Computergenealogie/2011/11

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Inhaltsverzeichnis

Newsletter 10-11/2011

In eigener Sache

Der Redakteur dieses Newsletters bittet um Entschuldigung und Nachsicht, dass der Newsletter für Oktober ausgefallen ist. Als "Alleinkämpfer" ist es für einen zuviel, alles rechtzeitig zusammenzutragen, auch wenn die Leiter der vielen CompGen-Projekte dankenswerterweise ihre Berichte rechtzeitig abliefern. Nun freue ich mich umso mehr, dass Birgit Wendt nach drei Jahren Newsletterpause wieder mit in die Redaktion einsteigt. Sie hat seit Neubeginn der Zeitschrift Computergenealogie acht Jahre lang den Newsletter mit Nachrichten bestückt. Nun wollen wir dies gemeinsam im Team weitermachen. Vielen Dank an Birgit Wendt!

Internet

Projekt-Info DigiBib

Im September und Oktober 2011 hat sich wieder einiges in der DigiBib getan:

Neu eingestellte Bücher:

Neu eingestellte Adressbücher:

Die dazugehörigen Scans wurden erstellt von: Marie-Luise Carl, Peter Lingnau, Ernst-Peter Winter.

Fertig transkribiert wurden:

Folgende E-Books wurden neu erstellt:

Begonnen wurde mit der Bearbeitung von:

Als besonderes Highlight sind folgende 10 Bände der Schriftenreihe der Stiftung Stoye in der DigiBib (als Volltext und PDF) neu vorhanden:

  • Band 40: Wilhelm Ruhland, Herta Riehm: Häuserbuch der Stadt Altenburg in Thüringen 1450–1865. Die Innenstadt, bearb. v. Karlheinz Weidenbruch. Marburg/Lahn 2005.
  • Band 41: Wilhelm Ruhland, Herta Riehm: Häuserbuch der Stadt Altenburg in Thüringen 1450–1865. Die Vorstädte, bearb. v. Karlheinz Weidenbruch. Marburg/Lahn 2005.
  • Band 43: Alfred Maschke: Die Einwohnerzählung im Amt Altenburg im Jahre 1580, bearb. v. Karlheinz Weidenbruch. Marburg/Lahn 2007.
  • Band 45: Frank Heinzig, Wilfried Köhler, Heidemarie Mattis: Die Bürgerbücher der Stadt Altenburg in Thüringen 1512–1700. Marburg/Lahn 2008.
  • Band 46: Wolfgang Becher, Wilfried Köhler, Gabriele Prechtl, Siegmar Theil: Die Bürgerbücher der Stadt Altenburg in Thüringen 1700–1838. Marburg/Lahn 2008.
  • Band 47: Thomas Berger: Ahnenliste Berger. Ein Geschlecht aus dem Verwandtschaftskreis des Rudolf Stoye. Marburg/Lahn 2008.
  • Band 48: Rüdiger Berthold: Regesten zu den Erbschichtungen und Testamenten Leisniger Bürger aus den Bänden der Stadtgerichte Leisnig mit genealogischen Ableitungen. Teil I: A bis K. Marburg/Lahn 2008.
  • Band 49: Frank-Jürgen Seider: Häuserbuch der Stadt Teltow. Besitz und Baugeschichte der Altstadtgrundstücke. Marburg/Lahn 2008.
  • Band 50: Rüdiger Berthold: Regesten zu den Erbschichtungen und Testamenten Leisniger Bürger aus den Bänden der Stadtgerichte Leisnig mit genealogischen Ableitungen. Teil II: L bis Z. Marburg/Lahn 2008.
  • Band 51: Annemarie Engelmann: Das Eidbuch der Stadt Borna 1636–1840. Mehr als ein Bürgerbuch. Marburg/Lahn 2009.

Wir danken der Stiftung Stoye und speziell dem Schriftleiter Herrn Dr. Jochen Steinecke dafür, diese Werk in der DigiBib veröffentlichen zu können. Ein großer Dank gilt auch Jesper Zedlitz für die technische Realisierung und Marie-Luise Carl für die Projektanlage.

