Deutscher Orden/Hoch- und Deutschmeister/Winrich von Kniprode

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Das Wappen des Hochmeisters Winrich von Kniprode

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Winrich von Kniprode (1352-1382). Das Standbild aus dem 19. Jh. steht im Hof des Mittelschlosses (Marienburg) am Fuß des Palastes.

Winrich von Kniprode war dreißig Jahre Hochmeister des Deutschen Ordens. Seine Amtszeit begann mit dem 6. Januar 1352 und währte bis zu seinem Tod am 24. Juni 1382. Seit 1334 ist er als Mitglied des Deutschen Ordens nachgewiesen, 1338 war er bereits Komtur von Danzig. 1342 wurde er Komtur von Balga und ein Jahr später Oberster Marschall. Im Oktober 1346 stieg er zum Großkomtur auf. Als Heinrich Dusemer Ende des Jahres 1351 sein Amt niederlegte, wurde er am 6. Januar 1352 zum Hochmeister gewählt.[1]

Die Abstammung

"Winrich von Kniprode entstammte dem niederen Adel des Rheinlandes. Namengebender Stammsitz seiner Familie war der Hof Kniprath bei Monheim (Rhein-Wupper-Kreis). Wann er geboren wurde, wissen wir nicht. Als seine Eltern werden Nikolaus von Kniprode und Bela von Overstolz genannt, aber auch sie waren urkundlich bisher nicht nachzuweisen. [...] Möglicherweise hat Johann Overstolz, von 1332-1334 als Hauskomtur in Marienburg nachweisbar, Winrich nachgezogen."[1]

Auch Oidtman[2][3] weist darauf hin, dass die Eltern, Nikolaus von Kniprode und Bela von Overstolz, urkundlich nicht fassbar sind, aber bei Fahne[4] ohne Quellenbeleg genannt werden.

Anmerkungen/Literatur

  1. 1,0 1,1 CONRAD, Klaus, Winrich von Kniprode (6.1.1352 - 24.6.1382), in: ARNOLD, Udo [Hrsg.], Die Hochmeister des Deutschen Ordens 1190-1994, Marburg 1998., S. 84 - 88.
  2. OIDTMAN, Ernst von, Der Verwandtschaftskreis des Deutschordensmeisters Winrich von Kniprode (+1383)., In: Rheinische Heimatpflege, 6. Jahrgang, Heft 3/4 (1934), S. 273 ff.
  3. SCHLEICHER, Herbert M. [Hrsg.], Ernst von Oidtman und seine genealogisch-heraldische Sammlung in der Universitätsbibliothek zu Köln, Mappe 148 - 246, Brienen - Cob von Nudingen, Köln 1992 (Veröffentlichungen der WGfF 63)., hier Mappe 245, Kniprode, S. 748 - 752.
  4. FAHNE, Anton, Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Ergänzungen und Verbesserungen zum 1. Teil und Stammfolge und Wappenbuch der clevischen, geldrischen und moersschen Geschlechter, soweit sie in dem Herzogtume Juelich Cleve Berg ansaessig waren. A-Z, Band 2, Köln 1853. hier: S. 323 (Overstolz)

Weblinks

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