Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/070

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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474. Morbach (BezA. Kaiserslautern).

Diöz. Mainz. – Reichsherrsch Reipoltskirchen.

Kath. zur Pfarrei Reipoltskirchen; Luth. zu Niederkirchen (bei Kaiserslautern). Für diese sind KB erhalten:
abc 1699 (1701, 1699)-1798: prot. PfA Niederkirchen.

Frey 3, 127. Gümbel 320. Fabricius 552; 557f.

475. Morschheim (BezA. Kirchheimbolanden).

Diöz. Mainz. – Nassau-Weilburg (Herrsch Kirchheim).

1. Kath. zunächst der Pfarrei Kirchheimbolanden, seit 1756 der Pfarrei Ilbesheim zugewiesen.
2. Die luth. Pfarrei hatte zu Filialen Oberwiesen (seit 1771) und Orbis.
abc 1710-1798: BgA Morschheim (hinterlegt im StASp).
3. Die Ref. gehörten zur Pfarrei Kirchheimbolanden.

StASp, Nassau-Weilburg fasc. 317 a, d. StAW, VI, 1. Nassau-Weilburg Gen. X a, 7. – Frey 3, 296. Gümbel 332. Fabricius 449; 485; 491.

476. Mühlbach (BezA. Homburg).

Diöz. Worms. – Sickingen-Sickingen (Herrsch Landstuhl, Kleingericht).

1. Kath. zu Landstuhl, seit 1709/10 selbst Pfarrei, zu der Bruchmühlbach, Hauptstuhl, Vogelbach und Neubau und von 1723-1778 auch Gerhardsbrunn, Knopp, Labach, Langwieden und Scharr (d. i. Scharrhof) gehörten.
ab 1739 (1761)-1798: kath. PfA Mühlbach; ferner abc 1776, 1777, 1779, 1780, 1784-1787 (Abschriften): StASp, Hochst. Worms fasc. 115-117.
2. Luth. zur Pfarrei Labach; Ref. zur Pfarrei Lambsborn.

Frey 4, 189. Eberhardt 68. Weber, Horbach 24.

477. Mühlbach a. Glan (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Kurpfalz (OA Lauterecken, Schulth Reichenbach).

Kath. seit 1744 der Pfarrei Remigiusberg, Luth. der Pfarrei Theisbergstegen, zeitweise auch der Pfarrei Lauterecken, Ref. der Pfarrei Neunkirchen – Konfirmierte aus M. sind auch im ref. KB von Altenglan eingetragen – zugeteilt.

Widder 4, 377. Frey 3, 424f. Gümbel 356. Fabricius 360; 373; 550.

478. Mühlheim (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Leiningen-Heidesheim.

1. Die Kath. – wenn solche in M. ansässig waren – dürfen wohl zur Pfarrei Grünstadt gehört haben. Die dortigen KB enthalten allerdings Einträge aus M. nicht.
2. KB der sehr alten luth. Pfarrei – der erste Pfarrer erscheint 1560 – sollen nicht mehr erhalten sein.

Frey 2,368. Gümbel 233. Eberhardt 66. Vgl. LGBl. 9, 46.

479. Mühlhofen (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Zweibrücken (OA Bergzabern, A Barbelroth).

1. Die Kath., für die 1684-1695 in M. selbst durch den Pfarrer von Rohrbach, in dessen Pfarrei sie gehörten, Gottesdienst gehalten wurde – noch bis 1699 konnten dort die Sakramente gereicht werden –, wurden nach dem Ryswyker Frieden zunächst vom Pfarrer von Steinweiler verseelsorgt, kamen aber bald (wohl schon 1699) zur Pfarrei Billigheim.
2. Luth. nach Bergzabern gepfarrt.
3. Für die Ref. bestand schon im 16. Jhdt. eine Pfarrei, die allerdings 1545 vom Pfarrer in Ingenheim, 1584 von dem in Barbelroth versehen wurde, dann aber wieder bis 1634 bestand. Zu ihr gehörten Barbelroth, Dierbach, Hergersweiler und Oberhausen. Nach 1634 kam M. zur ref. Pfarrei Winden.

StASp, Horstm. 14, 438. Zweibrücken I, fasc. 1832. GStAM, Kbl. 393/7 V. 390/2 b, d.– Stoff 2, 81. Frey 1, 433. Gümbel 154.

480. Münchweiler a. d. Alzenz (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Grafen v. Wieser.

1. Kath. zur Pfarrei Winnweiler.
2. Die älteren KB der luth. Pfarrei sind verloren gegangen. Zur Pfarrei gehörten Baalborn (dieses wenigstens zeitweise) und Gonbach. In den KB des 18. Jhdts. finden sich auch Einträge aus Imsbach, Neuhemsbach, Nieder- und Obermehlingen, Rohrbach, Sembach und Wartenberg; in den 90 er Jahren auch aus Alsenborn, Enkenbach, Hochspeier, Hochstein, Hohenecken, Lohnsfeld, Neunkirchen, Potzbach und Winnweiler.
a 1698-1713 (Nachträge); abc 1714-1798: BgA Münchweiler a. d. A.
3. Die Ref. gehörten zur Pfarrei Alsenbrück

StASp, Veldenzer Kop. B. 47, 10. - Frey 3, 167. Gümbel 529. Fabricius 449. Vgl. auch NPfGBl 8, 89. LGBl 8, 9ff.; 77. 10, 26ff.; 49f. 12, 68ff.

481. Münchweiler a. Klingelbach (BezA. Bergzabern).=

Diöz. Speier, – Zweibrücken (Herrsch Guttenberg).

Kath. der Pfarrei Gossersweiler zugeteilt, auch von Hauenstein aus manchmal verseelsorgt; Ref. sollen nach einem Visitationsbericht von 1579 nach Silz gepfarrt gewesen sein, gehörten aber später (wie Silz) zur Pfarrei Klingenmünster.

Frey 1, 354. Gümbel 166. ZGORh 30, 28f.

482. Münchweiler a. d. Rodalb (BezA. Pirmasens).

Diöz. Speier. – Gem. zw. Markgrafsch Baden und Hanau-Lichtenberg.

Kath. zur Pfarrei Rodalben, seit 1723 zu Merzalben; Luth. zu Pirmasens; Ref. seit 1723 zu Hinterweidenthal, zeitweise von Pirmasens aus verseelsorgt.

Frey 4, 272. Gümbel 484.

483. Münsterappel (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Wild- u. Rheingrafsch (A Grehweiler).

1. Kath. nach der Reformation völlig rechtlos, 1759 der Pfarrei Kriegsfeld zugeteilt.
2. Die luth. Pfarrei M. umfaßte Kalkofen,

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