FAR 1

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Formationsgeschichte: 1806-1914 | 1914-1918 -- Portal:Militär -- Feldartillerie: 1806-1914 | 1914-1918
Feldartillerie-Regiment Prinz August von Preußen
(1. Lithauisches) Nr. 1
Dieses Regiment ist das 1. der Feldartillerie-Regimenter aus der Region Lithauen in der Provinz Ostpreussen, und das 1. des Deutschen Reiches.
Datei:Bild der Fahne.jpg
kurzer Regimentsname

Inhaltsverzeichnis

Stiftungstag

  • 14.09.1772

Übergeordnete Einheiten 1820-1914

1820-1864:

1864-1872:

1872-1899:

1899-1914:

Inspektion bis 1889:

Übergeordnete Einheiten 1914-1918

Kriegsgliederung am 17.08.1914 [1]

Formationsgeschichte

  • Durch AKO am 14.09.1772 in Berlin zum 01.10.1772 als 4. Feldartilerie-Regiment zu zwei Bataillonen zu je fünf Kompanien aufgestellt.
  • 01.01.1796: Das I. Btl. wird nach Königsberg i. Pr. verlegt, das II. Btl. und die 4. Komp. scheiden aus dem Verband des Regts. aus.
  • 06.10.1797: beim Regt. wird ein neues II. Btl. errichtet. 1806/07: Sämtliche Komp. des Regts. bleiben bestehen.
  • 24.11.1808: Neuordnung, als 1. bzw. 2-12. Fuss-Kompanie werden der Brigade eingegliedert, die alten Komp. Nr.39 bzw. 50, 48, 38, 33, 49, 46, Garnisons-Komp. Pillau und Graudenz, 47, 34, 36, als reitende Komp. Nr.1 und 2 (von reit.-Komp. Brochhausen bzw. von Schmidt) I. Btl., aus welchem auch die 3. reit. Komp. gebildet wurde. Im Juli 1809 war die Neubildung der Brigade im ganzen ausgeführt. (Die Danziger Garnisonsart.-Komp. war schon am 18.09.1807 aufgelöst und dem 4. Art.-Rgt. einverleibt worden).
  • 12.04.1814: Die zwölfpfündige Batterie Nr.1, besetzt von der 1. Fuss-Komp., wird zur Garde ernannt.
  • 29.02.1816: Neuordnung, durch Ausgleich mit den anderen Brigaden wird der regelmässige Stand von drei reit.- und zwölf Fuss-Komp. hergestellt. An die Garde werden abgegeben die sechspfündige Batt. Nr.3, besetzt von der 8. Komp. und die 2. provisorische Komp.
    • Die neu aufgestellten und gegliederten Artillerie-Brigaden bestanden aus 3 Abteilungen und einer Handwerker-Kompanie. Jede Abteilung hatte eine reitende und vier Fuß-Kompanien. [2]
    • Im Mobilmachungsfall bildete jede reitende Kompanie eine reitende Batterie. Die ersten Fußkompanien bildeten je eine 12 pf. Batterie. Die anderen 9 Fußkompanien bildeten insgesamt 5 6 pf. Batterien, 1 7 pf. Haubitz-Batterie und 3 Festungskompanien. Alle Kompanien bildeten dazu noch insgesamt 6 Munitionskolonnen, eine Laboratorien-Kompanie und eine Handwerks-Kompanie. [2]
  • 21.04.1816 [2]: Die den Armee-Korps zugeteilten Artillerie-Brigaden werden durchnummeriert. Die Ostpreußische-Artillerie-Brigade erhielt die Bezeichnung 1. Artillerie-Brigade (Ostpreußische).
  • 13.09.1819 [2]: Die Abteilungen und die Kompanien werden durchnummeriert.
    • I. Abteilung: 1. - 4. Kompanie
    • II. Abteilung: 5. - 8. Kompanie
    • III. Abteilung: 9. - 12. Kompanie
  • 16.09.1849 [2]: Die Bespannung der Kompanien wurde verbessert. Bis dato eine Kompanie 18 Pferde für 2 Geschütze.
    • Feld-Fuß-Kompanie: 35 Pferde für drei 6 Pf. Kanonen und eine 7 Pf. Haubitze (3 Offiziere, 4 Geschützführer, 1 Hornist, 27 Zugpferde)
    • schwere Fuß-Kompanie: 43 Pferde
    • reitende Kompanie: 72 Pferde
  • 19.03.1850 [2]: Die Artillerie-Brigade wurde in Artillerie-Regiment umbenannt.
