Endrikaten

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite gehört zum Portal Memelland und wird betreut von der Familienforschungsgruppe Memelland.
Bitte beachten Sie auch unsere Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Endrikaten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Endrikaten


Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Endrikaten, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name bezieht sich auf den Sohn (Endung -at) des Ortsgründers Endrikis (Andreas).


Politische Einteilung

1.5.1939: Endrikaten und Gallus Wilpien kommen zur Gemeinde Peteraten. [5]

Danach Gallus Wilpien kommt zur Gemeinde Endrikaten[6]
1.10.1939: Peteraten kommt zum Kreis Heydekrug, aber ohne die Ortsteile Gallus Wilpin und Endrikaten, diese kommen zum Kreis Tilsit-Ragnit und bilden die neue Gemeinde Endrikaten. [7]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Endrikaten gehörte 1912 zum Kirchspiel Nattkischken, vor 1895 aber zum Kirchspiel Coadjuthen.


Standesamt

Endrikaten gehörte 1888 zum Standesamt Timstern.

Bewohner

Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 04.08.1933

Wahlen für die Gemeindeverwaltungen im Memelgebiet – Kreis Pogegen

Endrikaten: Gemeindevorsteher wurde Besitzer Semelies, erster Schöffe Besitzer Eduard Ewerling , zweiter Schöffe Besitzer Georg Plota und Ortskassenrendant Besitzer Eduard Ewerling.


Memeler Dampfboot vom 05.12.1933

Endrikaten, 3.Dezember. [Gänsediebstahl]

Dem Besitzer Semelies von hier sind in einer der letzten Nächte neun Gänse aus dem Stall gestohlen worden. Die fetten Weihnachtsvögel dürften aber kaum noch aufzufinden sein, da sie der Dieb wohl auf dem Markt längst „an den Mann“ gebracht hat.


Karten

Endrikaiten auf der Schroetterkarte Blatt 7, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe oben rechts Endrickaiten auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Endrikeiten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 47, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Endrikeiten im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 47, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Endrikaten im Messtischblatt 0797 Nattkischken, (1915) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Endrikaten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung ENDTENKO05WG
Name
  • Endrikaten Quelle Wohnplatz 37.30 (deu)
  • Endrikaičiai (1923) Quelle Seite 1091 (lit)
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Hof (1945 -) Quelle Endrikaičiai viensėdis
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
externe Kennung
  • geonames:599595
  • nima:-2614142
Karte
   

TK25: 797

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Endrikaten, Endrikaičiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde ) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Endrikaten (1939-10-01 - 1945) ( Gemeinde ) Quelle 1939

Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei ) Quelle S.294/295

Nattkischken (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S.294/295

Pogegen, Pagėgiai, Pagėgių savivaldybė (2011) ( Gemeinde ) Quelle

Peteraten, Pėteraičiai (1939-05-01 - 1939-09-30) ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69


Quellen

  1. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  2. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  3. Urmesstischblatt von 1860
  4. GOV: http://gov.genealogy.net/
  5. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  6. Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
Persönliche Werkzeuge