Deuten (Dorsten)
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Deuten: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...
Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen >
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Inhaltsverzeichnis |
Früherwähnung
Name
- 1259 „Duthene";
Kirchspiel
- 1280 „Duthene in parrochia Vulfhem“ .
Versammlungsort
- 1230 „curia Tuthine"
Hof Deuten
- 1230 erhielt Kloster Marienborn in Lippramsdorf den Zehnten von dem Hof Deuten.
Grundherrschaft
- 10. Jhdt. „Thiutina" Kloster Werden hatte hier Besitz
- Quelle: Kötz. S. 73; Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens: Westf. Urkundsbuch III. Nr. 278, Nr. 1102; VII. Nr. 1007
Freistuhl
- 1400 Erwerb eines Hofe „dey belegen is,in dem Kerspel van Wulfen und in der Burschap Douten bey der Vreyer Bank und is geheiten day Specken hove“.
Deuten in der Herrlichkeit Lembeck
- 04.02.1490 Johan van Backem, Schulte und Verwahrer des Hofes Dursten von wegen des Kapitels zu Xancten, behandet mit Zustimmung von Diderick van Galen, Hofesfrohne, Hermans to Ekell und Hans' to Gerechte, Hofesläufer, und aller Hofesleute die Gebrüder Gerde und Johann then Forcke, Söhne Johans then Forcke, mit dem Gut Sinckinck zu Deuten in der Herrlichkeit und im Gericht Lembecke, Ksp. Wulffem.
Unterbauerschaft Sölten
Früherwähnung
- 10 Jhdt. "Sulithem"
- Quelle: Kötz. S. 73;
Hof Steinhaus
- 1535-1538 Gotthard Erkenschwick, Dorsten, klagt gegen Joh. v. Lasthausen zu Dorsten; Bernh. up Geyschinck (Geytzink), Dietr. Hülshorst zu Borken, auf Wiedereinlösung des vom Großvater des Gotthard Erkenschwick, nämlich Joh. Deraven, verpfändeten Hofes Steinhaus im Ksp. Wulfen, Bsch. Sölten im Jahre vor dem Richter zu Lembeck, 1537 vor dem Gogericht Homborn und 1538 vor dem Reichskammergericht.
Landesherrschaft
- < 1803 Fürstbistum Münster, Amt auf dem Brahm, Herrlichkeit Lembeck
- Der ab dem 13. Jahrhundert mit der Burg Lembeck verbundene Gogerichtsbezirk Lembeck (Altschermbeck, Erle, Hervest, Holsterhausen, Lembeck, Rhade, Wulfen sowie im Mittelalter auch noch Lippramsdorf und Raesfeld umfassend) kann als Grundlage für die "Herrlichkeit Lembeck" angesehen werden, die 1467 erstmals so in einer Urkunde benannt wurde.
- 1803 kam die "Herrlichkeit Lembeck" mit dem Amt Ahaus (historisch) unter die Regentschaft der Fürsten von Salm-Salm und Salm-Kyrburg.
- 1810-1813 Kaiserreich Frankreich > Lippedepartement > Arrondissement Rees > Kanton Rees > Mairie Lembeck
- 1813 Königreich Preussen, Preußisches Gouvernement Weser-Rhein, Regierungskommision Münster
- 1815-1946 Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster, Kreis Recklinghausen, Bürgermeisterei Lembeck, 1929 Amt Hervest-Dorsten
- 1946 Land Nordrhein-Westfalen
Verwaltungseinbindung
- 1895: Deuten, Bauerschaft in Deutschland, Königreich Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster, Kreis Recklinghausen
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Amtsgericht Dorsten, Postbezirk Dorsten
- Einwohner: 166
- Quelle: Hic Leones
Kommunale Neugliederung
- 1975 kommunalen Neuordnung, Auflösung Amt Hervest-Dorsten: 1975 Stadt Dorsten und die bis dahin selbstständigen Gemeinden Altendorf-Ulfkotte, Lembeck, Rhade und Wulfen sowie die westliche Hardt und Östrich, die Bauernschaft Emmelkamp und Teile der Bauernschaft Ekel bilden die neue Stadt Dorsten. 1978 wurde ein eigene Stadteil Deuten gebildet.
Bevölkerungsverzeichnisse
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Kirchenwesen
Bistümer
- Katholiken: Bistum Münster, 1954: Dekanat Dorsten
Pfarrei
In Deuten entstand für die 1920 errichtete Notkirche 1939 die Herz-Jesu-Kirche, welche 1942 Rektoratskirche wurde.
Archiv
Literatur
Bibliografiesuche
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Weblinks
Offizielle Webseiten
Genealogische Webseiten
Historische Webseiten
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