Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/094

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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haben. Später waren auch sie nach Klingenmünster gepfarrt.

Widder 2, 488. Frey 1, 365. Gümbel 165; 180. ZGORh 30, 28f.

687. Simten (BezA. Pirmasens).

Diöz. Metz. – Hanau-Lichtenberg (A Lemberg).

Die kath. Bewohner des (aus Nieder-und Obersimten, auch Alt- und Neusimten genannt, sich zusammensetzenden) Ortes waren nach Rodalben, dann Pirmasens, seit 1719 nach Trulben, seit 1770 nach Vinningen gepfarrt; die Luth. gehörten zu Luthersbrunn-Pirmasens; die Ref. zu Pirmasens.

Frey 4, 272.

688. Sippersfeld (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Nassau-Weilburg (Herrsch Stauf).

1. Kath. zur Pfarrei Göllheim, seit 1795 zu Börrstadt, von wo aus sie schon seit 1776 versehen wurden.
2. Die luth. Pfarrei war am Ende des 17. Jhdts. längere Zeit, während der sie von Göllheim aus versehen wurde, nicht besetzt. Zu ihr gehörte Börrstadt (seit 1779), Breunigweiler (das jedoch von 1763-1779 selbst Pfarrei war) und Neuhemsbach (wohl seit 1763), dazu noch der Pfrimmerhof.
abc 1702-1798, d 1760-1797 u. 1771-1798: prot. PfA Sippersfeld.
3. Die Ref. waren nach Alsenbrück gepfarrt.

StAW, Nassau-Weilburg, Gen. X a, ad 4 Heft 1 u. 3. – Frey 3, 174. Gümbel 523. Fabricius 449; 485; 491.

689. Sitters (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Meisenheim, Schulth Obermoschel).

Kath. nach Obermoschel gepfarrt; ref. Pfarrei im 16. Jhrh., für die 1565/66 ein KB angeschafft wurde[1]. Das KB ist nicht mehr erhalten; Auszüge in den Visitationsakten von 1585. 1702 gehörte S. als Filiale zu Schiersfeld.
abc 1576-1585: GStAM, Kbl. 390/1 d.

Frey 3, 364f. Gümbel 439. Fabricius 342; 511f.

690. Sondernheim (BezA. Germersheim).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Germersheim, Fautei Germersheim).

Die Kath., die bis 1700 zur Pfarrei Hördt gehörten, die Luth. und die Ref. waren nach Germersheim gepfarrt. Kath. KB für S. sind erhalten.
abc 1774-1798: BgA Sondernheim.

Widder 2, 439. Frey 1, 593. Probst, Germersheim 210f.

691. Speier (BezA. Speier).

Diöz. Speier. – Reichsstadt.

1. Kath. Pfarreien:
a) Dom: abc 1702 (1704, 1703)-1798: Stadtarchiv.
b) St. Moriz und St. German: a u. b 1579 (1583)-1689, c 1669-1689: Dompfarramt.
c) St. Johann Baptist, St. Bartholomä, St. Jakob: abc 1735-1797 (1798, 1798), d 1785-1787: Dompfarramt.
d) St. Peter: a und b 1591-1595: StASp, Hochst. Speier fasc. 455, 7; abc 1597-1689: Ordinariatsarchiv.
e) St. Guido (St. Johann Evang. u. St. Guido): abcd 1711-1791 (1792, 1792, 1791): Dompfarramt; abc 1752-1784: Stadtarchiv; b 1785-1794: Ordinariatsarchiv; c 1785-1794: Stadtarchiv.
f) Hl. Kreuz: d 1785-1787: Dompfarrei.
2. Luth. Pfarreien.
a) St. Georg: a 1593[2]-1689: Stadtarchiv.
b) Predigerkirche: a 1593-1689: Stadtarchiv.
c) Luth. Pfarrei: abc 1698 (1698, 1701)-1798: Stadtarchiv.
3. Ref. Pfarrei: abc 1750-1798: Stadtarchiv.

Frey 2, 37ff.; 90ff.; 98. Gümbel 497f. Mayerhofer, J., die ältesten Taufbücher der Reichsstadt Speier in: PfM 13 (1896), 9-11. Rotes Buch 110f. Vgl. auch Speyerer Zeitung v. 4. VII. 1910 Nr. 152.

692. Speierbrunn (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Zweibrücken (OA Bergzabern, Vogtei Falkenburg).

Gehört zur Gemeinde Wilgartswiesen.

Frey 1, 378.

693. Speierdorf (BezA. Neustadt).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Neustadt).

Kath. nach Duttweiler; Luth. nach Neustadt; Ref. nach Lachen gepfarrt.

Widder 2, 279f. Frey 2, 567f. Gümbel 427.

694. Spesbach (BezA. Homburg).

Diöz. Worms (bzw. Mainz)[3] – Kurpfalz (OA Lautern, Gericht Ramstein).

1. Der kath. Gottesdienst wurde 1698 durch die Franziskaner in Kaiserslautern wieder aufgenommen. Sp. war Filiale von Ramstein, hatte aber einen eigenen Geistlichen, der auch Nieder- und Obermohr mitversah. 1718 ging die Kirche im Tausch an die Ref. über. Seitdem wurde Sp. wieder von Ramstein aus pastoriert.
2. Die Luth. waren nach Steinwenden gepfarrt.
3. Die Ref., die zur Pfarrei Ramstein gehörten, hatten eine Zeitlang einen eigenen Kaplan in Sp., der (1610) Hütschenhausen, Katzenbach, Spesbach und Weltersbach, sowie den Elschbacherhof („Egelsbach“) und die Scheidenbergermühle zu verseelsorgen hatte. Im 30 jähr. Krieg war die Kapelle an die Kath. gekommen, die aber wieder verdrängt wurden. 1698 wurde die Pfarrei (Kaplanei) aufgehoben und mit der in Steinwenden vereinigt. – Die erhaltenen


  1. s. Kirchenrechnung im prot. PfA Schiersfeld. Freundl. Mitt. des H. Geh. Archivrats Dr. Glasschröder.
  2. Auf Befehl des Rates vom 25. Juni 1593 mußte in allen Kirchen „ein besunder Buch gehalten werden, darein der Kirchendiener nit allein diejenigen Kinder, so er in derselben Kirchen, sunder auch ausserhalb in Notfällen in den Häusern tauft, ... einschreiben ... soll.“ Verehelichungs- und Sterberegister waren damals also offenbar noch nicht vorgeschrieben.
  3. Der kath. Geistliche von S. kam zu einer vom Kapitel Landstuhl (Diöz. Worms) auf den 27. April 1706 ausgeschriebenen Konferenz nicht, da er meinte, er gehöre zur Diözese Mainz. Minges 20.
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