  • 27.03.1851 [2]: Jedes Regiment bildete eine der 6Pf. Batterien in eine Festungs-Kompanie um. Somit hatte jedes Regiment jetzt 4 Festungs-Kompanien (vorher 3), und 4 6Pf. Batterien (vorher 5).
  • 20.11.1851 [2]: Die Artillerie-Regimenter wurden neu gegliedert. Die Reitende wurde von der Fuß-Artillerie getrennt. Ebenso wurden Feld- und Festungs-Artillerie von einander getrennt.
    • Regimentsstab
    • Reitende Abteilung: Stab, 1. -3. Batterie
    • 1. Fuß-Abteilung: Abteilungsstab, 1. und 3. 12Pf. Batterie; 1. und 3. 6Pf. Batterie
    • 2. Fuß-Abteilung: Abteilungsstab, 2. 12Pf. Batterie, 2. und 4. 6Pf. Batterie, Haubitz-Batterie
    • Festungs-Abteilung: Abteilungsstab, 1. - 4. Kompanie
    • Handwerks-Kompanie
  • 12.12.1854 - 01.05.1856 [2]: Aus Anlass des Krimkrieges wurde das Regiment mobil gemacht. Die II. Fuß-Abteilung errichtete eine 5. sechspfündige Batterie für die Dauer der Mobilmachung.
  • 10.03.1859 [2]: Die sechspfünder Kanonen wurden in den Fuß-Abteilungen ausgemustert, stattdessen erhielt das Regiment 8-spännige zwölfpfünder Kanonen und 6-spännige siebenpfünder Haubitzen.
    • 3 reitende Batterien (6 Sechspfünder Kanonen und 2 siebenpfünder Haubitzen)
    • 6 zwölfpfünder Batterien (á 8 Kanonen)
    • 3 Haubitz-Batterien (á 8 Haubitzen)
  • 12.05.1859 [2]: Das Heer war wieder mobil gemacht. Die Regimenter bildeten drei Fuß-Abteilungen zu 2 zwölfpfündigen Batterien und einer Haubitz-Batterie, sowie eine reitende Abteilung mit 3 sechspfündigen Batterien. Im Mobilmachungsfall wurde jeder der Korps-Divisionen eine Fuß-Abteilung zugeordnet. Eine reitende Batterie wurde der Kavallerie-Division unterstellt und die 3. Fuß-Abteilung, sowie der Stab und die anderen 2 reitenden Batterien der reitenden Abteilung verblieben als Artillerie-Reserve.
  • 02.06.1860 [2]: Die bereits bei der letzten Mobilmachung (1859) gebildete Struktur der Feldartillerie wurde auch für den Frieden beibehalten. So bestand die Feldartillerie eines Regiments jetzt aus einer reitenden Abteilung und 3 Fuß-Abteilungen (1 zwölfpfündige Batterie, 1 Batterien mit den neuen gezogenen Läufen, und 1 Haubitz-Batterie).
  • 22.06.1860 [2]: Die Batterien wurden umgeordnet. Batterien gleicher Nummer wurden in einer Abteilung vereinigt.
    • I. Abteilung: 1. 12Pf. Batterie; 1. gezogene Batterie; 1. Haubitz-Batterie
    • II. Abteilung: 2. 12Pf. Batterie; 2. gezogene Batterie; 2. Haubitz-Batterie
    • III. Abteilung: 3. 12Pf. Batterie; 3. gezogene Batterie; 3. Haubitz-Batterie
  • 1860 [2]: Das Regiment erhält eine II. Festungs-Abteilung zu 4 Kompanien.
  • 1860 [2]: Die Handwerks-Kompanie erhielt die Bezeichnung Handwerksstätte. Der Bombadier wurde abgeschafft. Jede Batterie erhielt stattdessen 4 Obergefreite. 3 berittene Trompeter je Batterie und ein Brigade-Trompeter kamen hinzu.
  • 1860 [2]: Im Mobilmachungsfall hatte die Feldartillerie 9 Munitionskolonnen zu 22 Wagen und je eine reitende, eine 12Pf.-, eine Haubitz-, und eine gezogene Batterie als Ersatz aufzustellen.
  • 31.07.1860 [2]: Das Artillerie-Regiment wurde wegen der gestiegenen Größe wieder in Artillerie-Brigade umbenannt.
  • 01.05.1862 [2]: Per AKO wurde die Gliederung im Mobilmachungsfall geändert. Hatte das Regiment/die Brigade im Mobilmachungsfall bisher 9 Fußbatterien á 8 Geschütze aufzustellen, wurde dies auf 12 Fußbatterien zu 6 Geschützen geändert. Bei den reitenden Batterien wurde dies von 3 Batterien á 8 Geschütze auf 6 Batterien á 4 Geschütze geändert. Dazu 9 Munitionskolonnen á 22 Wagen, eingeteilt in 5 Abteilungen.