Durch die im Mai eingeführten Korrekturen des Monats, die sich verstärkt auf die Erfassung und Korrektur bereits vorhandener Digitalisate konzentrieren, konnten bereits über 400 Seiten zusätzlich erfasst bzw. korrigiert werden.

Diese Buchprojekte für November 2011 sind auf der Projektseite Portal:DigiBib/Korrekturen_des_Monats eingestellt. Zur Mitarbeit ist jeder gerne eingeladen. Jede Seite zählt!

Einen herzlichen Dank an alle Bearbeiter und Unterstützer!
Stefan Münnich


Projekt-Info Historische Adressbücher

Hier die komplette Auflistung aller Daten, die in den beiden letzten Monaten in die Datenbank Historische Adressbücher eingespielt wurden:

Insgesamt haben wir nun 346 Bücher (+3) mit 2.692.508 Einträgen (+28.187) aus 6.507 Orten (+5) in der Datenbank.

Wir danken allen Erfassern für ihr Engagement, unsere Adressbuchdatenbank zu bereichern.

Viele weitere Adressbücher stehen für die Erfassung hier bereit.
Wie man sich am Projekt beteiligen kann erfährt man hier.
(Jesper Zedlitz)


Projekt-Info Online-OFBs

Im September und Oktober 2011 sind vier neue Online-OFBs hinzugekommen:

Wulften am Harz ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Hattorf am Harz im Landkreis Osterode am Harz in Niedersachsen und liegt am südwestlichen Rand des Harzes bzw. am nordwestlichen Ende des Rotenbergs und wird in Ost-West-Richtung von der Oder durchflossen. Die nächstgelegenen Städte sind Osterode am Harz (12 km), Herzberg am Harz (15 km) und Göttingen (30 km).

Die Stadt Reichenau in Böhmen im Kreis Gablonz an der Neiße ist seit 1361 bezeugt und wohl eine Gründung des Zisterzienserklosters Münchengrätz. Sie war wie Gablonz bekannt für ihre Schmuckindustrie (29 große Betriebe) und durch ihre Bildmalerei (Ölbilder für den Export).

Deutsch Rasselwitz (polnisch Raclawice Slaskie) liegt ebenfalls in Oberschlesien im Kreis Neustadt, Regierungsbezirk Oppeln.

Diese Familiendatenbank enthält Daten zu Personen jüdischen Glaubens bzw. jüdischer Abstammung, die in Nordwestdeutschland gelebt haben oder mit diesem Raum in Verbindung stehen. Die Idee kam, als beim Forschen im Stammbaum des Bearbeiters dieser Datensammlung ein getaufter Jude aus Bremen, Georg Christian Jacobi (+1772 in Bremen), auftauchte. Bis heute konnte seine Taufe nicht gefunden werden. Da es bisweilen schwer ist, Familienforschung zu jüdischen Vorfahren zu betreiben, wurde hier begonnen, möglichst viele Daten aus dem nordwestdeutschen Raum zu sammeln.

Leider darf und will ich nicht verschweigen, dass auf Drängen der AMF das Online-OFB Hirschfeld in Sachsen wieder herausgenommen werden musste. Über die Gründe wurde mir leider nicht viel mitgeteilt, außer dass die Bearbeiterin offenbar über gemeldete Fehler und Korrekturen erbost war.
An den bestehenden Online-OFBs wurden im September und Oktober 2011 zahlreiche Aktualisierungen vorgenommen.
Alle mittlerweile 306 Online-OFBs mit fast 3,8 Mio Personendatensätzen finden sich unter http://www.online-ofb.de .
Allen Bearbeitern ein herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit.
(Herbert Juling)


Projekt-Info Grabsteine

Im September und Oktober 2011 konnten wir die komplett fotografierten Grabsteine von sage und schreibe 46 neuen Friedhöfen in die Datenbank des Grabstein-Projektes aufnehmen.

