung hatte eine reitende und vier Fuß-Kompanien.
    • Im Mobilmachungsfall bildete jede reitende Kompanie eine reitende Batterie. Die ersten Fußkompanien bildeten je eine 12 pf. Batterie. Die anderen 9 Fußkompanien bildeten insgesamt 5 6 pf. Batterien, 1 7 pf. Haubitz-Batterie und 3 Festungskompanien. Alle Kompanien bildeten dazu noch insgesamt 6 Munitionskolonnen, eine Laboratorien-Kompanie und eine Handwerks-Kompanie.
  • 21.04.1816 [3]: Die den Armee-Korps zugeteilten Artillerie-Brigaden werden durchnummeriert. Die 2. Rheinische-Artillerie-Brigade erhielt die Bezeichnung 7. Artillerie-Brigade (Westfälische).
  • 13.09.1819 [3]: Die Abteilungen und die Kompanien werden durchnummeriert.
    • I. Abteilung: 1. - 4. Kompanie
    • II. Abteilung: 5. - 8. Kompanie
    • III. Abteilung: 9. - 12. Kompanie
  • 16.09.1849 [3]: Die Bespannung der Kompanien wurde verbessert. Bis dato eine Kompanie 18 Pferde für 2 Geschütze.
    • Feld-Fuß-Kompanie: 35 Pferde für drei 6 Pf. Kanonen und eine 7 Pf. Haubitze (3 Offiziere, 4 Geschützführer, 1 Hornist, 27 Zugpferde)
    • schwere Fuß-Kompanie: 43 Pferde
    • reitende Kompanie: 72 Pferde
  • 19.03.1850 [3]: Die Artillerie-Brigade wurde in Artillerie-Regiment umbenannt.
  • 27.03.1851 [3]: Jedes Regiment bildete eine der 6Pf. Batterien in eine Festungs-Kompanie um. Somit hatte jedes Regiment jetzt 4 Festungs-Kompanien (vorher 3), und 4 6Pf. Batterien (vorher 5).
  • 20.11.1851 [3]: Die Artillerie-Regimenter wurden neu gegliedert. Die Reitende wurde von der Fuß-Artillerie getrennt. Ebenso wurden Feld- und Festungs-Artillerie von einander getrennt.
    • Regimentsstab
    • Reitende Abteilung: Stab, 1. -3. Batterie
    • 1. Fuß-Abteilung: Abteilungsstab, 1. und 3. 12Pf. Batterie; 1. und 3. 6Pf. Batterie
    • 2. Fuß-Abteilung: Abteilungsstab, 2. 12Pf. Batterie, 2. und 4. 6Pf. Batterie, Haubitz-Batterie
    • Festungs-Abteilung: Abteilungsstab, 1. - 4. Kompanie
    • Handwerks-Kompanie
    • Die 5. Festungskompanie ist unter dem Kommando der Kombinierten Festungs-Artillerie-Abteilung in der Festung Luxemburg.
  • 12.12.1854 - 01.05.1856 [3]: Aus Anlass des Krimkrieges wurde das Regiment mobil gemacht. Die II. Fuß-Abteilung errichtete eine 5. sechspfündige Batterie für die Dauer der Mobilmachung.
  • 10.03.1859 [3]: Die sechspfünder Kanonen wurden in den Fuß-Abteilungen ausgemustert, stattdessen erhielt das Regiment 8-spännige zwölfpfünder Kanonen und 6-spännige siebenpfünder Haubitzen.
    • 3 reitende Batterien (6 Sechspfünder Kanonen und 2 siebenpfünder Haubitzen)
    • 6 zwölfpfünder Batterien (á 8 Kanonen)
    • 3 Haubitz-Batterien (á 8 Haubitzen)
  • 12.05.1859 [3]: Das Heer war wieder mobil gemacht. Die Regimenter bildeten drei Fuß-Abteilungen zu 2 zwölfpfündigen Batterien und einer Haubitz-Batterie, sowie eine reitende Abteilung mit 3 sechspfündigen Batterien. Im Mobilmachungsfall wurde jeder der Korps-Divisionen eine Fuß-Abteilung zugeordnet. Eine reitende Batterie wurde der Kavallerie-Division unterstellt und die 3. Fuß-Abteilung, sowie der Stab und die anderen 2 reitenden Batterien der reitenden Abteilung verblieben als Artillerie-Reserve.
  • 02.06.1860 [3]: Die bereits bei der letzten Mobilmachung (1859) gebildete Struktur der Feldartillerie wurde auch für den Frieden beibehalten. So bestand die Feldartillerie eines Regiments jetzt aus einer reitenden Abteilung und 3 Fuß-Abteilungen (1 zwölfpfündige Batterie, 1 Batterien mit den neuen gezogenen Läufen, und 1 Haubitz-Batterie).
  • 22.06.1860 [3]: Die Batterien wurden umgeordnet. Batterien gleicher Nummer wurden in einer Abteilung vereinigt.
    • I. Abteilung: 1. 12Pf. Batterie; 1. gezogene Batterie; 1. Haubitz-Batterie
    • II. Abteilung: 2. 12Pf. Batterie; 2. gezogene Batterie; 2. Haubitz-Batterie
    • III. Abteilung: 3. 12Pf. Batterie; 3. gezogene Batterie; 3. Haubitz-Batterie
  • 1860 [3]: Das Regiment erhält eine II. Festungs-Abteilung zu 4 Kompanien.
