Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/093

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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a 1685-1789, 1791; b 1738-1788, 1792; c 1738-1752, 1789, 1792: BgA Schweigen.

Frey 1, 456f. Gümbel 182.

675. Schweighofen (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Hochst Speier (Propstei Weißenburg, A Altenstadt).

Die Kath., die auch von Bergzabern aus manchmal verseelsorgt wurden, gehörten bis 1790 zur Pfarrei Altenstadt. Damals erhielt Sch. selbst eine Pfarrei, die bis 1808 bestand.
bc 1790-1798: kath. PfA Schweighofen.
Die Luth. wurden von Rechtenbach aus verseelsorgt.

Frey 1, 484f. Gümbel 175. Ortsbeschreibendes ... Wörterbuch von Elsaß-Lothringen 19.

676. Schweisweiler (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Gfsch u. Herrsch Falkenstein.

Kath. und Luth. nach Winnweiler, Ref. nach Alsenbrück gepfarrt.

Frey 3, 171. Gümbel 520. Fabricius 555.

677. Schweix (BezA. Pirmasens).

Diöz. Metz. – Hanau-Lichtenberg (A Lemberg).

Kath. waren zunächst Filialisten der els. Pfarrei Walschbronn, kamen 1734 zu Trulben; Luth. nach Burgalben bzw. Pirmasens gepfarrt.

Frey 4, 275.

678. Seebach (BezA. Dürkheim).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (Stift Limburg).

Kath. u. Ref. gehörten nach Wachenheim

Widder 2, 321. Frey 2, 496f. Gümbel 186.

679. Seelbach (BezA. St. Ingbert).

Diöz. Metz. – v. d. Leyen (A Blieskastel).

Die (fast ausschließlich) kath. Bewohner waren nach der Reformation nach Blieskastel bzw. Blickweiler gepfarrt, kamen dann zu der ebenfalls von Blieskastel aus geleiteten Pfarrei Lautzkirchen und 1776 zu Biesingen.

Frey 4, 92. Fabricius 303; 309; 665. Dorvaux 177; 233; 673; 680. WPfGBl 17, 39.

680. Seelen (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken, seit 1780 Isenburg-Büdingen.

Die Kath. waren Filialisten von Reipoltskirchen; die Luth. von Rathskirchen. Doch enthalten auch die luth. KB von Niederkirchen b. K. Einträge aus S.

Frey 3, 500. Gümbel 399. Fabricius 558.

681. Selchenbach (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Lichtenberg, Schulth Konken).

Die Kath. dürften wohl zu Breitenbach gehört haben, wenn auch in den KB der Name nicht erscheint. Die Luth. waren nach Kusel, die Ref. von Oberselchenbach nach Niederkirchen i. O., die von Unterselchenbach nach Konken gepfarrt.

Frey 3, 432. Gümbel 350; 352. Fabricius 359; 366; 510.

682. Sembach (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Reichsgrafsch Wartenberg.

1. Kath. zur Pfarrei Alsenborn, 1705 zu Otterberg, seit 1707 zu Enkenbach.
2. 1776 wurde – nachdem die Luth. vorher zu Münchweiler a. A. gehört hatten, manchmal auch von Wolfstein aus versehen worden waren, – eine luth. Pfarrei errichtet, zu der Alsenborn, Baalborn, Diemerstein, Enkenbach, Fischbach, Frankenstein, Mehlingen, Neukirchen und Wartenberg-Rohrbach gehörten.
abc 1776-1797: prot. PfA Sembach.
3. Die Ref. waren im 16. Jhdt. nach Wartenberg-Rohrbach, später – wohl nach dem 30 jähr. Krieg – nach Alsenborn gepfarrt, wurden aber manchmal auch von Alsenbrück aus bedient.

Frey 3, 172. Gümbel 528. Fabricius 449; 537f. NPfGBl 8, 53; 84; 91; 93. 9, 4f. 10, 65f.

683. Seyweiler (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – v. d. Leyen (OA Blieskastel).

Die kath. Bewohner waren der Pfarrei Medelsheim zugewiesen.

Frey 4, 147.

684. Siebeldingen (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Germersheim, Siebeldinger Tal).

1. Kath. Pfarrei (mit Birkweiler) 1709 mit Eusserthal vereinigt, 1758 hiervon wieder getrennt und als Filiale Godramstein zugeteilt. Aushilfsweise war auch der kath. Pfarrer von Albersweiler manchmal in S. tätig. – KB der alten Pfarrei sind nicht erhalten.
2. Die Luth. waren wohl, wie die der anderen Orte des Siebeidingertals, nach Godramstein gepfarrt.
3. Eine seit der Reformation bestehende ref. Pfarrei wurde 1637 mit Frankweiler vereinigt, war von 1659-1685 wieder selbständige Pfarrei, von 1685-1688 Filiale von Godramstein, seitdem wieder Pfarrei, die Birkweiler als Filiale hatte. – Die KB haben, da sie „vielmal nit dagewesen, sondern durch die Vorsteher verwahrt worden“, zum Teil auch infolge der Nachlässigkeit der Pfarrer nicht unbedeutende Lücken. Die Verehelichungsregister fehlen in der älteren Zeit ganz.
a 1637-1656, 1659, 1667-1685; c 1639-1657, 1667-1674: prot. PfA Siebeldingen: abc 1685-1798: BgA Siebeldingen.

Widder 2, 515. Frey 1, 213. Gümbel 387. Rotes Buch 122.

685. Siegelbach (BezA. Kaiserslautern).

Diöz. Mainz. – Kurpfalz (OA Lautern, Kellerei Hohenecken).

Die Kath., die den Gottesdienst in der Filialkirche Hohenecken besuchten, waren, wie die Luth., nach Kaiserslautern, die Ref. anfangs nach Erfenbach, später auch nach Kaiserslautern gepfarrt.

Widder 4, 257. Frey 3, 75. Gümbel 313. Fabricius 538; 549.

686. Silz (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Germersheim, UA Landeck).

Kath. zu Gossersweiler; Luth. zu Klingenmünster. Die Ref. scheinen im 16. Jhdt. kurze Zeit in S. selbst eine Pfarrei, zu der Münchweiler a. Kl. gehörte, gehabt zu

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