24235 Laboe Fotos: Uta Bothe
25980 Sylt-Westerland (Kriegsgräber) Fotos: Thomas Michael Meier
25992 Sylt-List Fotos: Thomas Michael Meier
25996 Sylt-Wenningstedt Fotos: Thomas Michael Meier
26427 Thunum Fotos: Redelf Habben
26474 Spiekeroog Fotos: Redelf Habben
26571 Juist (Dünenfriedhof) Fotos: Redelf Habben
26571 Juist (Kirchfriedhof) Fotos: Redelf Habben
27308 Kirchlinteln-Verdenermoor Fotos: Redelf Habben
27607 Holßel Fotos: Heinz von Glahn
27607 Sievern Fotos: Heinz von Glahn
27632 Mulsum Fotos: Arno Ruhlandt
27637 Wanhöden Fotos: Heinz von Glahn
28779 Bremen-Blumenthal (Waldfriedhof) Fotos: Uta Bothe, Karin Wilkens, Holger G.F. Holthausen
28832 Achim-Badenermoor Fotos: Karin Wilkens
28832 Achim-Bierden Fotos: Karin Wilkens
29664 Hamwiede Fotos: Redelf Habben
29664 Idsingen Fotos: Redelf Habben
29664 Sieverdingen Fotos: Redelf Habben
57627 Astert Fotos: Manuel Fetthauer
57629 Heimborn Fotos: Manuel Fetthauer
27299 Etelsen Fotos: Karin Wilkens
27299 Steinberg Fotos: Karin Wilkens
27374 Kettenburg Fotos: Redelf Habben
27442 Gnarrenburg Fotos: Heinz von Glahn
27498 Helgoland Fotos: Holger G.F. Holthausen
27607 Krempel Fotos: Heinz von Glahn
27607 Neuenwalde (Theesberg) Fotos: Heinz von Glahn
27612 Stotel (jüdisch) Fotos: Arno Ruhlandt
27628 Hagen (jüdisch) Fotos: Arno Ruhlandt
27628 Uthlede (Kirche) Fotos: Arno Ruhlandt
27809 Bardewisch (neu) Fotos: HGH
27809 Bardewisch (alt) Fotos: HGH
28870 Grasdorf Fotos: Holger G.F. Holthausen
35037 Marburg (Am Barfüßer Tor) Fotos: Thomas Michael Meier
35037 Marburg (Hauptfriedhof - Kriegstote) Fotos: Thomas Michael Meier
35039 Marburg (St. Jost) Fotos: Thomas Michael Meier
57627 Heuzert Fotos: Manuel Fetthauer
57629 Marienstatt (Zisterzienserfriedhof der Abtei) Fotos: Manuel Fetthauer
57627 Marzhausen Fotos: Manuel Fetthauer
58840 Holthausen Fotos: Uta Bothe
65795 Hattersheim-Eddersheim Fotos: Willy Duchmann
68753 Waghäusel (Klosterfriedhof) Fotos: Cordula Eberle
72141 Häslach Fotos: Cordula Eberle
72141 Walddorf Fotos: Cordula Eberle
76661 Philippsburg-Rheinsheim Fotos: Cordula Eberle

Bisher sind 294 Friedhöfe mit 159626 Gräbern und 291133 Personen dokumentiert. 13 Friedhöfe werden zurzeit erfasst, 37 Friedhöfe sind in Arbeit/Planung.
Vielen Dank allen Projektteilnehmern für die geleistete Mitarbeit!
(Holger G.F. Holthausen)


Projekt-Info Familienanzeigen und Totenzettel

Der Arbeitsbericht für September und Oktober liest sich wie folgt:
Neu dabei sind:

Upgedatet sind zahlreiche weitere Orte und Totenzettelsammlungen.
Der Datenbestand enthält insgesamt: 2.703.005 Datensätze. Eine detailliertere Übersicht gibt es hier.
(Hans-Jürgen Wolf)


Projekt-Info FoKo

Die Forscherkontakte (FoKo) enthalten derzeit 1.370.810 Datensätze aus 5.646 verschiedenen Forschungsbereichen.
Die aktuelle Anzahl der Datensätze gibt es wie immer hier
(Ulli Heist)


Projekt-Info GedBas

GedBas enthält momentan 9950 Datenbanken (von denen 2621 als Gedcom-Datei heruntergeladen werden dürfen) mit 9279709 Personen und 3576734 Familien.


