Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/057

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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370. Kirchmohr (BezA. Homburg).

Diöz. Mainz (bzw. Worms). – Deutsch Orden bzw. Kurpfalz (OA Lautern, Gericht Ramstein).

1. Kath. Pfarrei seit 1752; vorher Kath. zur Pfarrei Ramstein. Die Pfarrei hatte zu versehen Nanzdiezweiler, Niedermohr, Obermohr, Reuschbach und Schrollbach, sowie den Porbacherhof. Aushilfsweise einigemal von Glanmünchweiler aus versehen.
abc 1752-1798: BgA Niedermohr; eine lückenhafte (a 1762, Mai-1767, Sept. u. 1769, Jan.-1770, Mai fehlen) Abschrift hiervon beim kath. PfA Kirchmohr; ferner abc 1776, 1777, 1779, 1781, 1784-1787 (Abschriften): StASp, Hochst. Worms fasc. 115-117.
2. Luth. nach Steinwenden gepfarrt.
3. Noch 1610 befand sich in K. der Sitz einer ref. Pfarrei Niedermohr, zu der Nanzdiezweiler, Obermohr und Schrollbach („Schrodelbach") gehörten. Wie lange die Pfarrei bestand, konnte ich nicht ermitteln. Später war sie mit Spesbach vereinigt, wo die Ref. blieben, bis sie mit Aufhebung der Pfarrei Spesbach (1698) nach Steinwenden eingepfarrt wurden.

StASp, Kurpfalz fasc. 38/27. – Widder 4, 277. Frey 4, 190. Fabricius 349; 358f.

371. Kirkel (BezA. Homburg).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Limbach).

1. Kath. von Ende des 17. Jhdts. bis 1786 nach Homburg gepfarrt, von 1786-1805 zur Pfarrei Gutenbrunnen, dann zu Lautzkirchen.
2. Die ref. Pfarrei, zu der im 16. Jhdt. Bierbach (seit 1565), Hassel und Rohrbach und die Kirche zu Fronsbach (jetzt Geistkircherhof) gehörten, bestand bis etwa 1635. Die ref. Bewohner wurden dann zunächst von Ernstweiler aus pastoriert und kamen ca. 1700 zur Pfarrei Limbach. Die KB der ehemaligen Pfarrei – der index ecclesiasticus wird 1580 „vom Pfarrer fleißig gehalten" – sind verloren gegangen. Erhalten sind nur ein „Verzeichnis aller Communikanten der Pfarrei K." von 1605 und ein „Verzeichnis aller Pfarrverwandten der Kirkeler Pfarrkirchen und der Filialkirchen Byrbach und Fronspach, dazu gehörig sind Hasell und Rorbach" von 1624.

StASp, Zweibrücken I, fasc. ad 187. GStAM, Kbl 389/8 a-d. – Stoff 2, 115f. Frey 4, 219. Gümbel 277. Fabricius 303; 310f.; 314; 316; 506f.

372. Kirrberg (BezA. Homburg).

Diöz. Metz. – Gem. zw. Nassau-Saarbrücken (5/9) u. Nassau-Weilburg (4/9); seit 1755 Zweibrücken (OA und Schulth Homburg).

Kath. und Luth. nach Homburg gepfarrt. Ref. im 16. Jhdt. (noch 1558) zur Pfarrei Lambsborn. 1576 nicht mehr Filiale dieser Pfarrei, 1581 abwechselnd von (Groß-)Bundenbach und Homburg aus versehen. Weiterhin der ref. Pfarrei Homburg zugeteilt.

GStAM, Kbl. 389/8 c. – Frey 4, 167. Fabricius 294; 321.

373. Kirrweiler (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Hochst. Speier (OA Kirrweiler).

Die KB der schon vor der Reformation bestehenden kath. Pfarrei sind erst seit 1734 erhalten. Andersgläubige scheinen gar nicht oder doch nur ganz wenige in K. gewesen zu sein. Einen Eintrag aus K. vom Jahre 1590 enthält das luth. KB von Rhodt.
abc 1734-1785 (1798, 1798): kath. PfA Kirrweiler; a 1785-1798: BgA Kirrweiler.

Frey 1, 263.

374. Kleinbockenheim (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Leiningen-Hardenburg-Dagsburg.

1. Kath. seit 1716 nach Großbockenheim gepfarrt.
2. Die luth. Pfarrei hatte Großbockenheim als Filiale und von 1673-1677 Kindenheim mitzuversehen.
abc 1633-1798: BgA Kleinbockenheim.
3. Ref. zur Pfarrei Großbockenheim.

Frey 2, 357. Gümbel 230. Eberhardt 66.

375. Kleinbundenbach (BezA. Homburg).

Diöz. Metz. – Gem. zw. Zweibrücken und den Herrn von Cathcart zu Carbiston, seit 1777 Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Wiesbach).

Kath. nach Wiesbach, Luth. nach Großbundenbach, Ref. nach Lambsborn gepfarrt.

Frey 4, 167. Gümbel 276.

376. Kleinfischlingen (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Herren von Weingarten, seit 1686 bzw. 1743 Kurpfalz (OA und Fautei Germersheim), von 1686-1743 pfandweise im Besitz der Grafen von Degenfeld-Schomburg.

1. Kath. zur Pfarrei Großfischlingen.
2. Die luth. Pfarrei (mit Großfischlingen) war von 1633-1724 mit Weingarten vereinigt.
abc 1710-1798: BgA Kleinfischlingen.
3. Ref. nach Edenkoben gepfarrt.

GStAM, Kbl. 418/3. StASp, Hochst. Speier fasc. 365; 366 a, b; 391. – Widder 2, 436. Frey 1, 265. Gümbel 260; 371f.. 377.

377. Kleinkarlbach (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Leiningen-Hardenburg-Dagsburg.

Kath. ursprünglich nach Battenberg gepfarrt, später zu Neuleiningen, im 18. Jhdt. zur Pfarrei Pfeffingen; Luth. zur Pfarrei Battenberg.

Frey 2, 361. Gümbel 189. Eberhardt 68. Barbig, Fr., aus der Geschichte Kleinkarlbachs in: LGBl 7, 9ff., 11, 94ff.

378. Kleinniedesheim (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Gfsch Falkenstein, seit 1733 Kurpfalz (OA Alzey, UA Freinsheim).

Kath. zur Pfarrei Beindersheim bzw. Heßheim (Einträge vor 1700 vereinzelt im kath. KB von Dirmstein); die Luth. zur Pfarrei Großniedesheim.

Widder 3, 224. Frey 2, 259. Gümbel 226.

379. Kleinottweiler (BezA. Homburg).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Homburg, Schulth Waldmohr).

1. Kath. nach der Reformation zunächst von Homburg aus verseelsorgt, kamen gegen Ende des 17. Jhdts. zur Pfarrei Mittelbexbach.

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