Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/065

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Rehborn, dann zur Pfarrei Duchroth. 1751 wurde die Pfarrei wieder errichtet. KB sollen nicht vorhanden sein.
a 1651-1681: prot. PfA Rehborn (im dortigen KB getrennt geführt).

StASp, Zweibrücken I, fasc. 1258. GStAM, Kbl. 390/1 e, f. – Frey 3, 333. Gümbel 436. Fabricius 421; 427; 485; 511ff.; 547. Ders., Gfsch Veldenz in: MHVPf 36, 25.

423. Liebsthal (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Lichtenberg, Schulth Pfeffelbach).

Kath. im 18. Jhdt. – ihre Zahl muß sehr gering gewesen sein – von Kusel aus verseelsorgt; Luth. zunächst zu Quirnbach bzw. dem mit Quirnbach vereinigten Konken, seit 1588 zu Glanmünchweiler; Ref. zu der seit 1588 ref. Pfarrei Konken.

GStAM, Kbl. 389/9 c. – Frey 3, 423. Gümbel 353. Fabricius 359; 508; 510.

424. Limbach (BezA. Homburg).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Limbach).

1. Die Kath., die zur Pfarrei Mittelbexbach gehörten, durften seit Anfang des 18. Jhdts. (1719/20) die Kirche in L. mitbenutzen. Gottesdienst hielten damals Kapuziner von Homburg.
2. Die Ref. gehörten im 16. Jhdt. (1567, 1580) zur Pfarrei Altenstadt, 1605 zu Erbach und kamen nach Auflösung dieser Pfarrei (1631) zu Ernstweiler. 1700 wurde die Pfarrei L. errichtet. Sprengel (1713): Altstadt, Breitenbach (dieses nur kurze Zeit), Erbach, Frankenholz, Hassel, Homburg (bis 1748), Kirkel, Kleinottweiler, Krähenberg, Neuhäusel, Nieder- und Oberbexbach, Reiffelbach, Reiskirchen, Rohrbach, Vogelbach,[1] ferner: Abstäberhof, Bliesbergerhof, Eschweiler Thorhaus, Frohnbacherhof, Hasslerhof, Hobigsmühle (Habkirchermühle ?), Rohrbacher Glashütte (auch -hof), Untereschweilerhof, Wodtsackermühle (Woogsackermühle). Nach 1794 erscheinen nur noch Altstadt, Hassel, Kirkel, Mittel-, Nieder- und Oberbexbach und Ottweiler, ferner: die oben angeführten Höfe und der Hassler Rittershof. Nach einer Mitteilung des Pfarrers Nik. Theysohn in dem von ihm 1794 begonnenen KB sollten die älteren KB beim Brand von Kusel, wohin sie „wegen der ... fürchterlichen Kriegsunruhen“ geflüchtet worden waren, zugrunde gegangen sein. Er versuchte daher „durch Zuratheziehung der Hausväter und Hausmütter“ das KB „von dem dermaligen lebenden Geschlecht so vollständig als möglich herzustellen“. Diese Nachträge erstrecken sich auf die Taufen in den Jahren 1713-1765 und sind (in meist losen Blättern) erhalten. Ein großer Teil der Aufzeichnungen der Zeit vor 1794 hat sich jedoch nachträglich wieder gefunden.
abcd 1713 (1752, 1752, 1713)-1798: BgA Limbach; ferner: a 1713-1765; abc 1794-1798: prot. PfA Limbach.
Erhalten ist weiterhin ein „catalogus communicantium“ vom 10. Okt. 1624 und ein „catalogus auditorum Mann- und Weibs- – jung und alter – Personen in der Filial Limpach Ao. 1624“. (Beide GStAM, Kbl. 389/8 d, fol. 128f.)

StASp, Horstm. 14, 254; 405; 407. Zweibrücken I, fasc. ad 187. GStAM, Kbl. 389/8 d. – Stoff 2, 124f. Frey 4, 221. Gümbel 274. Fabricius 311; 315; 317f.; 506f.; 662; 665 und in: MHVPf 33, 74.

425. Linden (BezA. Homburg).

Diöz. Worms. – Sickingen-Hohenburg (Herrsch Landstuhl, Großgericht).

Kath. zur Pfarrei Horbach; Luth. anfangs zu Labach, seit 1790 zu Zeselberg; Ref. zu Waldfischbach.

Frey 4, 186. Gümbel 475. Eberhardt 67.

426. Lindenberg (BezA. Neustadt).

Diöz. Speier. – Hochst. Speier (A Deidesheim).

Die Bewohner, fast ausschließlich Kath., waren nach St. Lambrecht, seit 1785 nach Grevenhausen gepfarrt.

Frey 2, 574. Vgl. auch Kal. f. kath. Christen 1873, 63.

427. Lingenfeld (BezA. Germersheim).

Diöz. Speier. – Gem. zw. Kurpfalz u. Hochst. Speier, seit 1709 nur Kurpfalz (OA Germersheim, UA Landeck).

1. Die mit der Reformation (1571) aufgehobene kath. Pfarrei wurde seit 1682 von Germersheim aus versehen, 1734 wieder neu errichtet. Zu ihr gehörten Mechtersheim, Schwegenheim, Westheim.
abc 1700 (1700, 1704)-1798: kath. PfA Lingenfeld.
2. Luth, und Ref. waren nach Schwegenheim gepfarrt, doch finden sich Einträge von letzteren am Ende des 18. Jhdts. auch im ref. KB von Bellheim.

StASp, Donnersberg I, fasc. 74. GStAM, Kbl. 418/3. – Widder 2, 506. Frey 1, 579. Gümbel 251. Probst, Jos., Germersheim 216ff.

428. Lobloch (BezA. Neustadt).

Bildet mit Gimmeldingen eine Gemeinde.

429. Lohnsfeld (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Gfsch u. Herrsch Falkenstein.

Kath, und Luth, nach Winnweiler, Ref. nach Alsenbrück gepfarrt.

StASp, Falkenstein fasc. 156. – Frey 3, 166. Gümbel 520. Fabricius 449; 555.

430. Lohnweiler (BezA. Kusel).

Diöz. Mainz. - Kurpfalz (OA Lauterecken).

Kath., Luth., Ref. waren stets nach Lauterecken gepfarrt.

Widder 4, 364. Frey 3, 459. Gümbel 394. Fabricius 361.

431. Ludwigshafen (USt.).

ist erst an Stelle einer Mannheimer Befestigung (Rheinschanze) im 19. Jhdt. entstanden.

432. Ludwigsthal (BezA. Homburg).

Eine zur Gde. Mittelbexbach gehörige ehemalige „Plantage“.

433. Ludwigswinkel (BezA. Pirmasens).

Diöz. Speier. – Hanau-Lichtenberg (A Lemberg).


  1. außerdem noch einige jetzt preußische Örtlichkeiten.
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