Neu in FamilySearch

Zu finden auf der Startseite unter Europe unter "Browse by Collection":

  • Österreich:
    • Herrschaftsprotokolle (Grundbücher) Landesarchive Linz und St. Pölten 1537-1888 (1.9 Millionen Bilder)
    • Militär-Grundbuchblätter 1846-1897 Kärnten (240.000 Bilder)
  • Tschechien:
    • Volkszählung 1843-1921, Archiv Leitmeritz (116.000 Bilder)
    • Kirchenbücher 1552-1935 (kath., jüdisch) (370.000 Bilder)
    • Landurkunden 1450-1850 Archiv Opava (443.000 Bilder)
  • Deutschland:
    • Brandenburg und Posen, Kirchenbuchduplikate 1794-1874 (1,6 Millionen Daten)
    • Württemberg, Schwäbisch Hall, Inventuren und Teilungen, 1860-1915 (22.000 Bilder)
    • Geburten/Taufen 1558-1989 (38 Millionen Daten)
    • Sterbefälle 1582-1958 (3,5 Millionen Daten)
    • Heiraten 1558-1929 (7,2 Millionen Daten)
  • Ungarn:
    • Kirchenbücher 1636-1895 (17 Millionen Daten)
    • Zivilstandsregister 1895-1990 (3,6 Millionen Bilder)
    • Sterbeanzeigen/Totenzettel 1850-1990 (540.000 Bilder)
  • Italien:
    • Zivilstandsregister 1809-1941
  • Polen:
    • Kirchenbücher kath. 1600-1950 (1 Millionen Daten)
  • Slowakei:
    • Kirchenbücher (kath., jüd.) aus Prešov, Bytca, Košice, Levoca, Banská Bystrica und Bratislava (1,3 Millionen Bilder)
  • Schweiz:
    • Kirchenbücher Basel, Bern, Schaffhausen 1277-1875 (520.000 Bilder)
    • Grundbesitzer Kanton Vaud 1234-1798 (140.000 Bilder)

Das Frankfurter Patriziat

Die Webseite http://www.frankfurter-patriziat.de/ will die alten Ratsfamilien bis zum Ende der reichstädtischen Zeit von 1500 bis 1806 als Ganzes wie auch ihre einzelnen Personen mit den engen verwandtschaftlichen Verknüpfungen vorstellen. Inzwischen sind Informationen zu mehr als 11000 Einzelpersonen aus mehr als 320 Familien in der genealogischen Datenbank einsehbar. Die Benutzer können auch ein umfangreiches PDF-Dokument (aktuell 1182 Seiten, ca. 3 MB) herunterladen, in dem die Personen- und Familiendaten im Stile eines genealogischen Handbuchs dargeboten werden. Das Datenmaterial stammt aus den Aufzeichnungen von Familienmitgliedern der Ganerbschaft Alten-Limpurg und der Gesellschaft Frauenstein. 1971 erschien das Handbuch „Frankfurter Patrizier“ von Hans Körner (1923-2000), dessen Großeltern mütterlicherseits und dessen Ehefrau Alten-Limpurger Familien entstammen. Diese Arbeit bildet den Kern und den Ausgangspunkt dieser Datenbank. Das Buches wurden 2001 gescannt und von Herbert Stoyan in eine GEDCOM-Datei eingelesen. Der Historiker Andreas Hansert aus Frankfurt hat seither den Umfang erweitert, so dass die Daten zum Frankfurter Patriziat ab 1500 nun vollständig und in digitaler Form vorliegen.

Birkenhördt–Projekt

Die international besetzte Gruppe will in dem nicht-kommerziellen Birkenhördt-Projekt alle genealogischen Verbindungen im südlichen Teil der Pfalz (Kreis Südwestpfalz, Kreis Südliche Weinstraße) und dem französischen Départment Bas-Rhin aufzeigen. In der genealogischen Datenbank werden auch die Auswanderer aus dieser Region und ihre Nachkommen im Lande ihrer Einwanderung dokumentiert. Zum Projekt gehört auch eine Friedhofsdatenbank.

