Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/076

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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... welches noch vorhanden“. Die heute noch erhaltenen KB beginnen jedoch erst mit dem Jahr 1725.
abc 1725-1798: BgA Nünschweiler; ferner abc 1762 (1760, 1795)-1798: prot. PfA Nünschweiler.

StASp, Zweibrücken I, fasc. ad 187. Horstm. 14, 405; 407; 432. GStAM. Kbl. 389/8 a, b, c, d. – Frey 4, 273f. Gümbel 484. Stoff 2, 111; 226. Fabricius 321; 504; 506f.

524. Nußbach (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Reichsherrsch Reipoltskirchen.

Kath. und Luth. nach Reipoltskirchen, die letzteren seit den Reunionsjahren nach Rathskirchen gepfarrt.
Auszüge aus dem kath. KB von Reipoltskirchen für die Filiale N. verwahrt das StASp (Herrsch Reipoltskirchen fasc. 58a) und zwar a 1681-1722; b 1711-1725; c 1702-1741 (mit großen Lücken).
Ein luth. KB für die Filiale Nußbach ist erhalten.
abc 1705[1] (1706, 1706)-1801: BgA Nußbach.

Frey 3, 460. Fabricius 558.

525. Nußdorf (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Reichsst. Landau.

1. Die kath. Pfarrei war Mitte des 18. Jhdts. mit der Pfarrei Queichheim vereinigt. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde sie öfter von Gleisweiler aus versehen.
abc 1737-1792: BgA Nußdorf.
2. Die luth. Pfarrei entstand 1554. Zu ihr gehörten von 1589-1704 die luth. Bewohner von Albersweiler und Leinsweiler, von 1623-1631 und wieder von 1634-1656 auch die von Böchingen, seit 1793 Dammheim.
abc 1592 (1600, 1628)-1792: BgA Nußdorf.
Das prot. PfA N. verwahrt Auszüge aus diesen KB für die Jahre 1728-1793, die angefertigt wurden, „weil die gehörige und notwendige Aufschreibung nicht ordnungmäßig besorgt worden“.

Frey 1, 201. Gümbel 368. Lehmann, J. G., urk. Gesch. der ... Reichsstadt ... Landau (Neustadt 1851) 220; 275.

526. Oberalben (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Lichtenberg, Schulth Altenglan).

Kath. nach Kusel, Luth. und Ref. nach Ulmet, die ersteren seit 1744 nach Bosenbach gepfarrt.

Frey 3, 426. Gümbel 353.

527. Oberarnbach (BezA. Homburg).

Diöz. Worms. – Sickingen-Sickingen (Herrsch Landstuhl, Kleingericht).

Kath. gehörten zur Pfarrei Landstuhl, seit 1778 zu Kirchenarnbach; Luth. nach Labach.

Frey 4, 192. Gümbel 295. Eberhardt 68.

528. Oberauerbach (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Contwig).

Zuständige Pfarreien für Kath. und Ref. waren Contwig (für die letzteren von 1683-1698 Rieschweiler), für Luth. Battweiler.

Frey 4, 64. Gümbel 545. Fabricius 507.

529. Oberbexbach (BezA. Homburg).

Diöz. Metz. – Gem. zw. Nassau-Weilburg (4/9) und Nassau-Saarbrücken (5/9), seit 1755: Nassau-Saarbrücken (Herrsch Ottweiler).

Kath. früher von Homburg verseelsorgt, seit Ende des 17. Jhdts. (etwa 1685) zu Mittelbexbach; Luth. zu Homburg; Ref. zu Limbach.

Frey 4, 226. Gümbel 280. Fabricius 316; 507; vgl. Louis und Geibert, Chronik von Oberbexbach u. Frankenholz (Homburg 1910) 149; 152.

530. Obereisenbach (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Lichtenberg, Schulth Pfeffelbach).

Kath. anfangs von Kusel, später von Lauterecken aus verseelsorgt; Luth. zur Pfarrei St. Julian.

StASp, Horstm. 14, 438. GStAM, Kbl. 389/9 c. – Frey 3, 421. Gümbel 356. Fabricius 370; 553. Vgl. auch: MHVPf 33, 75 und Fabricius, Hochgericht auf der Heide 135; 143; 164f.

531. Oberhausen (BezA, Bergzabern).

Diöz. Speier.– Zweibrücken (OA Bergzabern, A Barbelroth).

Kath. und Luth. nach Bergzabern, Ref. im 16. Jahrhundert nach Mühlhofen, später nach Barbelroth gepfarrt.

GStAM, Kbl. 393/7 V. – Frey 1, 436. Gümbel 151.

532. Oberhausen (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Kurpfalz (OA Kreuznach, UA Böckelheim).

Bildet mit Duchroth eine Gemeinde.

Widder 4, 144ff. Frey 3, 319. Gümbel 440. Fabricius 416; 425; 512f.; 546.

533. Oberhausen a. Appel (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Rheingrafen von Grumbach (A Grehweiler).

Die Bewohner von O. gehörten zur luth. Pfarrei Münsterappel.

Frey 3, 341. Gümbel 458. Fabricius 552.

534. Oberhausen a. d. Wallhalbe (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Wiesbach).

Kath. zur Pfarrei Wiesbach, seit 1785 zu Labach; Luth. zu Wallhalben, seit 1739 zu Battweiler; Ref. bis etwa 1619 zu Winterbach, dann zu Contwig und seit 1719 wieder zu Winterbach.

Frey 4, 64. Gümbel 473. Fabricius 507. Vgl. Kampfmann, Heimatskunde 198,

535. Oberhochstadt (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Germersheim, UA Landeck).

1. Zur kath. Pfarrei gehörten Niederhochstadt, Zeiskam (bis 1757) und am Ende des 18. Jhdts. auch Freisbach.
abc 1769-1796: BgA Oberhochstadt; abc 1785-1795 (1792, 1793): BgA Oberhochstadt (hinterlegt im StASp).


  1. „Reipoltskirchen und Nußbacher KB ... aufgezeichnet von Joh. Eberhard Lauckhard, ... jetziger Pfarrer zu Rathskirchen und Vice Pfarrer an oben gedachten Örtern. 1705.“
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