  • 1863 die 1. & 2. Fuß-Abtl. erhalten je eine 4. Batterie.
  • 06.05.1863 [2]: Die Friedensgliederung wurde geändert. Ein Brigade bestand aus:
Brigade-Stab
reitende Abteilung I. Fußabteilung II. Fußabteilung III. Fußabteilung I. Festungsabteilung II. Festungsabteilung Handwerksstätte
1. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
1. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. Zwölfpfündige (glattee) Batterie
4x bespannte Geschütze
1. Festungskompanie 5. Festungskompanie
2. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
4. Zwölfpfündige (glatte) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
2. Festungskompanie 6. Festungskompanie
3. reitende Batterien
4x Feld-Zwölfpfünder (glatte)
1. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
4. sechspfündige (gezogene) Batterie
4x bespannte Geschütze
3. Festungskompanie 7. Festungskompanie
1. Haubitzbatterie (glatte)
4x bespannte Geschütze
2. Haubitzbatterie (glatt)
4x bespannte Geschütze
3. Haubitzbatterie (glatte)
4x bespannte Geschütze
4. Festungskompanie 8. Festungskompanie
  • 16.06.1864 [2][3]: Feld- und Festungsartillerie wurden getrennt. Die beiden Festungsartillerie-Abteilungen wurden zum Lithauisches Festungs-Artillerie Regiment Nr. 1 vereinigt. Die reitende Abteilung und die 3 Fußabteilungen bildeten das Lithauischen Feldartillerie-Regiment Nr. 1. Beide Regimenter wurden der neu geschaffenen 1. Artillerie Brigade (vormals Stab der Brigade) unterstellt. Die Handwerksstätte schied aus dem Artillerie-Verband aus und wurde der Generalinspektion der technischen Institute unterstellt.
  • 1866: Das Regt. als Korps-Regiment (siehe auch Rgt. Nr.16) besteht aus: eine Reit. Abtl. zu drei Batt., der 1. Feld-Abtl. (1., 2. schwere, 1. leichte) und der provisorischen Feld-Abtl. (6. schwere, 1. provisorische, 2. leichte Batt.).
  • 27.09.1866 [2]: Durch den gewonnenen Krieg hatte Preußen einige Provinzen hinzugewonnen. Hierzu wurden drei neue Armee-Korps gebildet. Für die dazugehörigen neuen Artillerie-Brigaden gaben die Regimenter ganze Batterien ab, die durch Reserve-Batterien wieder vollständig aufgefüllt wurden. (Zusammensetzung zum Krieg: Abgabe der 3. zwölfpfündigen, 4. vierpfündigen, 3. reit. Batt an Regt. Nr.10. Eingliederung der 4. reit. als 3. und von zwei Reserve-Batt.)
  • 28.02.1867 [4]: Neuordnung der Feldartillerie-Regimenter
Abtheilung. Bezeichnung der Batterien Garnisonen der Batterien
bisherige zukünftige bisherige zukünftige
Ostpreußisches-Feldartillerie-Regiment Nr. 1
1ste 1. 6pfündige Batterie 1. 6pfündige Batterie Königsberg i.Pr. Königsberg i.Pr.
2. 6pfündige Batterie 2. 6pfündige Batterie Danzig Königsberg i.Pr.
1. 4pfündige Batterie 1. 4pfündige Batterie Königsberg i.Pr. Königsberg i.Pr.
2. 4pfündige Batterie 2. 4pfündige Batterie Danzig Königsberg i.Pr.
2te 3. 6pfündige Batterie 3. 6pfündige Batterie Graudenz Graudenz
4. 6pfündige Batterie 4. 6pfündige Batterie Danzig Graudenz
3. 4pfündige Batterie 3. 4pfündige Batterie Graudenz Graudenz
4. 4pfündige Batterie 4. 4pfündige Batterie Graudenz Graudenz
3te 3. 12pfündige Batterie 5. 6pfündige Batterie Graudenz Danzig
4. 12pfündige Batterie 6. 6pfündige Batterie Königsberg i.Pr. Danzig
5. 4pfündige Batterie 5. 4pfündige Batterie Königsberg i.Pr. Danzig
6. 4pfündige Batterie 6. 4pfündige Batterie Danzig Danzig