US-Sozialversicherungs-Datenbank

Die Techniker der Social Security Adminstration (SSA) weisen auf folgende wichtige Änderung in: Ab dem 1. November 2011 wird der sogenannte Death Master File (DMF), der wöchentlich von der Sozialversicherungsverwaltung aktualisiert wird, ohne „geschützte“ Daten an die Nutzer weitergegeben. 4,2 Millionen Daten der insgesamt 89 Millionen Sterbefälle werden entfernt. Jedes Jahr werden eine Millionen Daten weniger hinzugefügt. Ancestry hat mitgeteilt, dass die von ihr angebotene Datenbank vorerst unberührt bleibt.

Holocaust Datenbank

Das amerikanische Holocaust Memorial Museum und Ancestry.com haben begonnen, Daten von 30.000 Holocaust-Opfern für die kostenlose Online-Suche bereit zu stellen. Aus allen europäischen Ländern gibt es Informationen über Menschen, die in Konzentrations- und Vernichtungslagern umgekommen sind. Das weltweite Erinnerungsprojekt wird von zahllosen Informationsquellen gespeist, die von Freiwilligen ausgewertet werden. Es wird noch einige Jahre dauern, bis die vielen Opfer in der Datenbank verzeichnet sind.

Netzwerk Kriegsdokumente

Das niederländische Netzwerk Oorlogsbronnen (Kriegsquellen) baut ein digitales Portal zur Suche in historischen Sammlungen mit dem Thema Zweiter Weltkrieg in den Niederlanden auf. Bereits jetzt sind schon 120.000 Fotos, über 600 Filme, ca. 900.000 Zeitungen, Zeitschriften und Dokumente aus mehreren Archiven durchsuchbar. In über 200 Projekten wurde Archivmaterial über den Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden, Indonesien, Surinam und den Antillen in Südamerika digitalisiert.

Software

Gen_Pluswin Version 18

Gisbert Berwe teilt mit, dass die Version 18 von Gen_Pluswin fertig ist. Es gab sehr viele kleine Änderungen, Anpassungen und Verbesserungen. Ein Schmankerl ist die neue Koordinatenermittlung über Google. So manche Ortssuche wird damit endlich zum Ziel führen. Das Update von Version 17 auf Version 18 kostet 20,- Euro.

BackupMyTree bei MyHeritage

Im Computergenealogie-Newsletter vom Oktober 2010 berichteten wir über eine neue Dienstleistung zur kostenlosen und automatischen Datensicherung von Stammbäumen. Nach einem Jahr meldete nun MyHeritage.com die Übernahme dieses Sicherungsdienstes. Mit dieser Übernahme baut das israelische Familiennetzwerk im Internet seine technische Führung aus. MyHeritage wird den Service auch weiterhin kostenlos anbieten. Hier können Familienforscher ihre Stammbäume in vielen Formaten dauerhaft speichern und sichern und von jedem Ort der Welt wieder abrufen. Jetzt konzentriert sich das Team von BackupMyTree auf die Erweiterung und Verbesserung der Genealogie-Suchmaschine Mocavo.com. GJ

TNG Hilfe

Die Ahnenforschungssoftware TNG (The Next Generation of Genealogy Sitebuilding) läuft auf einem Webserver. Dadurch ist es möglich, eine Genealogie mit anderen zu teilen und/oder ein Ortsfamilienbuch zusammen mit anderen zu erfassen. Auf der umfangreichen TNG GenWiki-Seite wird über TNG informiert, es gibt aber auch eine mehrsprachige Wiki-Seite beim Hersteller und eine eigene deutschsprachige Mailingliste.

