FAR 2

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Formationsgeschichte: 1806-1914 | 1914-1918 -- Portal:Militär -- Feldartillerie: 1806-1914 | 1914-1918
1. Pommersches Feld-Artillerie-Regiment Nr. 2
Dieses Regiment ist das 2. der Feldartillerie-Regimenter aus der Provinz Pommern, und das 2. des Deutschen Reiches.
Datei:Bild der Fahne.jpg
kurzer Regimentsname

Inhaltsverzeichnis

Stiftungstag

  • 24.11.1808

Übergeordnete Einheiten 1820-1914

1820-1864:

1864-1872:

1872-1899:

1899-1914:

Inspektion bis 1889:

Übergeordnete Einheiten 1914-1918

Kriegsgliederung am 17.08.1914 [1]

Formationsgeschichte

  • Durch AKO vom 24.11.1808 als Brandenburgische Artillerie Brigade aus den Garnison-Artillerie Kompanie Kolberg mit ihren Hilfsmannschaften, den drei provisorischen Fuss-Komp. mit Aushilfen an gedienten Mannschaften aufgelöster Infanterie-Regimenter, der 2. und 3. provisorischen reitenden Kompanie.

Die Artillerie der Verteidigung von Kolberg bestand aus der dortigen Garnisonart. Komp. und aus Neubildungen: a) halbe reit. Batt. unter Leutnant Schüler, b) einer aus geretteten Parkkolonnen, Ranzionierten usw. errichteten Feldartillerie Kompanien. c) aus der aus einigen leichten Geschützen bestehenden Schillschen Artillerie (siehe jetziges Leib-Rgt. Nr.8). In Graudenz nahm an der Verteidigung teil die dorthin entkommene sechspfündige Batterie Nr.2 von Pritzelwitz (besetz von der Komp. Nr.43 des 1. Art.-Regts), an welche sich Ranzionierte usw. anschlossen, aus ihr wurde die 1. provisorische Fus-Komp. gebildet. In Danzig waren aus Ranzionierten usw. vier provisorische Art. Komp. gebildet; infolge der AKO vom 29.3.1808 wurden sie nach Graudenz gezogen, wo sie die 2. provisorische Fuss-Komp. bildeten. Die Kolberger Feldart. Komp., unter Zuteilung vorübergehender Neubildungen, bildete die 3. provisorische Fuss-Kompanie. Die 2. provisorische reit. Batt. war zusammengestellt aus der reit. Batt. Nr.7 (von Graumann) und der reit. Ausfall-Batt., mit welcher der Kapitän v. Holtzendorff an der Verteidigung von Danzig teilgenommen hatte, die 3. provisorische reit. aus der reit. Batt. Nr.9 (früher Weitzmann, z. B. von Steinwehr), der Batt. Schüler, der Schillschen Art. und der beim Blücherschen Korps in Vorpommern vorübergehend aufgestellten Batt Giersberg. Die 1. Fuss-Kompanie wurde aus ausgewählten Mannschaften (für die Garde) zusammengestellt, die Kolberger Garnisonartillerie-Komp. bildete die 2., die 1. provisorische die 8., die 2. provisorische die 9., die 3. provisorische die 5. und 10. Kompanie, während für die 3., 4., 6., 7., 11., 12. verschiedenartige Bestandteile verwendet wurden. Die 2. provisorische reit. Batt. bildete die 1., die 3. provisorische reit. die 2. und 3. reit. Batterie.

