Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/085

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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597. Reichenbach (BezA. Homburg).

Diöz. Mainz. – Grafsch Veldenz bzw. Zweibrücken (OA Lichtenberg), seit 1733: Kurpfalz (OA Lauterecken, Schulth Reichenbach).

1. Die kath. Pfarrei umfaßte Albersbach, Fockenberg - Limbach, Föckelberg, Gimsbach, Jettenbach, Kollweiler, Matzenbach (bis 1744), Neunkirchen, Nieder- und Oberstaufenbach, Reichenbachsteegen und Schwanden, seit etwa 1800 auch Friedelhausen. Im kath. KB von Glanmünchweiler sind am Ende des 18. Jhdts. ab und zu auch Kasualfälle aus R. eingetragen.
abc 1704 (1707, 1707)-1796 (1798, 1798): BgA Reichenbach.
2. Luth. Pfarrei etwa 1532 errichtet. Zugehörige Orte waren 1544 Fockenberg, 1558 auch Albersbach, Limbach, Jettenbach, Kollweiler und Steegen (d. i. Reichenbachsteegen[GWR 1]); im 17. Jhdt. kamen noch dazu Erzenhausen, Föckelberg, Mackenbach, Obersulzbach, Schwanden und ein Teil von Niederstaufenbach. Im KB erscheinen ferner vereinzelt Hohenecken, Miesenbach, Oberstaufenbach, Rothselberg, Schwedelbach und Steinwenden. Von Einöden werden genannt: Mohrmühle, Siegelbürken (auch Siegelbürkerhof 1722), am Steinweiler Bild, Weyhermühle. Jettenbach und Kollweiler wurden 1746 abgepfarrt. Zu Anfang des 17. Jhdts. wurde R. kurze Zeit von Lauterecken aus versehen.
abc 1680 (1687, 1690)-1720[1]: prot. PfA Jettenbach; 1721[2]-1753, d 1724-1748; ferner a 1766-1811: BgA Reichenbach; 1758 (1753, 1754)-1798: prot. PfA Reichenbach.
3. Die Ref. gehörten zur Pfarrei Neunkirchen, von 1685-1736 zu Katzweiler.

GStAM, Kbl. 389/9 a, b; 418/3. – Widder 4, 367. Frey 4, 197. Gümbel 287. Fabricius 369; 508 ; 549f.; 671.

598. Reichsthal (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Herrsch Reipoltskirchen.

Kath. nach Reipoltskirchen; Luth. nach Rathskirchen gepfarrt.

Frey 3, 494. Fabricius 558.

599. Reifenberg (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Rieschweiler).

Kath. der Pfarrei Nünschweiler zugeteilt; Ref. zu Rieschweiler gepfarrt.

Frey 4, 64. Fabricius 507.

600. Reiffelbach (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Meisenheim, Ausamt Meisenheim).

Die Bewohner waren alle den entsprechenden Pfarreien in Meisenheim zugewiesen. Doch gehörten 1713 die Ref. zur Pfarrei Limbach.

GStAM, Kbl. 390/1 e. – Frey 3, 462. Fabricius 363; 511ff.

601. Reinheim (BezA. St. Ingbert).

Diöz. Metz. – v. d. Leyen (OA Blieskastel).

Die KB der kath. Pfarrei (seit 1709) sollen sich nach Mitteilung des dortigen Pfarramtes beim BgA R. oder dem BgA Gersheim befinden. Eine Bestätigung konnte ich weder von dem einen noch von dem andern Bürgermeisteramt erhalten. 1603 war R. mit der kath. Pfarrei Niedergailbach vereinigt.

Frey 4, 94. Fabricius 306. Dorvaux 677.

602. Reipoltskirchen (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Herrsch Reipoltskirchen.

1. Die seit den Reunionsjahren bestehende kath. Pfarrei, im 18. Jhdt. von Meisenheimer Franziskanern versehen, umfaßte Adenbach, Becherbach, Berzweiler, Bisterschied, Cronenberg, Dörrmoschel (bis 1761), Einöllen, Gangloff, Ginsweiler, Gumbsweiler, Hefersweiler, Hohenöllen, Morbach, Niederkirchen b. K., Nußbach, Oberweiler-Tiefenbach, Odenbach, Rathskirchen, Reichsthal, Relsberg, Roßbach mit Stahlhausen, Roth, Rudolphskirchen, Schönborn, Seelen und Teschenmoschel.
abc 1680 (1702, 1702)-1799: BgA Reipoltskirchen.
2. Eine luth. Pfarrei (mit Berzweiler, einer Ansiedelung „in der Hanenbach“ und dem Ausbacher- und dem Naumburgerhof) bestand bis zu den Reunionsjahren. Nach Abgang der Pfarrei kamen die Luth. nach Rathskirchen. KB der Pfarrei R. scheinen nicht erhalten zu sein, wohl aber solche der Filiale R.
abc 1698 (1715, 1708)-1800 (1798, 1801); d 1709-1776: BgA Nußdorf. Die Kasualfälle des Ausbacher- und des Naumburgerhofes sind in diesen KB getrennt verzeichnet.

GStAM, Kbl. 371/15. – Stoff 1, 166; 168; 239f. Frey 3, 470f. Gümbel 89; 400. Fabricius 374; 558. Pastor bonus 1899/1900, 564; 569. NpfGBl. 8, 22; 30.

603. Reisdorf (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Germersheim, Kellerei Birkenhördt).

Bildet mit Böllenborn eine Gemeinde. Die Kath. gehörten zu Pleisweiler, seit 1751 zu Birkenhördt; die Luth. und Ref. zu Klingenmünster.

Widder 2, 465. Frey 1, 401.

604. Reiskirchen (BezA. Homburg).

Bildet mit Erbach eine Gemeinde.

605. Relsberg (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Herrsch Reipoltskirchen.

Kath. nach Reipoltskirchen; Luth. zum Teil nach Rathskirchen, zum Teil nach Niederkirchen b. K. gepfarrt. KB für die luth. Filiale R. sind erhalten.
abc 1699-1798: prot. PfA Niederkirchen b. K.

Frey 3, 494. Fabricius 552; 558.

606. Remigiusberg (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Kurpfalz (OA Lauterecken, Schulth Reichenbach).

Seit 1744 bestand auf dem R. eine kath. Pfarrei für die Gemeinden Bettenhausen, Gimsbach, Godelhausen, Haschbach, Matzenbach,


  1. Dieses noch 1907 vorhanden gewesene KB ist jetzt nicht mehr auffindbar.
  2. „Cum Christo archiepiscopo nostro! Ev. luth. KB des Kirchspiels Reichenbach im Oberambt Lauterecken ... auffgerichtet den 1. Januarii 1721 durch Joh. Thomas Waltzen, der Zeit ev. luth. Pfarrer.“



Anmerkungen der GenWiki-Redaktion (GWR)

  1. Korrigiert aus »Reichenbachstegen« gemäß Berichtigungen S. 130.
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