Wer TNG einmal testen möchte, dem richtet Ulli Heist gerne unverbindlich eine kostenlose Kennung auf seinem privaten System ein. Die Daten (die Sie eingeben) sind für andere nicht einsehbar. Bei Interesse hier eintragen: http://heist.hobby-site.org/dmk/newacctform.php. (UH)

Wissen

Sumikon A4-Buchscanner

Frank Leiprecht hat über den Test eines tragbaren Billig-Buchscanners berichtet, der von der Firma Pearl im Internet für 69 Euro angeboten wird: „Der Scanner ist so konstruiert, dass das Gerät aufrecht steht und der Arm mit der Optik ausgeklappt wird, so dass er ca. 26 cm über dem Buch/der Vorlage ist. In den letzten zwei Tagen habe ich nun damit einen der wohlbekannten Ahnenforschungsordner eingescannt, welcher knapp 500 Vorlagen beinhaltete. Der Scanner ist auf 96 dpi eingestellt, was für jegliche Textvorlagen aus meiner Sicht völlig ausreicht. Ich habe eine Beispieldatei auf meiner Webseite platziert. Die Software, welche mit dem Scanner ausgeliefert wird, ist noch etwas verbesserungswürdig, hat aber m.E. nach ein bisschen Eingewöhnung ausgereicht. An dem Gerät selber ist noch eine kleine LED-Leuchte angebracht, welche aber zumindest bei mir etwas überfordert war, so dass ich noch eine externe Lichtquelle in der Nähe angebracht habe.
Ich werde in der nächsten Zeit mit Sicherheit noch viel Zeit mit dem Gerät verbringen, da es mir die Möglichkeit eröffnet, auch umfangreichere Vorlagen schnell einzuscannen. Da das Gerät auch nicht sonderlich groß und schwer ist (261 x 100 x 91 mm bei 610 g) und über USB angeschlossen wird, kann ich mir gut vorstellen, dass man mit diesem Gerät auch gut in Archive oder Pfarreien fahren kann.“

JotNot Scanner

In Ergänzung zur Meldung im Newsletter 09/2011 über die iPhone-App "Scanner Pro" berichtet Hartmut Oto aus Mettmann, dass er seit langem mit der App "JotNot Scanner" arbeitet, welche eine ähnliche, aber nicht ganz so tief gehende Funktionalität bietet, dafür aber kostenfrei ist.

Archive

Landeskirchliches Archiv Stuttgart

Das Landeskirchliches Archiv Stuttgart bietet auf seiner Homepage neben der Datenbank für die bis 1875 auf Mikrofilm einsehbaren (und ausleihbaren) Kirchenbücher auch die folgenden Übersichten als Pdf-Dateien an:

  • Übersicht über alle in der Landeskirchlichen Zentralbibliothek vorhandenen Ortsfamilienbücher, Kirchenbuchabschriften und andere Hilfsmittel sowie über die auf Mikrofilm im Landeskirchlichen Archiv vorliegenden Kirchenbuchverkartungen
  • Übersicht über in der Landeskirchlichen Zentralbibliothek vorhandene Sekundärquellen wie Geschlechterbücher, Ahnenreihen u.ä.
  • Allgemeine Literatur zur Ahnenforschung in der Landeskirchlichen Zentralbibliothek Stuttgart.

Fränkisches Archiv kehrt zurück

Das Schwarzenberg-Archiv kehrt mehr als 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges aus Tschechien nach Franken zurück. Das Archiv der Fürstenfamilie zu Schwarzenberg lag bis 1945 im gleichnamigen Schloss in Scheinfeld (zwischen Erlangen und Würzburg). Zum Schutz vor Luftangriffen auf den Großraum Nürnberg wurde es nach Ceský Krumlov (Krummau) in Böhmen verlagert, wo sich das Zentralarchiv der Familie Schwarzenberg befand. Nach dem Krieg enteignete der tschechoslowakische Staat die Fürsten zu Schwarzenberg und übernahm auch das Archiv. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs bemühte sich die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns um die Rückgabe des Archivs. Es ist mit einem Umfang von rund 650 Metern Archivgut eines der größten und bedeutendsten Regionalarchive Mittelfrankens. Unter den Archivalien finden sich über 1000 Urkunden, darunter zahlreiche Königs- und Fürstenurkunden sowie 4500 Amtsbücher und Akten. Es umfasst Dokumente aus der Zeit zwischen 1315 und dem frühen 19. Jahrhundert, ohne die einige Kapitel fränkischer Geschichte bisher nicht vollständig geschrieben werden konnten – und die auch für Familienforscher interessant sind. Das Staatsarchiv wird den Bestand Ende Oktober übernehmen. RE