  • 7.12.1808: bzw. 14.12.1808 ernennt die 1. reit. bzw. die 1. Fuss-Komp. zur Garde unter Belassung im Etat der Brigade.
  • 29.2.1816: Neuordnung, durch Ausgleich mit den anderen Brigaden wird der regelmässige Stand von drei reit. und zwölf Fuss-Komp. hergestellt. An die Garde werden abgegeben die zwölfpfündigen Batterien Nr.2 und 6 und die sechspfündige Fuss-Batt. Nr.8, besetzt von der 10. Stamm- bzw. 10. provisorischen bzw. 3. Stamm-Kompanie.
  • 29.02.1816 [2]: Die Preußische Artillerie wurde von dem Brigadegeneral der Artillerie Prinz August von Preußen neu gegliedert. Jedem Armee-Korps wurde eine Artillerie-Brigade zugeordnet.
    • Die neu aufgestellten und gegliederten Artillerie-Brigaden bestanden aus 3 Abteilungen und einer Handwerker-Kompanie. Jede Abteilung hatte eine reitende und vier Fuß-Kompanien.
    • Im Mobilmachungsfall bildete jede reitende Kompanie eine reitende Batterie. Die ersten Fußkompanien bildeten je eine 12 pf. Batterie. Die anderen 9 Fußkompanien bildeten insgesamt 5 6 pf. Batterien, 1 7 pf. Haubitz-Batterie und 3 Festungskompanien. Alle Kompanien bildeten dazu noch insgesamt 6 Munitionskolonnen, eine Laboratorien-Kompanie und eine Handwerks-Kompanie.
  • 21.04.1816 [2]: Die den Armee-Korps zugeteilten Artillerie-Brigaden werden durchnummeriert. Die Märkische-Artillerie-Brigade erhielt die Bezeichnung 2. Artillerie-Brigade (Pommersche).
  • 13.09.1819 [2]: Die Abteilungen und die Kompanien werden durchnummeriert.
    • I. Abteilung: 1. - 4. Kompanie
    • II. Abteilung: 5. - 8. Kompanie
    • III. Abteilung: 9. - 12. Kompanie
  • 16.09.1849 [2]: Die Bespannung der Kompanien wurde verbessert. Bis dato eine Kompanie 18 Pferde für 2 Geschütze.
    • Feld-Fuß-Kompanie: 35 Pferde für drei 6 Pf. Kanonen und eine 7 Pf. Haubitze (3 Offiziere, 4 Geschützführer, 1 Hornist, 27 Zugpferde)
    • schwere Fuß-Kompanie: 43 Pferde
    • reitende Kompanie: 72 Pferde
  • 19.03.1850 [2]: Die Artillerie-Brigade wurde in Artillerie-Regiment umbenannt.
  • 27.03.1851 [2]: Jedes Regiment bildete eine der 6Pf. Batterien in eine Festungs-Kompanie um. Somit hatte jedes Regiment jetzt 4 Festungs-Kompanien (vorher 3), und 4 6Pf. Batterien (vorher 5).
  • 20.11.1851 [2]: Die Artillerie-Regimenter wurden neu gegliedert. Die Reitende wurde von der Fuß-Artillerie getrennt. Ebenso wurden Feld- und Festungs-Artillerie von einander getrennt.
    • Regimentsstab
    • Reitende Abteilung: Stab, 1. -3. Batterie
    • 1. Fuß-Abteilung: Abteilungsstab, 1. und 3. 12Pf. Batterie; 1. und 3. 6Pf. Batterie
    • 2. Fuß-Abteilung: Abteilungsstab, 2. 12Pf. Batterie, 2. und 4. 6Pf. Batterie, Haubitz-Batterie
    • Festungs-Abteilung: Abteilungsstab, 1. - 4. Kompanie
    • Handwerks-Kompanie
  • 12.12.1854 - 01.05.1856 [2]: Aus Anlass des Krimkrieges wurde das Regiment mobil gemacht. Die II. Fuß-Abteilung errichtete eine 5. sechspfündige Batterie für die Dauer der Mobilmachung.
  • 10.03.1859 [2]: Die sechspfünder Kanonen wurden in den Fuß-Abteilungen ausgemustert, stattdessen erhielt das Regiment 8-spännige zwölfpfünder Kanonen und 6-spännige siebenpfünder Haubitzen.
    • 3 reitende Batterien (6 Sechspfünder Kanonen und 2 siebenpfünder Haubitzen)
    • 6 zwölfpfünder Batterien (á 8 Kanonen)
    • 3 Haubitz-Batterien (á 8 Haubitzen)
  • 12.05.1859 [2]: Das Heer war wieder mobil gemacht. Die Regimenter bildeten drei Fuß-Abteilungen zu 2 zwölfpfündigen Batterien und einer Haubitz-Batterie, sowie eine reitende Abteilung mit 3 sechspfündigen Batterien. Im Mobilmachungsfall wurde jeder der Korps-Divisionen eine Fuß-Abteilung zugeordnet. Eine reitende Batterie wurde der Kavallerie-Division unterstellt und die 3. Fuß-Abteilung, sowie der Stab und die anderen 2 reitenden Batterien der reitenden Abteilung verblieben als Artillerie-Reserve.
  • 02.06.1860 [2]: Die bereits bei der letzten Mobilmachung (1859) gebildete Struktur der Feldartillerie wurde auch für den Frieden beibehalten. So bestand die Feldartillerie eines Regiments jetzt aus einer reitenden Abteilung und 3 Fuß-Abteilungen (1 zwölfpfündige Batterie, 1 Batterien mit den neuen gezogenen Läufen, und 1 Haubitz-Batterie).
  • 22.06.1860 [2]: Die Batterien wurden umgeordnet. Batterien gleicher Nummer wurden in einer Abteilung vereinigt.