Gleichzeitig hiermit sollen:

Bei dem Ostpreußischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 1
die jetzige 2te Fuß-Abtheilung die Bezeichung als 3te;
die jetzige 3te Fuß-Abtheilung die Bezeichung als 2te erhalten.
  • 09.06.1870 [2]: Die 6pfdigen Batterien erhalten die Bezeichnung "schwere", die 4pfdigen die Bezeichnung "leichte" Batterien.
  • 1871 [2]: Nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich traten die Großherzoglich Badischen Truppen als XIV. Armee-Korps und die Großherzoglich Hessischen Truppen als Großherzoglich Hessische (25.) Division in die preußische Armee. Gleichzeitig wurde in den neuerworbenen Reichslanden das XV. Armee-Korps gebildet. Hierzu gaben die Feldartillerie-Regimenter 1-11 je eine Batterie ab um das Feldartillerie-Regiment Nr. 15 zu bilden. (4. Batterie, ersetzt 1872).
  • 1872 [2]: Die Feldartillerie-Regimenter wurden in ihrem Bestand vermehrt, und geteilt. Die Regimenter behielten ihre Provinzialbezeichnung und ihre Nummer. Das eine Regiment erhielt den Zusatz "Divisionsartillerie", und das andere die Bezeichnung "Korpsartillerie".
  • 07.05.1874 [2]: Die vorläufige Einteilung wurde durch AKO endgültig. Die Bezeichnungen Korpsartillerie und Divisionsartillerie entfielen. Das zweite Regiment der Brigade erhielt eine eigene Nummer. Die Batterien wurden durchnummeriert.
  • 01.04.1881 [2]: Die beiden Feldartillerie-Regimenter der Brigade bilden jeweils eine neue Batterie. Diese beiden Batterien traten zu dem ersten Regiment der Brigade.
  • 01.04.1889: Stab einer III. Abtl. errichtet, zu welcher die 7. und 8. Batt. treten.
  • 01.10.1890: Die 1. ret. Batt. an Regt. Nr.2 abgegeben, eine 9. Batt. (für die III. Abtl.) gebildet.
  • 02.10.1893: Stab einer IV. Abtl. und zwei Batt. errichtet. Das Regt. besteht nunmehr aus der Reit. Abtl. zu zwei Batt., drei Abtl. zu drei und eine zu zwei Batt.
  • 01.10.1899: Abgabe der III. Abtl. an das Regt. Nr.52, der IV. Abtl. an das Regt. Nr.37. Bestand: I. Abtl. 1., 2., 3. Batt.), II. Abtl. 4., 5., 6. Batt.), Reit. Abtl. 1., 2., reit. Bat.).

Standorte

  • 1772: Berlin
  • 1796: Königsberg i. Pr., daneben Danzig, Graudenz, Thorn, Pillau.
  • 1848/49: eine Batt. beim Besatzungskorps für Baden, Standort Frankfurt am Main.
  • 1852: Königsberg, Danzig, Pillau, und bis 1854 auch Graudenz.
  • 1860: Königsberg, Danzig, Pillau.
  • 1864: Königsberg, Danzig, Graudenz.
  • 1872: Königsberg, daneben bis 1882 Wehlau, 1890/91 Insterburg.
  • 1891: Insterburg, Königsberg, Gumbinnen.
  • 1899: Gumbinnen, Insterburg

Namensgebung

  • 1772: 4. Feld-Artillerie Regiment
  • 07.09.1808: Ostpreussisches Artillerie Regiment
  • 24.11.1808: Preussische Artillerie Brigade
  • 29.02.1816: 1. Artillerie Brigade (Ostpreussische)
  • 10.03.1823: 1. Artillerie Brigade
  • 19.03.1850: 1. Artillerie Regiment
  • 04.07.1860: Ostpreussische Artillerie Brigade Nr. 1
  • 16.06.1864 [3]: Ostpreussisches Feldartillerie Regiment Nr. 1
  • 24.10.1872: Ostpreussisches Feldartillerie Regiment Nr. 1 Korps-Artillerie
  • 07.05.1874: Ostpreussisches Feldartillerie Regiment Nr. 1
  • 27.01.1889: Feldartillerie Regiment Prinz August von Preussen (Ostpreussisches) Nr. 1
  • 27.01.1902: Feldartillerie Regiment Prinz August von Preussen (1. Litthauisches) Nr. 1