Medien

Mülheim/Ruhr CD

Sándor Rolf Krause: Die Kirchenbücher der katholischen Gemeinde Mülheim an der Ruhr (1751–1806) Essen 2011. 29,90 Euro (+ Porto und Verpackung)
Nach den reformierten und den lutherischen Kirchenbüchern von Mülheim an der Ruhr legt der Historiker Dr. Sándor Rolf Krause nun auch eine Edition der gesamten überlieferten Kirchenbücher der dortigen katholischen Gemeinde von 1751 bis 1806 vor. Die CD enthält neben dem damaligen Dorf Mülheim auch die meisten der heutigen Stadtteile. Die CD stellt eine Ergänzung zu den beiden anderen Veröffentlichungen von 2008 und 2010 dar, denn die katholischen Kirchenbücher erlauben auch viele Rückschlüsse auf evangelische Familien. Bezug: Dr. Sándor Rolf Krause, Kevelohstraße 41c, 45277 Essen, Tel. 0201/582031, E-Mail: Sandor.Krause(a)gmx.de

Historische Bücher digital

Europäische Bibliotheken bewahren Millionen von Büchern aus der Zeit von 1500 bis 1900 auf, die auf Grund ihres Alters und Wertes häufig nur vor Ort benutzbar sind. Mehrere europäische Bibliotheken haben sich zu einem noch wenig bekannten und sehr empfehlenswerten Projekt zusammengeschlossen. Der EOD-Service (EOD = E-Books on Demand) der beteiligten Bibliotheken bietet unter der Internetadresse http://books2ebooks.eu/?lang=de an, Bücher aus der Zeit vor 1900 zu scannen und dem Besteller als PDF (und auf Wunsch auch als Reprint auf Papier) zuzuschicken. Der Preis für den Besteller variiert je nach Umfang des Buches und Bibliothek, errechnet sich aber aus einem geringen Grundpreis und einem Festpreis je Seite. Die auf diese Weise digitalisierten Bücher werden in die Digitalen Bibliotheken der teilnehmenden Institutionen aufgenommen und so über das Internet zugänglich gemacht – sind also dann für jeden Interessierten verfügbar. Seit 2009 können die Bücher auch als Nachdrucke in Buchform bestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass sich dieses Projekt herumspricht und sich noch mehr deutsche Bibliotheken beteiligen. DR

Gelesen in ...

Unsere Archive (Koblenz)

Mitteilungen aus den rheinlandpfälzischen und saarländischen Archiven Nr. 56 /2011 S. 48ff: Peter Neumann: Ein Weg vom Ariernachweis zum Familienarchiv. Bericht über die Ordnung und Aufbereitung eines Vorlasses als Bestand im Landesarchiv Saarbrücken. In einem weiteren Artikel geht es um die Zersplitterung von Nachlässen durch Abgabe an verschiedene Archive

Westfälische Rundschau

Die Online-Ausgabe vom 24.10.2011 berichtet über die Übergabe der genealogischen Arbeiten von Wolfgang Lampe (88) an den Bürgermeister der Stadt Neuenrade im Sauerland.