  • 1860 [3]: Die Handwerks-Kompanie erhielt die Bezeichnung Handwerksstätte. Der Bombadier wurde abgeschafft. Jede Batterie erhielt stattdessen 4 Obergefreite. 3 berittene Trompeter je Batterie und ein Brigade-Trompeter kamen hinzu.
  • 1860 [3]: Im Mobilmachungsfall hatte die Feldartillerie 9 Munitionskolonnen zu 22 Wagen und je eine reitende, eine 12Pf.-, eine Haubitz-, und eine gezogene Batterie als Ersatz aufzustellen.
  • 31.07.1860 [3]: Das Artillerie-Regiment wurde wegen der gestiegenen Größe wieder in Artillerie-Brigade umbenannt.
  • 01.05.1862 [3]: Per AKO wurde die Gliederung im Mobilmachungsfall geändert. Hatte das Regiment/die Brigade im Mobilmachungsfall bisher 9 Fußbatterien á 8 Geschütze aufzustellen, wurde dies auf 12 Fußbatterien zu 6 Geschützen geändert. Bei den reitenden Batterien wurde dies von 3 Batterien á 8 Geschütze auf 6 Batterien á 4 Geschütze geändert. Dazu 9 Munitionskolonnen á 22 Wagen, eingeteilt in 5 Abteilungen.
  • 1863 die 1. & 2. Fuß-Abtl. erhalten je eine 4. Batterie.
  • 06.05.1863 [3]: Die Friedensgliederung wurde geändert. Ein Brigade bestand aus:
Brigade-Stab
reitende Abteilung I. Fußabteilung II. Fußabteilung III. Fußabteilung I. Festungsabteilung II. Festungsabteilung Handwerksstätte
1. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
1. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. Zwölfpfündige (glattee) Batterie
4x bespannte Geschütze
1. Festungskompanie 5. Festungskompanie
2. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
4. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. Festungskompanie 6. Festungskompanie
3. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
1. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
4. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. Festungskompanie 7. Festungskompanie
1. Haubitzbatterie (glatte)
4x bespannte Geschütze
2. Haubitzbatterie (glatt)
4x bespannte Geschütze
3. Haubitzbatterie (glatte)
4x bespannte Geschütze
4. Festungskompanie 8. Festungskompanie
  • 16.06.1864 [3][4]: Feld- und Festungsartillerie wurden getrennt. Die beiden Festungsartillerie-Abteilungen wurden zum Westfälisches Festungs-Artillerie Regiment Nr. 7 vereinigt. Die reitende Abteilung und die 3 Fußabteilungen bildeten das Westfälisches Feldartillerie-Regiment Nr. 7. Beide Regimenter wurden der neu geschaffenen 7. Artillerie Brigade (vormals Stab der Brigade) unterstellt. Die Handwerksstätte schied aus dem Artillerie-Verband aus und wurde der Generalinspektion der technischen Institute unterstellt.
  • 27.09.1866 [3]: Durch den gewonnenen Krieg hatte Preußen einige Provinzen hinzugewonnen. Hierzu wurden drei neue Armee-Korps gebildet. Für die dazugehörigen neuen Artillerie-Brigaden gaben die Regimenter ganze Batterien ab, die durch Reserve-Batterien wieder vollständig aufgefüllt wurden.(Zusammensetzung zum Krieg; Abgabe der 3. sechspfündigen, 4. vierpfündigen, 4. reit. -Batt. an Regt. Nr.9; zwei Reserve-Batt. eingegliedert.)
  • 28.02.1867 [5]: Neuordnung der Feldartillerie-Regimenter
Abtheilung. Bezeichnung der Batterien Garnisonen der Batterien
bisherige zukünftige bisherige zukünftige
Westphälisches Feldartillerie-Regiment Nr. 7
1ste 1. 6pfündige Batterie 1. 6pfündige Batterie Münster Wesel
2. 6pfündige Batterie 2. 6pfündige Batterie Wesel Wesel
1. 4pfündige Batterie 1. 4pfündige Batterie Münster Wesel
2. 4pfündige Batterie 2. 4pfündige Batterie Wesel Wesel
2te 3. 6pfündige Batterie 3. 6pfündige Batterie Minden Minden
4. 6pfündige Batterie 4. 6pfündige Batterie Wesel Minden
3. 4pfündige Batterie 3. 4pfündige Batterie Minden Minden
4. 4pfündige Batterie 4. 4pfündige Batterie Minden Minden
3te 3. 12pfündige Batterie 5. 6pfündige Batterie Minden Münster
4. 12pfündige Batterie 6. 6pfündige Batterie Münster Münster
5. 4pfündige Batterie 5. 4pfündige Batterie Münster Münster
6. 4pfündige Batterie 6. 4pfündige Batterie Wesel Münster