    • I. Abteilung: 1. 12Pf. Batterie; 1. gezogene Batterie; 1. Haubitz-Batterie
    • II. Abteilung: 2. 12Pf. Batterie; 2. gezogene Batterie; 2. Haubitz-Batterie
    • III. Abteilung: 3. 12Pf. Batterie; 3. gezogene Batterie; 3. Haubitz-Batterie
  • 1860 [2]: Die Handwerks-Kompanie erhielt die Bezeichnung Handwerksstätte. Der Bombadier wurde abgeschafft. Jede Batterie erhielt stattdessen 4 Obergefreite. 3 berittene Trompeter je Batterie und ein Brigade-Trompeter kamen hinzu.
  • 1860 [2]: Im Mobilmachungsfall hatte die Feldartillerie 9 Munitionskolonnen zu 22 Wagen und je eine reitende, eine 12Pf.-, eine Haubitz-, und eine gezogene Batterie als Ersatz aufzustellen.
  • 31.07.1860 [2]: Das Artillerie-Regiment wurde wegen der gestiegenen Größe wieder in Artillerie-Brigade umbenannt.
  • 01.05.1862 [2]: Per AKO wurde die Gliederung im Mobilmachungsfall geändert. Hatte das Regiment/die Brigade im Mobilmachungsfall bisher 9 Fußbatterien á 8 Geschütze aufzustellen, wurde dies auf 12 Fußbatterien zu 6 Geschützen geändert. Bei den reitenden Batterien wurde dies von 3 Batterien á 8 Geschütze auf 6 Batterien á 4 Geschütze geändert. Dazu 9 Munitionskolonnen á 22 Wagen, eingeteilt in 5 Abteilungen.
  • 1863 die 1. & 2. Fuß-Abtl. erhalten je eine 4. Batterie.
  • 06.05.1863 [2]: Die Friedensgliederung wurde geändert. Ein Brigade bestand aus:
Brigade-Stab
reitende Abteilung I. Fußabteilung II. Fußabteilung III. Fußabteilung Festungsabteilung Handwerksstätte
1. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
1. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. Zwölfpfündige (glattee) Batterie
4x bespannte Geschütze
1. Festungskompanie
2. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
4. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. Festungskompanie
3. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
1. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
4. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. Festungskompanie
1. Haubitzbatterie (glatte)
4x bespannte Geschütze
2. Haubitzbatterie (glatt)
4x bespannte Geschütze
3. Haubitzbatterie (glatte)
4x bespannte Geschütze
4. Festungskompanie
  • 16.06.1864 [2][3]: Feld- und Festungsartillerie wurden getrennt. Die Festungsartillerie-Abteilung sollte, sobald eine 2. Festungs-Abteilung und ein Regimentsstab gebildet waren, zum Pommersches Festungs-Artillerie Regiment Nr. 2 vereinigt werden. Die reitende Abteilung und die 3 Fußabteilungen bildeten das Pommersche Feldartillerie-Regiment Nr. 2. Beide Regimenter wurden der neu geschaffenen 2. Artillerie Brigade (vormals Stab der Brigade) unterstellt. Die Handwerksstätte schied aus dem Artillerie-Verband aus und wurde der Generalinspektion der technischen Institute unterstellt.
  • 27.09.1866 [2]: Durch den gewonnenen Krieg hatte Preußen einige Provinzen hinzugewonnen. Hierzu wurden drei neue Armee-Korps gebildet. Für die dazugehörigen neuen Artillerie-Brigaden gaben die Regimenter ganze Batterien ab, die durch Reserve-Batterien wieder vollständig aufgefüllt wurden. (Zusammensetzung zum Kriege; Abgabe der 3. und 4. zwölfpfündigen sowie der 3. reit. Batt. an Regt. Nr.10; die 4. wird 3. reit.; zwei Reserve Batterien eingegliedert.)
  • 28.02.1867 [4]: Neuordnung der Feldartillerie-Regimenter
Abtheilung. Bezeichnung der Batterien Garnisonen der Batterien
bisherige zukünftige bisherige zukünftige
Pommersches Feldartillerie-Regiment Nr. 2
1ste 1. 6pfündige Batterie 1. 6pfündige Batterie Stettin Colberg
2. 6pfündige Batterie 2. 6pfündige Batterie Colberg Colberg
1. 4pfündige Batterie 1. 4pfündige Batterie Stettin Colberg
2. 4pfündige Batterie 2. 4pfündige Batterie Colberg Colberg
2te 3. 6pfündige Batterie 3. 6pfündige Batterie Stralsund Stralsund
4. 6pfündige Batterie 4. 6pfündige Batterie Colberg Stralsund
3. 4pfündige Batterie 3. 4pfündige Batterie Stralsund Stralsund
4. 4pfündige Batterie 4. 4pfündige Batterie Stralsund Stralsund
3te 3. 12pfündige Batterie 5. 6pfündige Batterie Stralsund Stettin
4. 12pfündige Batterie 6. 6pfündige Batterie Stettin Stettin
5. 4pfündige Batterie 5. 4pfündige Batterie Stettin Stettin
6. 4pfündige Batterie 6. 4pfündige Batterie Colberg Stettin