Münsterländische Volkszeitung

Online-Ausgabe vom 8.11.2011: Franz Josef Kroening (67) beschäftigt sich seit fünf Jahren intensiv mit Ahnenforschung, für ihn sind Friedhöfe und Ehrenmale auch Datenquellen für seine Arbeit. „Bei meiner Dokumentation der Gefallenen der beiden Weltkriege habe ich hierdurch viel erfahren“, betont der Ahnenforscher, der zwischenzeitlich ein Hauptaugenmerk aber auf das Sammeln und Dokumentieren von Totenzetteln legt. „Mehrere tausend Totenzettel von Borghorster Bürgern vom 19. Jahrhundert bis heute sind bereits erfasst“, erläutert Franz Josef Kröning. Mittlerweile sind es sieben dicke Bände geworden, die er akribisch von A bis Z geordnet, dem Heimatverein übergeben hat und am am Sonntag, den 13. November der Öffentlichkeit vorstellt. Franz Josef Kröning wird dabei allen Interessenten auf Wunsch weitere Einzelheiten erläutern, zumal er auf seinem PC noch die ein oder andere Borghorster Familienchronik gespeichert hat. Dem Ahnenforscher geht es aber auch darum, neues Datenmaterial zu erhalten. Totenzettel von Verstorbenen zur Ergänzung und Vervollständigung der Dokumentation können nicht nur am Sonntag direkt bei Franz-Josef Kröning abgegeben werden.

Kaleidoskop

Main-Post

Die REGION WÜRZBURG Online-Ausgabe berichtet über zwei historische Romane von Paul Merklein über die Erlebnisse seiner Ahnen aus Aschfeld in den Jahren 1796 und 1847. Im Roman "Der Justicialis" berichtet der Familienforscher über Jörg Michael Merklein, dem Bauern und im Dorf geachteten Justicialis, der sich mit seinen Söhnen 1796 notgedrungen mit den marodierenden Franzosen anlegt. In "Brigg nach New Franken" geht es um die Abenteuer der auswandernden Brüder Karl Friedrich, Melcher und Theodor Jakob Merklein.

Termine

Sächsisches Webmeeting

Am 23.11.2011, 20.00 Uhr wird im Rahmen des sächsischen Gemeinschaftsprojekts .:webgenealogie:. das nächste virtuelles Seminar für interessierte Familien- und Heimatforscher, Archivare, Historiker, Museologen und geschichtlich Interessierte mit dem Hauptforschungsgebiet Sachsen realisiert. Einzige Voraussetzung ist ein PC mit Internetanschluss (möglichst DSL) sowie Lautsprechern bzw. Headset. Themen sind: "Tipps und Tricks zum Umgang mit dem sächsischen Gemeinschaftsprojekt .:webgenealogie:." und "Wie kann ich die Ergebnisse meiner Forschung kostenfrei auf www.webgenealogie.de präsentieren". Das gesamte Online-Seminar kann im Nachgang unter http://www.webmeeting.webgenealogie.de heruntergeladen und nochmals angesehen werden.

Rootstech 2012

Die Family History & Technology Conference Salt Lake City findet vom 2.-4. Februar 2012 in Salt Lake City statt. Bei der Vorjahreskonferenz nahmen 3000 registrierte Teilnehmer und 4700 virtuelle Zuhörer an den online ausgestrahlten Sitzungen teil. Entwickler und Anwender tauschen ihre Wünsche und Erwartungen aus, die durch die rasante technische Entwicklung von Hard- und Software auf die zukünftige genealogische Forschung auf uns zu kommen.

Genealogischer Kalender im GenWiki

Für den Monat Oktober waren 37 Termine, für November sind 43 Termine im „genealogischen Kalender“ eingetragen.

Die Inhalte der Veranstaltungen sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie hier.

Impressum

ISSN 1612-1945
Redaktion des Newsletter
Günter Junkers, Birgit Wendt
some mail
Korrekturenteam
Peter Oesterheld, Bernd Riechey, Klaus Rothschuh
Herausgeber
Verein für Computergenealogie e.V.,
c/o K.-P. Wessel, Lampehof 58, 28259 Bremen
some mail
Verlag für die vierteljährliche Druckausgabe
Verlag Ehlers
Rockwinkeler Landstr. 20
28355 Bremen
Tel +49 (421) 2575544
Fax +49 (421) 2575543
E-Mail: some mail
http://www.pferdesportverlag.de/
Anzeigen für die vierteljährliche Druckausgabe
Klaus Vahlbruch
Schillerstr. 9
22767 Hamburg
Tel.: 040 30606669
Fax: 040 32871803
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