Gleichzeitig hiermit sollen:

Bei dem Westphälischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 7
die jetzigen 1sten Fuß-Abtheilungen die Bezeichnung als 3ten,
die jetzigen 2ten Fuß-Abtheilungen die Bezeichnung als 1sten,
die jetzigen 3ten Fuß-Abtheilungen die Bezeichnung als 2ten;

erhalten.

  • 09.06.1870 [3]: Die 6pfdigen Batterien erhalten die Bezeichnung "schwere", die 4pfdigen die Bezeichnung "leichte" Batterien.
  • 1870/71 Zusammensetzung zum Krieg;
  • 1871 [3]: Nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich traten die Großherzoglich Badischen Truppen als XIV. Armee-Korps und die Großherzoglich Hessischen Truppen als Großherzoglich Hessische (25.) Division in die preußische Armee. Gleichzeitig wurde in den neuerworbenen Reichslanden das XV. Armee-Korps gebildet. Hierzu gaben die Feldartillerie-Regimenter 1-11 je eine Batterie ab um das Feldartillerie-Regiment Nr. 15 zu bilden. (2. leichte Batterie, 1872 Ersetzung derselben)
  • 1872 [3]: Die Feldartillerie-Regimenter wurden in ihrem Bestand vermehrt, und geteilt. Die Regimenter behielten ihre Provinzialbezeichnung und ihre Nummer. Das eine Regiment erhielt den Zusatz "Divisionsartillerie", und das andere die Bezeichnung "Korpsartillerie". Neuordnung, das Regt. als Korps-Regt. besteht aus der 1. Feld-Abtl., der Provisorischen Feld-Abtl. und der Reit. Abteilung.
  • 07.05.1874 [3]: Die vorläufige Einteilung wurde durch AKO endgültig. Die Bezeichnungen Korpsartillerie und Divisionsartillerie entfielen. Das zweite Regiment der Brigade erhielt eine eigene Nummer. Die Batterien wurden durchnummeriert.
  • 01.04.1881 [3]: Die beiden Feldartillerie-Regimenter der Brigade bilden jeweils eine neue Batterie. Diese beiden Batterien traten zu dem ersten Regiment der Brigade.
  • 01.04.1889 Stab einer III. Abtl. errichtet, zu welcher die 7. & 8. Batt. treten.
  • 01.04.1890 Abgabe der Reit. Abtl. an Regt. Nr.31, als 9. Batt. die 8. vom Regt. Nr.10 erhalten.
  • 01.10.1890 die 1. und 7. Batt. an das Regt. Nr.5 abgegeben; Stab einer neuen Reit. Abtl. und zwei fahrende Batt. errichtet.
  • 01.10.1899 Abgabe der II. Abtl. und der 7. & 9. Batt. an das Regt. Nr.43, 8. Batt. an Regt. Nr.67, Zugang 2. reit. vom Regt. Nr.31.