Gleichzeitig hiermit sollen:

Bei dem Pommerschen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 2
die jetzigen 1sten Fuß-Abtheilungen die Bezeichnung als 3ten,
die jetzigen 2ten Fuß-Abtheilungen die Bezeichnung als 1sten,
die jetzigen 3ten Fuß-Abtheilungen die Bezeichnung als 2ten;

erhalten.

  • 09.06.1870 [2]: Die 6pfdigen Batterien erhalten die Bezeichnung "schwere", die 4pfdigen die Bezeichnung "leichte" Batterien.
  • 1870/71: Zusammensetzung zum Kriege;
  • 1871 [2]: Nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich traten die Großherzoglich Badischen Truppen als XIV. Armee-Korps und die Großherzoglich Hessischen Truppen als Großherzoglich Hessische (25.) Division in die preußische Armee. Gleichzeitig wurde in den neuerworbenen Reichslanden das XV. Armee-Korps gebildet. Hierzu gaben die Feldartillerie-Regimenter 1-11 je eine Batterie ab um das Feldartillerie-Regiment Nr. 15 zu bilden. (4. leichten Batterie, 1872 Ersetzung derselben).
  • 1872 [2]: Die Feldartillerie-Regimenter wurden in ihrem Bestand vermehrt, und geteilt. Die Regimenter behielten ihre Provinzialbezeichnung und ihre Nummer. Das eine Regiment erhielt den Zusatz "Divisionsartillerie", und das andere die Bezeichnung "Korpsartillerie". Es besteht aus der Provisorischen Feld-Abteilung (2. schwere, 1. provisorische, 4. leichte Batt.), der 2. Feld-Abtl. (3. und 4. schwere, 3. leichte Batt.) und der Reit. Abtl. (3. Batt).
  • 07.05.1874 [2]: Die vorläufige Einteilung wurde durch AKO endgültig. Die Bezeichnungen Korpsartillerie und Divisionsartillerie entfielen. Das zweite Regiment der Brigade erhielt eine eigene Nummer. Die Batterien wurden durchnummeriert.
  • 01.04.1881 [2]: Die beiden Feldartillerie-Regimenter der Brigade bilden jeweils eine neue Batterie. Diese beiden Batterien traten zu dem ersten Regiment der Brigade.
  • 01.04.1889: Stab einer III. Abtl. gebildet, zu welcher die 7. und 8. Batt. treten.
  • 01.04.1890: die ganze Reit. Abtl. an das Regt. Nr.35 abgegeben.
  • 01.10.1890: Abgabe der 6. Batt. an Regt. Nr.17; Stab einer neuen Reit. Abtl. sowie eine neue 6. und eine 9. Batterie gebildet. Zugang: die alte 1. reit. Batt. des Regts. von Regt. Nr.35 und die 1. reit. des Regts. Nr.1; das Regt. besteht nun aus : I. Abtl. (1.-3. Batt.), II. Abtl. (4.-6. Batt.), III. Abtl. (7.-7. Batt.) und Reit. Abtl. (1., 2. reit. Batt.).
  • 02.10.1893: Abgabe der 8. Batt. an das Regt. Nr.17.; Erichtung einer neuen.
  • 01.10.1899: Abgabe der II. Abtl. und der III. Abtl., diese ohne 9. Batt., an Regt. Nr.38, der 9. Batt. an Regt. Nr.45; Zugang: 2. reit./Nr.9, Bestand: I. Abtl. (1., 2., 3. Batt.), Ret. Abtl. (1., 2., 3. reit. Batt.).

