Die Herren und Freiherren v. Hövel

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Bibliografische Angaben

(Komplett digitalisiert in der UuLB Düsseldorf)

  • FAHNE, Anton, Die Herren und Freiherren v. Hövel nebst Genealogie der Familien, aus denen sie ihre Frauen genommen, (Geschichte von hundert rheinischen, westphälischen, niederländischen und anderen hervorragenden Geschlechtern), Band 1.1, Geschichte der verschiedenen Familien von Hövel, Cöln, 1860. Digitalisat der ULB Düsseldorf
  • FAHNE, Anton, Die Herren und Freiherren v. Hövel nebst Genealogie der Familien, aus denen sie ihre Frauen genommen, (Geschichte von hundert rheinischen, westphälischen, niederländischen und anderen hervorragenden Geschlechtern), Band 1.2, Geschichte und Genealogie derjenigen Familien, aus denen die Herren von Hövel ihre Frauen genommen haben, Cöln, 1860. Digitalisat der ULB Düsseldorf, Digitalisat des Göttinger Digitalisierungszentrums
  • FAHNE, Anton, Die Herren und Freiherren v. Hövel nebst Genealogie der Familien, aus denen sie ihre Frauen genommen, (Geschichte von hundert rheinischen, westphälischen, niederländischen und anderen hervorragenden Geschlechtern), Band 2, Urkundenbuch, Cöln, 1856. Digitalisat der ULB Düsseldorf
  • FAHNE, Anton, Die Herren und Freiherren v. Hövel nebst Genealogie der Familien, aus denen sie ihre Frauen genommen, (Geschichte von hundert rheinischen, westphälischen, niederländischen und anderen hervorragenden Geschlechtern), Band 3, Gotthard V. von Hövel, Chronik und Hintertreibung eines Schandgedichts, sammt der Abdankungsschrift seines Vetters Gotthard VIII. von Hövel, Cöln, 1856. Digitalisat der ULB Düsseldorf

Rezensionen/Kritik

  • MERX, Otto, Der rheinisch-westfälische Historiker und Genealoge A. Fahne als Geschichtsfälscher, in: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark [Hrsg.], Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark, 22/1913, hier S. 319 - 349.
    Zitat:
    "Jedenfalls kann man froh sein, daß nicht mehr derartige Historiker im Rheinlande und in Westfalen vorhanden sind, deren Thätigkeit nur dazu geeignet ist, Unklarheiten und Verwirrung zu schaffen und in mannigfacher Beziehung Unbequemlichkeiten und unnütze Arbeit zu bereiten. Im Interesse der Sache möchte ich aber die Bitte wiederholen, stets, wenn man auf derartige Fälschungen Fahnes stößt, in voller Öffentlichkeit auch darauf aufmerksam zu machen."
  • RÜBEL, Karl, Fahnesche Fälschungen, in: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark [Hrsg.], Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark, 22/1913, hier S. 118 - 121.
    Zitat:
    "Zu dem leidigen Kapitel der Fahneschen Fälschungen, das auch im Aufsatze von Dr. Merx behandelt ist, muß immer wieder neues Material beigebracht werden, da in dem Werke von Hövel echte und von Fahne fabrizierte Urkunden im bunden Wechsel aufeinander folgen. Zwar hat Fahne in erster Linie solche Urkunden gefälscht, die die Bedeutung der Dortmunder Familie v. Hövel hervorheben sollen. Das nirgends nachweisbare 'Hovelsche Familienarchiv', von dem Fahne nie sagt, wo es zu finden sei, das 'Dortmunder Stadtarchiv', aber auch andere Archive werden als Fundorte für die gefälschten Urkunden angegeben. Muß man also in erster Linie bei der Kontrolle dieser Fälschungen sein Augenmerk auf die Urkunden richten, die sich auf die v. Hövel beziehen, so sind doch auch andersartige Fälschungen zwischen Urkunden eingeschoben. Mindestens ein Drittel der von Fahne in dem Werke v. Hövel widergegebenen Urkunden ist mehr als verdächtig."
    Hinweis:
    Karl Rübel war seit 1873 leitender Archivar des Stadtarchivs Dortmund.

Zum Hintergrund der Entstehung

Am 1. Dezember 1844 heiratete der Schwager Anton Fahnes, Aurel Stommel, Wilhelmine von Hövel in Dortmund. In der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf befindet sich unter der Signatur HHW-15-(2):1,1 ein Band, der die vorgenannten Einzelbände beinhaltet. Darin findet man u.a.:
Vier Lieder mit Begleitung des Piano Forte, Componirt und dem Herrn Aurel Stommel und dem Fräulein Wilhelmine von Hövel bei Gelegenheit Ihrer am 1. Dezember 1844 zu Dortmund gefeierten Hochzeit gewidmet von Anton Fahne.

Fahne stand also im engsten familiären Kontakt zur Familie von Hövel.

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