Standorte

  • 1816: Köln, Düsseldorf (daneben 1816-1826 und 1830-1832 Koblenz, 1816-1820 und 1826-1829 Jülich, Teile bis 1818 bei der Okkupations-Arme in Frankreich.
  • 1832-1852 Münster i. W., Wesel, Köln (daneben 1832-1851 Düsseldorf und wechselnd Jülich).
  • 1860: Münster i. W., Wesel, Minden, Köln.
  • 1864: Münster i. W., Wesel, Köln, Minden (1864 der Stab in Wesel).
  • 1872: Wesel (daneben 1872-1874 Wunstorf, 1874-1890 Osnabrück).
  • 1895: Düsseldorf (zeitweise standen Abtl. im Lager Friedrichsfeld bei Wesel).

Namensgebung

  • 29.02.1816: 2. Rheinisches Artillerie Brigade
  • 21.04.1816: 7. Artillerie Brigade (Westfälische)
  • 10.03.1823: 7. Artillerie Brigade
  • 19.03.1850: 7. Artillerie Regiment
  • 04.07.1860: Westfälische Artillerie Brigade Nr. 7
  • 19.06.1864[4]: Westfälisches Feldartillerie Regiment Nr. 7
  • 24.10.1872: Westfälisches Feldartillerie Regiment Nr. 7 Korps-Art.
  • 07.05.1874: 1. Westfälisches Feldartillerie Regiment Nr. 7

Uniformen

Feldzüge, Gefechte usw

  • 1813/15 gegen Frankreich: Schlachten bei Gr. Görschen, Bautzen, Gr. Beeren, Dresden, Kulm, Dennewitz, Leipzig, Laon, Paris, Ligny, Belle Alliance; Gefechte bei Königswartha, Nollendorf, Zütphen, Montmirail, Soissons, Rheims, La Fertegaucher, Wavre, Issy, Belagerung von Wittenberg, Erfurt, Vitry, Maubeuge, Avesnes, Landrecies, Marienbourg, Philippville, Rocroy, Givet.
  • 1849 gegen Dänemark: (eine Batt. 3. (preußische) Div.) Gefechte bei Alminde, bei Veile.
  • 1849 in Baden und Rheinpfalz (drei Batt. I. Armeekorps; eine Festungs-Komp.) Ludwigshafen, Waghäusel, Wiesenthal, Ubstadt, Durlach, Bischweier, Winkel, Kuppenheim, Rastatt.
  • 1864 gegen Dänemark: (1. Fuss-Abtl., 13. Inf.-Div., komb. Armeekorps; Reit.-Abtl. komb. Kav.-Div. und Res.-Art. des komb. Armeekorps).
  • 1866 gegen Österreich: (1. Fuss-Abtl. 14. Inf.-Div. der Elb-Armee, 3. Fuss-Abtl. Div.-Goeben der Main-Armee; 2. Fuss- und Reit.-Abtl. als Res-Art. des VII. Armeekorps; je eine reit. Batt. bei der Div.-Goeben und dem Korps Manteuffel) Gefecht bei Münchengrätz, Schlacht bei Königgrätz, Zusammenstoß bei Jakobau, bei Jetzeladorf, bei Schrick, Gefechte bei Langensalza, bei Dermbach, bei Kissingen, bei Lausach - Waldaschaff, bei Aschaffenburg, an der Tauber, bei Gerchsheim, bei Rossbrunn, Beschiessung von Würzburg.
  • 1870/71 gegen Frankreich (3. Fuss-Abtl. 13. Inf.-Div., 1. Fuss-Abtl. 14. Inf.-Div., 2. Fuss-Abtl. und Reit.-Korps-Art. VII. Armeekorps; eine reit. Batt. bei der 3. Kav.-Div.) Spichern, Forbach, Colombey-Noully, Bois de Vaux, Gravelotte-St. Privat, Metz, Noisseville, Villers l'Orme, Mercy le Haut, Peltre, Bellevue, Vallieres, Diedenhofen, Montmedy, Longwy, Amiens, Mezieres, Auxerre, St. Bois, Rimogne & Tremblois, Hallue, Bel Air, St. Mont la Villette, Sapigniers, Bopaume, Rocroy, Piemont, Langres, Tertry-Poeuilly, St. Quentin, Ogan, Quingey, Chaffois.
  • 1914/18: FAR7 bei der 14. Infanterie-Division & 236. Infanterie-Division.