Standorte

  • 1808: Berlin, in Pommern und vorübergehend in Schlesien.
  • 1816: Stettin, Stralsund, Kolberg, Gartz a. O., (u. a. 1816-1818 bei der Okkupations-Armee in Frankreich).
  • 1852: Stettin, Gartz a. O., Kolberg, Stralsund, daneben bis 1860 Graudenz.
  • 1861: Swinemünde
  • 1872: Stettin, Gartz a. O., Kolberg, Stralsund (1871-1873 die 3. Fuss-Abtl. bei der Okkupations-Armee in Frankreich).
  • 1884: Stralsund, Belgard, Gollnow.
  • 1886: Stettin, Belgard, daneben bis 1893 Gollnow.
  • 1903: Kolberg, Belgard

Namensgebung

  • 24.11.1808: Brandenburgische Artillerie-Brigade (auch Märkische genannt).
  • 29.02.1816: Märkische Artillerie Brigade
  • 21.04.1816: 2. Artillerie Brigade (Pommersche)
  • 10.03.1823: 2. Artillerie Brigade
  • 19.03.1850: 2. Artillerie Regiment
  • 04.07.1860: 2. Artillerie Brigade
  • 16.06.1864 [3]: Pommersches Feldartillerie Regiment Nr. 2
  • 24.10.1872: Pommersches Feldartillerie Regiment Nr. 2 - Korps-Artillerie
  • 07.05.1874: 1. Pommersches Feldartillerie Regiment Nr. 2

Uniformen

Datei:Bild mit Uniformen.jpg

Feldzüge, Gefechte usw

  • 1807 gegen Frankreich: die Stammtruppen bei der Verteidigung von Kolberg, Danzig und Graudenz.
  • 1807 gegen Russland: (im Yorkschen Korps; 1. Batt. als Batt. Nr. 4) Gefechte bei Eckau, an der Aa südwestlich von Eckau.
  • 1813/15 gegen Frankreich: Gr. Beeren, Dennewitz, Leipzig, Laon, Ligny, Belle Alliance, Gefechte: Lüneburg, Halle, Hoyerswerda, Luckau, Wittenberg, Wittstock, Blankenfelde, Zahna, Wartenburg, Möckern, Magdeburg, Arnheim, Hoogstraaten, Antwerpen, Lier, Courtray, La Fere, Soissons, Compiegne, Namur. Belagerung, usw.: Stettin, Spandau, Wittenberg, Magdeburg, Torgau, Herzogenbusch, Maubeuge, Ypern, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet.
  • 1848 in Polen: Gefechte bei Grätz und Sokolowo.
  • 1866 gegen Österreich: (1. Fuss-Abtl. bei der 3., 3. bei der 4. Inf.-Div., 2. als Res. Art. des II. Armeekorps, Reit. Abt. beim Kav. Korps) Treffen bei Gitschin, Schlacht bei Königsgrätz, Gefecht bei Pressburg.
  • 1870/71 gegen Frankreich: (1. Fuss-Abt. bei der 3. Inf.-Div., 3. bei der 4. ID, 2. und Reit.-Abtl. Korps-Art. des II. Armeekorps eine reit. Batt. bei der 2. Kav. Div.) Schlacht bei Gravelotte - St. Privat, Einschliessung von Metz, Schlacht bei Sedan, Scharmützel bei Mons, Einschliessung und Belagerung von Paris, Scharmützel bei Marolles, Gefecht bei Artenay, Rekognoszierungsgefecht gegen den Wald von Marchenoir, Treffen bei Coulmiers, Scharmützel bei Artenay - Creuzy, Gefecht am Mont Mesly, Schlacht bei Villiers, gefecht bei Bazoches les Gallerandes, ausfallgefecht bei Champigny, Schlacht bei Orleans, Gefechte bei Meung, Schlacht bei Beaugency - Cravant, Gefechte bei Coulommiers, bei St. Amand, bei Avallon, Scharmützel und Brückenschlag bei Pesmes, Gefechte bei Dole, bei Talant - Fontaine les Dijon, Vorpostengefecht bei Talant, Gefecht bei Pouilly, Avantgardegefecht bei Mouchard, Gefecht bei Salins, Scharmützel bei Ivory, Gefechte bei Les Planches, bei Frasnes, bei Vaux, vor Dijon, bei Pontarlier - La Cluse.
  • 1914/18: siehe Kriegschronik der 3. Infanterie-Division und ab 1917 92. Infanterie-Division.

