Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/102

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Neuhof“, Neuhof, Hof am Neuwoog, „Plaulhof bei Altleiningen“ („auf dem Plauel“), Rudolphsmühle, auf der (großen, kleinen) Sägmühl, Altleininger Schloßhof, Schmelz, Seckenhausen (Seckenhäuserhof), Selighof (oberer Seligh., Selchhof bei Hertelshausen), am Thiergarten, Hof bei dem Tränkwoog u. a.
abcd[1] 1688 (1699, 1699, 1699)-1798: prot. PfA Wattenheim.

Frey 2, 386. Gümbel 200. Eberhardt 66. Vgl. auch LGBl 5, 74.

749. Wattweiler (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Ixheim).

Kath. und Luth. waren nach Zweibrücken, Ref. für die im 16. Jhdt. allerdings nur kurze Zeit in W. selbst eine Pfarrei gewesen zu sein scheint,[2] nach Mimbach gepfarrt.

Frey 4, 66. Gümbel 553. Fabricius 322; 506f.

750. Webenheim (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Webenheim).

Kath. zur Pfarrei Gutenbrunnen, Luth. zu Zweibrücken, Ref. zur Pfarrei Mimbach, die zeitweise (1653) ihren Sitz in W. hatte.

Frey 4, 66. Gümbel 553. Fabricius 506f.

751. Wecklingen (BezA. St. Ingbert).

Diöz. Metz. – v. d. Leyen (OA Blieskastel).

W. bildet mit Ballweiler eine Gemeinde.

752. Weidenthal (BezA. Neustadt).

Diöz. Speier. – Kurplalz (OA Neustadt).

1. Kath. 1701 der Pfarrei St. Lambrecht zugeteilt („quondam erat parochialis ecclesia“), 1713 zur Pfarrei Esthal, 1739 wieder zu St. Lambrecht, 1742 selbst Pfarrei mit Diemerstein. Neidenfels, später (1750) Elmstein und Frankenstein. Auch Appenthal gehörte einige Zeit zur Pfarrei.
abc 1720-1799 (1798, 1784); ferner: ac („extractus“) 1714 (1720)-1848: kath. PfA Weidenthal.
2. Luth. nach Neustadt gepfarrt, aushilfsweise auch von Annweiler, Hochspeier oder Trippstadt aus bedient, in deren luth. KB W. öfter erscheint.
3. Die Ref. wurden von einem in W. sitzenden zur Pfarrei Elmstein gehörenden Vikar, der auch Frankenstein versah, verseelsorgt.
abc 1780-1798: prot PfA Weidenthal.

StASp, Hochst. Speier fasc. 473. GStAM, Kbl. 418/3. – Widder 2, 270. Frey 2, 587. Gümbel 427.

753. Weilerbach (BezA. Kaiserslautern).

Diöz. Worms.– Kurpfalz (OA Lautern, Gericht Weilerbach).

1. Die kath. Pfarrei, seit 1698 bestehend, wurde zunächst (bis 1712) von Franziskanern aus Kaiserslautern versehen. Zur Pfarrei gehörten Erzenhausen, Eulenbis („Eilnwis“ 1746), Katzweiler (bis etwa 1720), Pörrbach, Rodenbach und Schwedelbach. In den KB – ein älteres, noch 1741 erhaltenes, ist inzwischen verloren gegangen – erscheinen folgende Ansiedelungen: Bordenmühle, Einsiedlerhof, Fritzenmühl vulgo Mückenhof, Kühbörncheshof (1754: „Kibengeshof“), Lichtenbruch, Mückenhof, Mückenmühle, Neuwag (Neuwoog), Pfeifermühle, Samuelshof und Schellenberg. Von 1793-1797 versah der Pfarrer von W. auch Katzweiler mit Hirschhorn, Mehlbach und Stockborn. – Die KB waren damals offenbar verloren. 1794 wurde ein neues begonnen „cum tempore belli omnes libri ecclesiastici ... ab ulterioribus annis ad parochiam S. Crucis in W. pertinentes destructi sint ...“ Später wurden sie wieder aufgefunden. Für die Jahre 1794-1797 sind sie doppelt vorhanden.
a und b 1741-1798: BgA Weilerbach; ferner abc 1776, 1777, 1779, 1781, 1784, 1785 (Abschriften): StASp, Hochst. Worms fasc. 115-117.
2. Die Luth. waren nach Glanmünchweiler, später nach Steinwenden gepfarrt. Einträge aus W. sind jedoch auch im luth. KB von Wolfstein zu finden.
3. Ref. Pfarrei seit der Reformation. 1610 umfaßte sie Erzenhausen, Eulenbis, Pörrbach, Rodenbach und Schwedelbach (d. h. alle Orte des Gerichts W.), die Fritzen-, die Herrnmüllers- und die Pfeiffermühle. Während des 30 jähr. Krieges wurde die Pfarrei mit den Pfarreien Kübelberg, Ramstein und Steinwenden vereinigt, von 1698-1736 war sie ganz aufgehoben und wurde während dieser Zeit von Katzweiler aus versehen. Nach ihrer Wiederbesetzung hatte sie den gleichen Sprengel wie früher, doch erscheinen in den KB noch einige Höfe: Atzenhäuserhof (1741), Mückenhof und Mückenmühle, Neuwogshof, Schellenberg. Im Taufbuch sind Nachträge bis 1729 zurückreichend.
abcd 1736-1798 (1798, 1798, 1792): BgA Weilerbach.

StASp, Deutsch Orden fasc. 7 b, Kurpfalz fasc. 38/27. GStAM. Kbl. 418/3. – Widder 4, 286. Frey 3, 90. Gümbel 311. Fabricius 359; 369; 372; 375; 537f.; 549. Minges 13; 17. Rotes Buch 184 u. Anm. 2191. PfGBl 7, 64ff.

754. Weingarten (BezA. Germersheim).

Diöz. Speier. – Von 1683-1743 Pfand der Gf von Schomburg u. Degenfeld-Schomburg, dann Kurpfalz (OA und Fautei Germersheim).

1. Kath. nach Oberlustadt, gepfarrt.
2. Luth. Pfarrei von 1633-1724 mit Kleinfischlingen vereinigt.
abc 1705 (1706, 1723) -1798: BgA Weingarten.
3. Ref. zur Pfarrei Schwegenheim.

GStAM, Kbl. 418/3. – Widder 2, 434. Frey 1, 596. Gümbel 259. Pfeiffer, Stoffsammlung 52. PfGBl 3, 34.

755. Weisenheim a. Berg (BezA. Dürkheim).

Diöz. Worms. – Leiningen-Hardenburg-Dagsburg.

1. Kath. bis 1701 Filialisten von Neuleiningen, dann zur Pfarrei Pfeffingen.
2. Etwa seit Anfang des 17. Jhdts. bestand in W. eine luth. Pfarrei, zu der die


  1. In a von 1700-1720, in b von 1701-1754, in c von 1703-1758, in d von 1710-1758 Lücken.
  2. „W. Pfarr, darzu gehörig Hengspach und Melspach.“ Vis.-Ber. v. 1558 (GStAM, Kbl, 389/8 a fol. 140).
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