Evinghoven/Bildstöcke und Wegekreuze

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Inhaltsverzeichnis

Wegekreuz Güsgen, Antoniterstr.

Geographische Lage
51.07242°N 6.68972°O


Dieses Wegekreuz stand zuvor an der Straßenkreuzung zur heutigen Theodor-Heuss-Str. Zum Ende des 2. Weltkrieges ist das Kreuz durch Bombensplitter arg beschädigt worden. Bei dem Ausbau der Antoniterstraße wurde das Kreuz an seinen heutigen Standort versetzt und 1988 nach Aufnahme in die Denkmalsliste des Landes Nordrhein-Westfalen fachgerecht restauriert.


Die Inschrift lautet:

Errichtet
von den Eheleuten
Heinr. Güsgen
Anna Gertr. Coppen
Evinghoven
1876


Nach der Familientradition sollen die Eltern das Kreuz aus Dankbarkeit für einen nach langer Vermisstenzeit aus dem Kriege zurückgekehrten Sohn errichtet haben. Zum Fronleichnamfest wird das Kreuz als Station für die traditionelle Fronleichnamprozession geschmückt.


Wegekreuz Güsgen, Evinghoven



Wegekreuz Jonen, Broichstr.

Wegekreuz Jonen, Broichstr.
Geographische Lage
51.07413°N 6.694885°O
Das Kreuz wurde von der Familie Jonen zur Zeit vor dem I. Weltkrieg errichtet. Es stand ursprünglich weiter in Richtung Gillbach.



Wegekreuz Krapp, Widdeshovener Straße 97

Geographische Lage
51.07093°N 6.69571°O
Das Kreuz an der Widdeshovenerstr.
Gründungsdokumente von 1954



Am Ortseingang von Anstel kommend steht rechts das hohe Steinkreuz. Wie die am Sockel links eingehauene Inschrift meldet, wurde es 1954 von W(inand) Krapp und der Nachbarschaft von Haus 40-63 gestiftet. Am 1. Juni 1954 beschlossen die Hausbewohner der Häuser 40 bis einschließlich 64ein Stationskreuz für Fronleichnam auf dem Grundstück von Winand Krapp zu errichten. Die Spendenliste für die Herstellung weist für die Denkmalstiftung die Ww. Reif, geb. Wistorf und für die Grundstückstiftung Winand Krapp aus.

Der Eckumer Steinmetz Engelbert Dunkel berechnete im Juni 1954 für das "Stationskreuz am Friedhof Evinghoven"
  1. Vorhandenes Kreuz auf dem Friedhof abgeräumt, lt. Zeichnung umgearbeitet und gereinigt,
  2. Kreuzdenkmal lt. Zeichnung neu montiert,
  3. 1 Sockelseite steinmetzmässig als Schriftfläche bearbeitet,
  4. 56 Buchstaben in Inschrift lt. Angabe an Ort und Stelle eingemeißelt

einen Gesamtbetrag von 374,50 DM


Der Allrather Bauunternehmer Josef Krawinkel berechnet im gleichen Monat
für die Herstellung eines Sockels mit Stufen für das Stationskreuz 546,12 DM


Der Grevenbroicher Bildhauer Michael Greuer berechnet am 10.6.1954
für den Christuskörper einschließlich Befestigung 108,-- DM


Die Baumschule Walter von der Eichen aus Hilden berechnet im April 1955
für die Bepflanzung am Kreuz-Denkmal 237,90 DM, abzügl. 10% Behörden-Rabatt


Traditionsgemäß dient das Kreuz alljährlich als Station bei der Fronleichnamsprozession.



Die Nachbarschaft (1954)

nach der ersten Liste von 1954


Name (Familie) Haus Nr.
Benke, Ww.
49
Boes, Christian
50
Bongartz, Josef
40
Busch, Adolf
45
Derichs, Franz
50 a
Düren, Josef
63
Düren, Paul
63
Durst, Heinrich
47
Häuser, Mathias
43
Häuser, Ww.
46
Heinen, Franz
55
Kessel, Martin
53
Kindgen, Hubert
62
Köllen, Josef
43
Kolpin, Johann
56
Krapp, Peter
52
Lang, Dr. Laurenz (Pfarrer)
48
Lövenich, Michael
44
Lövenich, Wilhelm
44
Müller, Hans
46
Neunzig, Peter
51 a
Proschinsky
51
Rebitzky
58
Rösberg, Michael
41
Schieren, Wilhelm
Gut Alshof
Schmitz, Friedrich
40
Schmitz, Jakob
42
Schmitz, Paul
40
Schröder, jun.
61
Schröder, sen.
61
Schumacher, Heinz
51 a
Sott (Lehrer)
49
Sprenger, Hubert
58
Taege, Heinz
51
Weitz, Johann
54
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