Uniformen

Datei:Bild mit Uniformen.jpg

Feldzüge, Gefechte usw

  • 1778/79: Bayerischer Erbfolgekrieg
  • 1792/95 Französische Revolutionskrieg: Bombardement von Longwy, von Verdun, Kanonade von Valmy, Beschiessung der Feste Königstein, Belagerung von Mainz, Einnahme des Lagers von Blieskastel, Gefechte bei Ensheim, bei Bismischheim, bei Bisingen, Schlacht bei Kaiserslautern.
  • 1794: Feldzug gegen Polen: Gefechte bei Opalin, Thorn, Kamion, vor Warschau.
  • 1806/07 gegen Frankreich: Verteidigung von Kolberg, Danzig, Graudenz, Schlacht bei Pultusk; (im L'Estocqschen Korps) Gefechte bei Soldau, bei Waltersdorf, Schlacht bei Pr. Eylau, Gefechte bei Braunsberg, bei Spanden, Schlacht bei Heilsberg, Kämpfe vor Königsberg.
  • 1812 gegen Russland: (im Yorckschen Korps, als reit. Batt. Nr. 1 & 3 und als sechspfündige Fuss-Batt. Nr.1-3) Gefechte bei Eckau, bei Wolgund und Kliewenhof, bei Dahlenkirchen, Rückzugsgefecht bei Eckau, an der Aa südwestlich Eckau, bei Balohn, Dahlenkirchen, Tomoschna; ausserdem zwei Komp, welche ohne Vorbereitung, ohne Geschütze und Fahrzeuge zur Grossen Armee befohlen wurden, beim Rückzug wurden sie fast komplett aufgerieben.
  • 1813/15 gegen Frankreich: Schlachten: Gr. Görschen, Bautzen, Katzbach, Leipzig, Laon, Paris, Ligny, Belle Alliance. Gefechte: Dannigkow, Wittenberg, Merseburg, Halle, Kolditz, Dahme, Königswartha, Waldau, Luckau, Löwenberg, Goldberg, Bunzlau, Hochkirchen, Naumburg, Weissenfels, Goldbach, Bischofswerda, Wartenburg, Freiburg, Eisenach, St. Dizier, Vitry, La Chauffee, Chalons, Montmirail, Chateau Thierry, La Ferte gaucher, Sezanne, La Fere, Issy. Belagerungen usw.: Thorn, Modlin, Torgau, Magdeburg, Mauberge, Philippeville.
  • 1849 gegen Dänemark: (eine Batt. 3. preussische Div.) Gefechte bei Alminde, bei Veile, Vormarsch gegen Horsens, Gefecht bei Aarhuus.
  • 1866 gegen Österreich: (1. Fuss-Abtl. bei der 1. Inf.-Div., 3. bei der 2. ID, 2. und Reit. als Res. Art. I. Armeekorps; eine reit. Batt. bei der Res. Kav. Brig. dieses Korps) Treffen bei Trautenau, Schlacht bei Königsgrätz, Gefechte bei Tobitschau - Rockeinitz.
  • 1870/71 gegen Frankreich: (1. Fuss-Abtl. bei der 1. Inf.-Div., 3. bei der 2. ID., 2. & Reit. Abtl. Korps-Art. des I. Armeekorps; eine reit. Batt. bei der 1. Kav.-Div.) Schlachten bei Spicheren, bei Colombey - Nouilly, Beschiessung des südöstlichen Teiles von Metz, Schlacht bei Gravelotte - St. Privat, Einschliessung von Metz, Beobachtung und Einschliessung von Diedenhofen, Ausfallgefecht bei La Grange aux Bois, Colombey und Noisseville, Schlacht bei Noisseville, Beobachtung und Einschliessung Mezieres, Ausfallgefechte bei Villers l'Orme, Colombey und Mercy le Haut, bei Chieulles und Peltre, bei Colombey, Peltre und Mercy le Haut, Gefecht bei Bellevue, Belagerung von La Fere, Beschiessung von Le Theur, Schlachten bei Amiens, bei Beaune la Rolande, Gefechte bei Beaumont le Roger, bei Coulommiers, Rekognoszierungsgefecht bei Querrieur, Schlacht an der Hallue, Belagerung von Peronne, Vorpostengefecht bei Orival und Moulineaur, Gefecht bei Robert le Diable und Orival, Gefechte bei Danze, bei Robert le Diable - Maison Brulet, bei St. Amand, bei Villeporcher, bei Tertry - Poeuilly, Schlacht bei St. Quentin, Beschiessung von Landrecies.