Regimentschefs

  • 07.12.1865 - 18.01.1877 Prinzessin Carl von Preußen, geborene Herzogin von Sachsen-Weimar (*03.02.1808 †18.01.1877)[6]

Regimentskommandeure

  • 1816 - Juli 1821: von Röhl +1831
  • Juli 1821- Februar 1834: von Tuchsen
  • April 1834 - 1847: von Schlemmer
  • 1847 - 1848: von Strotha
  • 1848 - 1849: Slevogt
  • 1849 - 1853: Leonhardi
  • 1853 - 1856: Kirchfeldt +1859
  • 1856 - 1860: Jacobi
  • 1860 - Juni 1864: von Graberg
  • 16.06.1864 - 14.01.1868: von Bülow
  • 1868 - 12.02.1870: von Mechow
  • 03.03.1870 - 02.11.1870: Rudolf von Helden-Sarnowski
  • 02.11.1870 - 31.10.1872: Minameyer
  • 31.10.1872 - 13.03.1877: von Eynatten
  • 13.03.1877 - 10.12.1878: von Schell +1888
  • 10.12.1878 - 11.02.1886: von Herget
  • 11.02.1886 - 24.03.1890: Rernst +25.11.1900
  • 24.03.1890 - 20.08.1891: Krahn +20.08.1891
  • 25.08.1891 - 20.07.1897: Thoncke
  • 20.07.1897 - 01.10.1899: Salzmann
  • 01.10.1899 - 18.04.1901: Steinhardt +1913
  • 18.04.1901 - 18.05.1905: Klein
  • 18.05.1905 - 20.03.1911: von Breuning
  • 20.03.1911 - 31.05.1912: Faustmann
  • 31.05.1912 - 24.12.1914: von Reitzenstein
  • 24.12.1914: Wilberg

Ehrenmal

Regimentsdenkmal im Düsseldorfer Hofgarten

Das Ehrenmal im Düssedorfer Hofgarten wurde von den Bildhauern Bergmann und Zieseniss erstellt. Es besteht aus Bronze und Muschelkalk. Der Sockel trägt die Inschrift: "UNSEREN GEFALLENEN KAMERADEN - 1914-1918 - 1. WESTF. FELDARTL. REGT. NR. 7". Vor dem Ehrenmahl liegt eine Bronzeplatte mit Lorbeerkranz und der Inschrift "UNSEREN TOTEN - ARTL. RGT. 26 - 1939-1945.

