Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen (1925)/11

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Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen (1925)
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Ortsnamen beginnend mit:

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Abkürzungen:
I: Pfarrsitz
II., III. ...: Tochterkirchen zu I. Sie fehlen, wenn sie mit I. gemeinsame Kirchenbücher haben.
ohne I, II., ...: Ortsnamen der Pfarrsitze mit Kirchenbüchern
erste Zahl: Beginn Taufbuch
zweite Zahl: Beginn Traubuch
dritte Zahl: Beginn Sterbebuch
L: Lücke im Bestand
Pfarrsitze, bei denen die Kirchenbücher aufbewahrt werden, sind gesperrt gedruckt.

Fernerem Stadtarchiv steht bei den Bürgerrollen ein Foliant, der die Proklamationen aus den Kirchen der Altstadt Magdeburg (St. Johannis, St. Ulrich und Levin, Heiliger Geist, St. Katharinen, St. Jacobi und St. Petri) aus den Jahren 1656-1683 nachweist, und im Archiv des Klosters Unser Lieben Frauen ruht ein Foliant, der die in den Jahren von 1779-1825 in der Klostergemeinde Verstorbenen meldet[1].


23. Reformierte Presbyterien zu Magdeburg.

Deutsch reformierte Kirche: 1681, 1683, 1714.

Französisch-reformierte Kirche: 1686, 1686, 1687.

Wallonisch-reformierte Kirche 1651, 1652, 1689; bis 1689 gelten die Kirchenbücher für die französisch-reformierte Gemeinde zu Mannheim, die 1689 nach Magdeburg übersiedelte.

24. Die Militärkirchenbücher.

die bis etwa 1919 beim Militäroberpfarramt ruhten und weit in die Provinz hineingriffen, liegen jetzt bis auf geringe Reste (die in der Sakristei des Doms zu Magdeburg aufbewahrt werden) beim Feldpropst der Armee in Berlin. Wahrscheinlich sind dorthin auch die Militärkirchenbücher von Aschersleben, Croppenstedt, Nordhausen und Oschersleben, die 1910 in diesen Städten bei den Pfarrämtern noch lagerten, abgeliefert worden. Im übrigen sei verwiesen auf das ,,Verzeichnis der Militärkirchenbücher vor 1806 . . ." in der „Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde" (20. Jahrgang [Berlin, 1892] s. 553-583).


25. Diözese Neuhaldensleben.

Ackendorf: 1763, 1763, 1763.


I. Altenhausen.

II. Ivenrode.


I: 1672, 1672, 1672.

II: 1815, 1815, 1815; vorher bei I. Althaldensleben: 1692, 1693, 1693.


I. Bülstringen.

II. Wieglitz.


I: 1654, 1655, 1654.

II: 1867, 1867, 1867; vorher bei I.


Dönstedt: 1632, 1632, 1633.

Dorf-Alvensleben: 1633, 1635,1637.

Emden: 1719, 1719, 1719.


I. Hillersleben.

II. Neuenhofe.


I: 1652, 1652, 1652.

II: 1653, 1706, 1656.


Hundisburg: 1655, 1657, 1656.

Markt-Alvensleben: 1641, 1642, 1641.

Neuhaldensleben: 1599, 1599, 1599. Bei der Superintendentur ferner von der ehemaligen deutsch-reformierten Gemeinde: 1786, 1788, 1785, von der wohl 1827 aufgehobenen französisch-reformierten Gemeinde dieselben Bücher seit 1699. „Dazu sind vorhanden 14 Zivilstandsregister der reformierten Gemeinde von 1807-1814."

Satuelle: 1656, 1652, 1652.


I. Süplingen.

II. Bodendorf.


I: 1682, 1682, 1682.

II: 16?9, 1719, 1719; vorher in den Kirchenbüchern von Altenhausen.


  1. Eine von mir angefertigte Abschrift dieser Eintragungen, die teilweise ganze Lebensläufe der Verstorbenen bringen, bewahrt die Stadtbibliothek, veröffentlicht in der Vierteljahrsschrift des "Herold", Berlin, 1925, S. 29-47, Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank (ZDB): [1]. ...... Einen großen Teil von Kirchenbuch-Duplikaten vom 19. Jahrhundert von Stadt und Land (namentlich Amtsgerichtsbezirk) Magdeburg bewahrt das Staatsarchiv. Ich verweise im übrigen auf meinen Aufsatz, "Die Kirchenbücher der Stadt Magdeburg" in den Familiengeschichtlichen Blättern, Leipzig. Jg. 22, 1923, Sp. 74-76.Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank (ZDB): [2]
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