Erster Weltkrieg

1914/18: FAR 1 siehe Kriegschronik der 2. Infanterie-Division

Regimentschefs, -kommandeure

  • Regimentschef: 1862-1863 v. Hahn; 1873-1894 Erzherzog Wilhelm von Österreich.
  • ab, von - bis Regimentskommandeur: Name

Literatur

  • Laeger, Alfred: "Das Feldartillerie-Regiment 'Prinz August von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 - 1772-1919", (Schriftenreihe: Aus Deutschlands großer Zeit. Ehem. preuß. Truppenteile Band 118.), Zeulenroda: Sporn, 1939, 552 Seiten.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Cron, Die Geschichte des deutschen Heeres im Weltkriege 1914 - 1918
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 Hptm. z.D. Rogge, Stammtafel sämtlicher Feldartillerie-Regimenter und Batterien der preußischen Armee; 187 Seiten; Verlag Stalling Berlin, 1904
  3. 3,0 3,1 preußisches Militär-Wochenblatt, Ausgabe 49, Verordnung Nr. 1640 vom 12. August 1864; Bezeichnung der Artillerie-Brigaden, Regimenter sc. in Folge der veränderten Organisation der Artillerie.
  4. Allerhöchste Kabinets-Ordre Nr. 385.3.A.2. vom 28.02.1867; veröffentlicht als Verordnung Nr. 2 im Armee-Verordnungsblatt Nr. 1.
Feld-Artillerie bis 1914
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Kgl. Bayer.: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12

zusätzliche Feldartillerie-Einheiten Erster Weltkrieg

Feldartillerie: G5 | G6 | G7 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | - | 98 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | - | 183 | - | 185 | - | 192 | - | 201 | - | 204 | 205 | - | 209 | - | 213 | - | 217 | - | 219 | 220 | 221 | - | 225 | - | 227 | - | 229 | - | 231 | - | 233 | - | 235 | - | 237 | 238 | - | 241 | - | 243 | - | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | - | 257 | - | 259 | 260 | 261 | - | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | - | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | - | 301 | - | 402 | 403 | - | 405 | 406 | - | 408 | Kgl. Bayer.: 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 |


Reserve: G1 | - | G3 | 1 | - | 3 - | 5 | 6 | 7 | - | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | - | 32 | 33 | - | 35 | 36 | - | 40 | - | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | - | 239 | Kgl.Bayer.: 1 | - | 5 | 6 | - | 8 | 9 | 10 | 11 |


Landwehr: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | - | 8 | 9 | - | 12 | 13 | - | 15 | - | 19 | - | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | - | 258 | Kgl.Bayer.: 1 | 2 | - | 6 |


Ersatz: 45 |


Abteilungen 247 | - | 401 |

Ldw.19 |

Ldw. I.AK | II. Ldw. X. AK | Ldw. XIII. AK |


Landsturm: - | II.1 | II.2 | II.3 | II.4 | - | III.1 | III.2 | - | IV.1 | IV.2 | - | V.1 | V.2 | - | VI.1 | VI.2 | - | VII.1 | - | VIII.1 | - | XI.1 | XI.2 | - | XII.1 | - | XIII.1 | XIII.2 | - | XVII.1 | XVII.2 | XVII.3 | XVII.4 | XVII.5 | - | XVIII.1 | XVIII.2 | - | XIX.1 | - | XX.1 | Kgl.Bayer.: I.B.1 | I.B.2 | I.B.3 | I.B.4 | - | II.B.1 | II.B.2 | - | III.B.1 | III.B.2 |


Ersatz-Abteilungen: G1 G2 - | 1 | - | 14 | 15 | - | 17 | - | 20 | - | 22 | 23 | 2./23 | - | 31 | - | 33 | 34 | 35 | - | 37 | 38 | - | 41 | - | 43 | 2./44 | - | 46 | 47 | - | 51 | 52 | 53 | - | 55 | 56 | - | 2./61 | 62 | - | 67 | - | 69 | 2./69/70 | 70 | - | 72 | 73 | - | 76 | - | 80 | 81 | - | 84

Persönliche Werkzeuge