Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/014

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Nachträge aus diesen Jahren in lat. Sprache abgefaßt.
a 1651, 1653-1798; b 1652, 1656-1798; c 1651, 1654-1798: BgA Böbingen.

StASp, Kurpfalz fasc. 860. Hochst. Speier fasc. 330; 361 a, b; 362. GStAM, Kbl. 418/3. – Frey 1,240. Reinling, Bischöfe 2, 773. Gümbel 414. Rotes Buch 113.

77. Böchingen (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Neustadt).

1. Kath. zu der 1754 von Godramstein abgetrennten Pfarrei Gleisweiler.
a 1768-1783; b 1768; c 1769-1782: kath. PfA Gleisweiler.
2. Luth. Pfarrei seit der Reformation (1546). 1623-1631 unbesetzt, von Nußdorf aus versehen. Seit 1634 hat sich die Gemeinde B. wieder „in Ermangelung eines evang. Pfarrers an Nußdorff gehalten... bis uf das Jahr 1656...“ Zur Pfarrei gehörte Flemlingen. Einzelne Einträge auch aus Dernbach und Ramberg (1603-1618, 1656-1669 „wegen Krankheit des Pfarrers zu St. Johanniskirchen“), „Buhr“ (= Burrweiler?, 1605-1658), Gleisweiler („in Abwesenheit des ref. Pfarrers), Nußdorf (1675, 1676) und Rhodt (1614-1698).
a 1600-1622[1], 1639-1798; b 1601-1622, 1659-1798; c 1600-1622[2], 1655, 1659 bis 1798; d 1660-1798: BgA Böchingen.

StASp, Hochst. Speier fasc. 368. – Widder 2, 299. Frey 1, 243. Gümbel 374.

78. Böckweiler (BezA. Zweibrücken).

Diöz. Metz. – Zweibrücken (OA Zweibrücken, Schulth Hornbach).

1. Kath. nach Altheim gepfarrt, das 1793—1799 von Medelsheim aus versehen wurde. Die Einträge von B. in jenen Jahren daher im KB von Medelsheim.
2. Luth. Pfarrei versehen vom Pfarrer in Althornbach.
3. Auch die Ref. gehörten nach Hornbach. Nur ganz früh (etwa 1542) war in B. ein ref. Geistlicher, der von Zweibrücken dahin gesetzt war. Doch schon 1556 war die Seelsorge in B. einem Kanonikus in Hornbach übertragen. 1609 bildet B. mit Walsheim eine ref. Pfarrei, die im 30jähr. Krieg einging. Die mit dem Jahr 1609 beginnenden KB – für B. und Walsheim gesondert – sind verloren gegangen. Nach dem Abgang der Pfarrei Walsheim kam B. wieder an Hornbach zurück.

StASp, Zweibrücken I fasc. 756 und ad 187. GStAM, Kbl. 389/8 b, c. – Stoff 2, 106. Frey 4, 136. Gümbel 544. Fabricius 507.

79. Böhl (BezA. Ludwigshafen).

Diöz. Speier. – Gemeinschaft Kurpfalz und Leiningen (Pflege Haßloch).

1. Kath. Pfarrei seit 1694[3]. Zur Pfarrei gehörten Iggelheim (bis 1781) und Haßloch (bis 1779).
abc 1694 [4] (1699, 1701) -1798: BgA Böhl; ferner a 1785-1832; d 1783-1804: kath. PfA Böhl; endlich abc 1785-1789 (Abschriften): StASp, Hochst. Speier fasc. 306 c/1.
2. Luth., seit 1744 im Besitz einer kleinen Kirche, nach Haßloch gepfarrt.
3. Vor 1705 ref. Pfarrei. Nachher mit Haßloch vereinigt. Das erhaltene KB ist mit dem der kath. Pfarrei zusammengebunden. Die älteren KB sollen in den 1680 er Jahren des Krieges wegen nach Heidelberg geflüchtet worden sein, wo sie angeblich 1689 mit dem Schloß ein Raub der Flammen wurden[5].
abc 1733 [6]-1798: BgA Böhl.

GStAM, Kbl. 418/3. – Frey 2, 187ff. Gümbel 507. Stoff 2, 93. Rotes Buch 171.

80. Böllenborn (BezA. Bergzabern).

Diöz. Speier. – Kurpfalz (OA Germersheim, Kellerei Birkenhördt).

1. Kath., für die 1722 wieder eine Kirche erbaut wurde, zur Pfarrei Pleisweiler, seit 1751 zu Birkenhördt.
a 1766-1793: kath. PfA Birkenhördt.
2. Luth. nach Klingenmünster, dann nach Dörrenbach gepfarrt.
3. Ref. nach Klingenmünster.

GStAM, Kbl. 418/3. – Frey 1, 401. Gümbel 177.

81. Börrstadt (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz bzw. Worms. – Gem. zw. Grafsch Falkenstein (Oberbörrstadt) u. Nassau-Weilburg (Niederbörrstadt).

1. Kath. Pfarrei umfaßte im 18. Jhdt.: Jakobsweiler (Joxweiler, seit 1738), Neuhemsbach, Sippersfeld und (seit 1798) Breunigweiler; ferner die Einöden: „Alpsheimerhof“ (wohl Elbisheimerhof), Galgenhof (1711), Hahnweilerhof (Hanweiler 1710), Herfingerhof („Herfingen“, „tegularia prope H.“, 1703), Mühlbuscherhof („Mühlbusch“ 1735), Oberweilerhof (1719), Walzhof („Walsh., Waltsh., Walksh.“, 1729). Vereinzelt auch Einträge aus Alsenbrück (1777), Gonbach („Gombach“ 1714), Hemsbach („Himspach“ 1715), Kirchheimbolanden (1714), Ilversheim (1722), Jugenheim (1718) Lautern, Langmeil, Petersberg (1714, s. MHVPf 39/42, 96), Ramsen („Ramsheim“ 1722), Rosenthal (1777), Sippersfeld, Steinbach, Winnweiler. – 1698 wurde die Pfarrei von Dreisen aus, einigemal auch von Weitersweiler aus versehen. Im kath. KB sind auch die Kasualfälle der Luth. und der


  1. Bis 1625 einige Einträge von in Nußdorf getauften Kindern: „Anno 1626-1638 wird in dem Nußdorfer KB nichts von getauften Kindern befunden.“
  2. „Von Anno 1623 -1655, dieweil das Landvolk meistenteils in währenden Kriegsleuften sich in den Städten und sichern Orten aufgehalten und eigen Pfarrers ermangelt, sind hierzwischen die verstorbenen Personen hier und andersmehr unverzeichnet geblieben.“
  3. ,quo incipit exercitium salvificae religionis.‘
  4. „Nova et accurata antiqui et vitiose et inordinate libri christianorum vel per bella vel per inconstantes parochos extra ordinem positi et ab antecessoribus ... incepti descriptio, augmentatio, ordinatio et a multis oblitis correcta veraque sacerdotali fide desumpta copia ...“
  5. Pfarrbeschreibung, prot. PfA Böhl.
  6. „Christliches Kirchenbuch der reformierten Gemeind zu Böhl ... aufgerichtet den 1. Jan. 1733.“
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