Literatur

  • Carl Henke: "Das 1. Westfälische Feldartillerie-Regiment Nr. 7 (1816-1919)" (Erinnerungsblätter Preußen, Bd. 244), Berlin 1928, Kolk; (Oldenburg, Berlin: Stalling), 293 Seiten.
  • Haarmann: "Geschichte des 1. Westfälischen Feldartillerie-Regiments Nr. 7 von 1816-1916", Berlin 1916, Mittler und Sohn.
  • Hamm, August und Moewes, Kurt: "Geschichte des 1. Westfälischen Feldartillerie-Regiments Nr. 7"., zweite Auflage, Ernst Mittler und Sohn, Berlin 1891, 409 Seiten. Digitalisat der ULB Münster
  • Hans Zwenger: "Geschichte des 1. Westfälischen Feldartillerie-Regiments Nr. 7"., zweite Auflage, Ernst Mittler und Sohn, Berlin 1901, 477 Seiten.
  • Heiliger, Wilhelm: "Tagebuch 1866 und 70-71", 1866 ..., Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
  • Schreiber, C.: "Geschichte der 5. leichten Batterie Westfälischen Feldartillerie-Regiments Nr.7 (Avantgardenbatterie der 13. Division) während 1870/71", Münster.
  • Hrsg. v. Soldatenfreund: "Stamm-, Rang-, Quartier- und Uniformliste der westfälischen Artillerie-Brigade Nr.7", Berlin ca. 1872.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Cron, Die Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 - 1918
  2. Wegner, Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815 - 1939
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 3,23 3,24 Hptm. z.D. Rogge, Stammtafel sämtlicher Feldartillerie-Regimenter und Batterien der preußischen Armee; 187 Seiten; Verlag Stalling Berlin, 1904
  4. 4,0 4,1 preußisches Militär-Wochenblatt, Ausgabe 49, Verordnung Nr. 1640 vom 12. August 1864; Bezeichnung der Artillerie-Brigaden, Regimenter sc. in Folge der veränderten Organisation der Artillerie.
  5. Allerhöchste Kabinets-Ordre Nr. 385.3.A.2. vom 28.02.1867; veröffentlicht als Verordnung Nr. 2 im Armee-Verordnungsblatt Nr. 1.
  6. Artikel Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Feld-Artillerie bis 1914
Formationsgeschichte: 1806-1914 | 1914-1918 -- Portal:Militär -- Feldartillerie: 1806-1914 | 1914-1918

Garde 1 | Garde 2 | Garde 3 | Garde 4 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | Lehr-R.

Kgl. Bayer.: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12

zusätzliche Feldartillerie-Einheiten Erster Weltkrieg

Feldartillerie: G5 | G6 | G7 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | - | 98 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | - | 183 | - | 185 | - | 192 | - | 201 | - | 204 | 205 | - | 209 | - | 213 | - | 217 | - | 219 | 220 | 221 | - | 225 | - | 227 | - | 229 | - | 231 | - | 233 | - | 235 | - | 237 | 238 | - | 241 | - | 243 | - | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | - | 257 | - | 259 | 260 | 261 | - | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | - | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | - | 301 | - | 402 | 403 | - | 405 | 406 | - | 408 | Kgl. Bayer.: 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |


Reserve: G1 | - | G3 | 1 | - | 3 - | 5 | 6 | 7 | - | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | - | 32 | 33 | - | 35 | 36 | - | 40 | - | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | - | 239 | Kgl.Bayer.: 1 | - | 5 | 6 | - | 8 | 9 | 10 | 11 |


Landwehr: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | - | 8 | 9 | - | 12 | 13 | - | 15 | - | 19 | - | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | - | 258 | Kgl.Bayer.: 1 | 2 | - | 6 |


Ersatz: 45 |


Abteilungen 247 | - | 401 |

Ldw.19 |

Ldw. I.AK | II. Ldw. X. AK | Ldw. XIII. AK |


Landsturm: - | II.1 | II.2 | II.3 | II.4 | - | III.1 | III.2 | - | IV.1 | IV.2 | - | V.1 | V.2 | - | VI.1 | VI.2 | - | VII.1 | - | VIII.1 | - | XI.1 | XI.2 | - | XII.1 | - | XIII.1 | XIII.2 | - | XVII.1 | XVII.2 | XVII.3 | XVII.4 | XVII.5 | - | XVIII.1 | XVIII.2 | - | XIX.1 | - | XX.1 | Kgl.Bayer.: I.B.1 | I.B.2 | I.B.3 | I.B.4 | - | II.B.1 | II.B.2 | - | III.B.1 | III.B.2 |


Ersatz-Abteilungen: G1 G2 - | 1 | - | 14 | 15 | - | 17 | - | 20 | - | 22 | 23 | 2./23 | - | 31 | - | 33 | 34 | 35 | - | 37 | 38 | - | 41 | - | 43 | 2./44 | - | 46 | 47 | - | 51 | 52 | 53 | - | 55 | 56 | - | 2./61 | 62 | - | 67 | - | 69 | 2./69/70 | 70 | - | 72 | 73 | - | 76 | - | 80 | 81 | - | 84

Persönliche Werkzeuge