Regimentschefs, -kommandeure

Regimentschef

  • 1869-1872: von Hindersin
  • 1882-1897: von Bülow.

Regimentskommandeur

  • 1914: Oberstleutnant Szmula

Literatur

  • Philipp von Hesse: "Das 1. Pommersche Feldartillerie-Regiment Nr. 2 im Weltkriege 1914/18", Erinnerungsblätter deutscher Regimenter Bd. 178, Oldenburg i. O. 1927, Stalling, 467 Seiten.
  • Hauptm. Ottmar Gallus: "Geschichte des 1. Pommerschen Feldartillerie-Regiments Nr. 2", Berlin 1897, E. S. Mittler u. Sohn, 183 Seiten, Digitalisat
  • : "Bericht über die Teilnahme der II. Abteilung 1. Pomm. Feldartillerie-Regiments Nr. 2 an den Kämpfen in Russisch-Polen vom 2. bis 6. Dezember 1914", Belgard, 1914, Digitalisat

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Cron, Die Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 - 1918
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 Hptm. z.D. Rogge, Stammtafel sämtlicher Feldartillerie-Regimenter und Batterien der preußischen Armee; 187 Seiten; Verlag Stalling Berlin, 1904
  3. 3,0 3,1 preußisches Militär-Wochenblatt, Ausgabe 49, Verordnung Nr. 1640 vom 12. August 1864; Bezeichnung der Artillerie-Brigaden, Regimenter sc. in Folge der veränderten Organisation der Artillerie.
  4. Allerhöchste Kabinets-Ordre Nr. 385.3.A.2. vom 28.02.1867; veröffentlicht als Verordnung Nr. 2 im Armee-Verordnungsblatt Nr. 1.
Feld-Artillerie bis 1914
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Garde 1 | Garde 2 | Garde 3 | Garde 4 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | Lehr-R.

Kgl. Bayer.: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12

zusätzliche Feldartillerie-Einheiten Erster Weltkrieg

Feldartillerie: G5 | G6 | G7 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | - | 98 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | - | 183 | - | 185 | - | 192 | - | 201 | - | 204 | 205 | - | 209 | - | 213 | - | 217 | - | 219 | 220 | 221 | - | 225 | - | 227 | - | 229 | - | 231 | - | 233 | - | 235 | - | 237 | 238 | - | 241 | - | 243 | - | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | - | 257 | - | 259 | 260 | 261 | - | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | - | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | - | 301 | - | 402 | 403 | - | 405 | 406 | - | 408 | Kgl. Bayer.: 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |


Reserve: G1 | - | G3 | 1 | - | 3 - | 5 | 6 | 7 | - | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | - | 32 | 33 | - | 35 | 36 | - | 40 | - | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | - | 239 | Kgl.Bayer.: 1 | - | 5 | 6 | - | 8 | 9 | 10 | 11 |


Landwehr: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | - | 8 | 9 | - | 12 | 13 | - | 15 | - | 19 | - | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | - | 258 | Kgl.Bayer.: 1 | 2 | - | 6 |


Ersatz: 45 |


Abteilungen 247 | - | 401 |

Ldw.19 |

Ldw. I.AK | II. Ldw. X. AK | Ldw. XIII. AK |


Landsturm: - | II.1 | II.2 | II.3 | II.4 | - | III.1 | III.2 | - | IV.1 | IV.2 | - | V.1 | V.2 | - | VI.1 | VI.2 | - | VII.1 | - | VIII.1 | - | XI.1 | XI.2 | - | XII.1 | - | XIII.1 | XIII.2 | - | XVII.1 | XVII.2 | XVII.3 | XVII.4 | XVII.5 | - | XVIII.1 | XVIII.2 | - | XIX.1 | - | XX.1 | Kgl.Bayer.: I.B.1 | I.B.2 | I.B.3 | I.B.4 | - | II.B.1 | II.B.2 | - | III.B.1 | III.B.2 |


Ersatz-Abteilungen: G1 G2 - | 1 | - | 14 | 15 | - | 17 | - | 20 | - | 22 | 23 | 2./23 | - | 31 | - | 33 | 34 | 35 | - | 37 | 38 | - | 41 | - | 43 | 2./44 | - | 46 | 47 | - | 51 | 52 | 53 | - | 55 | 56 | - | 2./61 | 62 | - | 67 | - | 69 | 2./69/70 | 70 | - | 72 | 73 | - | 76 | - | 80 | 81 | - | 84

Persönliche Werkzeuge