Computergenealogie/2004/01

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Inhaltsverzeichnis

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Unser erster Newsletter im neuen Jahr ist wieder prall gefüllt mit Informationen. Wir berichten über Neuerungen im Bereich der genealogy.net-Mailinglisten und bei GedBas und stellen Ihnen verschiedene interessante Projekte vor. Die Programme TMG und Heredis liegen nun auch in deutschen Versionen vor. Bei uns lesen Sie mehr über deren Möglichkeiten. Ferner erfahren Sie jetzt schon, was Sie im September 2004 in Leonberg auf dem Genealogentag erwartet. Und Sie können sich ein Bild machen über die erste CD der neuen Reihe Digitales Archiv für Geschichte und Genealogie in Hessen. Außerdem beginnen wir in dieser Ausgabe des Newsletters eine neue Serie rund um das sichere Surfen und Mailen. Viel Spaß bei diesen und weiteren Themen und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2004 wünscht Ihnen die Redaktion der Computergenealogie! (bw)


Internet

Nahezu reibungslos

Umstellung der Mailinglisten bei genealogy.net

Am 18.12.2003 wurden die Mailinglisten, die vom Verein für Computergenealogie bereitgestellt werden, auf eine neue Softwareversion umgestellt und auf einen neuen Rechner verlagert. Betroffen von dieser Umstellung sind immerhin über 90 Mailinglisten mit über 30.000 Teilnehmern. Pro Monat werden über diese Mailinglisten übrigens ca. 3.5 Millionen E-Mails verteilt.

Die neue Softwareversion bringt einige Neuerungen mit sich, die für viele Teilnehmer sehr interessant sein werden. So ist jetzt die Benutzerschnittstelle auf Deutsch voreingestellt. Jeder Teilnehmer kann allerdings seine gewünschte Sprachumgebung individuell ändern, und zwar jederzeit nachträglich, aber auch schon bei der Anmeldung zur Liste. Als Alternativsprachen werden zurzeit Englisch und Niederländisch angeboten. Weitere Sprachen können bei Interesse beim Listenbetreuer erfragt werden.

Persönliche Optionen/Einstellungen

Die persönlichen Einstellungen, die der Teilnehmer für die verschiedenen Mailinglisten vornehmen kann, werden wie früher auch über die sogenannte "Listinfo"-Seite einer Mailingliste erreicht. Geben Sie hierzu einfach http://list.genealogy.net/mailman/listinfo ein und wählen die gewünschte Liste aus. Ganz unten auf der Listinfoseite jeder Mailingliste finden Sie folgenden Bereich:

Geben Sie im oben gezeigten Formularfeld bitte Ihre E-Mail-Adresse ein, mit der Sie an der entsprechenden Liste teilnehmen.

Auf dieser Seite wählen Sie bitte die Sprache aus, in der die weiteren Informationen angezeigt werden sollen, geben Ihr Passwort ein und klicken auf "Anmelden".

Passwort vergessen / Passwort ändern

Sollten Sie das Passwort nicht mehr wissen, können Sie es sich von dieser Seite auch an die E-Mail-Adresse, mit der Sie in der Mailingliste eingetragen sind, zuschicken lassen. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Button.

Sie können darüber hinaus Ihr Passwort von dieser Seite aus neu setzen und das sogar automatisch für alle Mailinglisten, die auf @genealogy.net enden, indem Sie das Feld "Global ändern" aktivieren.

Meine E-Mail-Adresse hat sich geändert

Durch eine neue Funktionalität kann man sich nun bei Änderung der eigenen E-Mail-Adresse viel einfacher ummelden. Im unten gezeigten Formular geben Sie dazu einfach Ihre neue E-Mail-Adresse ein und lassen diese ändern. Auch hier gibt es wieder die sehr interessante Möglichkeit, dies für alle Mailinglisten auf genealogy.net automatisch durchführen zu lassen. Aktivieren Sie einfach nur "Global ändern" bevor Sie den Änderungsbutton drücken.

Zustellung aussetzen

Diese Einstellung ist immer dann sinnvoll, wenn man längere Zeit nicht die Möglichkeit hat, sein Postfach zu leeren (z. B. weil man in Urlaub ist). Sie müssen sich in solch einem Fall nicht aus der Mailingliste abmelden, sondern setzen einfach die Mailzustellung für einen beliebigen Zeitraum aus. Die entscheidenden Vorteile: a) Sie müssen sich nicht wieder neu anmelden und b) Sie können trotzdem jederzeit das Archiv einer Mailingliste lesen, weil Sie ja eingeschriebenes Mitglied bleiben.

Eventuelle Probleme bei der Umstellung

1.) Zustellung ausgesetzt

Die Teilnehmer an den genealogy.net-Mailinglisten, die bisher für eine Mailingliste die Option "Zustellung aussetzen" in ihren persönlichen Optionen eingestellt hatten, müssen allerdings in den nächsten 2-3 Wochen aktiv werden, um nicht komplett aus einer Liste ausgetragen zu werden. Dies liegt darin begründet, dass die neue Version der Listensoftware nun zwei verschiedene "Aussetzungszustände" kennt:

   * die Zustellung wurde durch den User selbst ausgesetzt
   * die Zustellung wurde von der Mailinglistensoftware ausgesetzt 

Die bisherige Mailinglistensoftware machte keinen Unterschied zwischen "absichtlichen Nichtabonnenten" und "toten Briefkästen". Letztere können entstehen, wenn jemand eine E-Mail-Adresse wechselt und vergisst, sich in der Liste abzumelden oder wenn das Postfach nicht geleert wird. Das Postfach ist für die Mailingliste in solch einem Fall nicht mehr erreichbar. Die neue Mailinglistensoftware setzt solche Postfächer nun automatisch auf "Nicht Zustellen". Da es sich durchaus auch um ein temporäres Problem handeln kann (z. B. weil im Urlaub eines Teilnehmers das Postfach überquillt), wird der Teilnehmer von der Mailinglistensoftware künftig automatisch drei Wochen lang darüber informiert, dass die "Zustellung ausgesetzt" wurde. Wenn die Mails nach 3 Wochen immer noch als unzustellbar zurück kommen, wird die E-Mail-Adresse automatisch aus der Mailingliste ausgetragen. Das gleiche Verfahren muss nun während der Umstellphase auch für die bisher mit "Zustellung aussetzen" eingetragenen Teilnehmer angewandt werden.

Die Teilnehmer bleiben zunächst auf "Nicht zustellen", erhalten aber nach der erfolgten Listenumstellung in regelmäßigen Abständen Kontrollnachrichten. Voreingestellt sind drei Nachrichten im Abstand von je einer Woche. Wird auf keine der drei Kontrollnachrichten reagiert, so wird die Listenmitgliedschaft gelöscht. Der Listenbetreuer wird darüber benachrichtigt und kann ggfs. tätig werden.

Um dieses komplette Löschen zu verhindern, muss nun jeder, der bisher "Zustellung aussetzen" aktiviert hatte, einmal auf seiner Optionen-Seite die Zustellung erst einschalten und anschließend wieder ausschalten. Durch diesen Schritt bekommt die Software intern mit, dass "die Zustellung durch den User selbst ausgesetzt wurde".

2.) Filterung eingehender Mails

Wenn Sie in Ihrem E-Mail-Programm Filter bzw. Regeln einsetzen, und E-Mails nach Sender:, Errors-To: oder Return-Path: sortieren lassen, sollten Sie diese Filterregeln besser ändern, da sie unter Umständen nicht immer anwendbar sind (s. auch Punkt 3). Am besten filtern Sie Mails, die aus genealogy.net-Mailinglisten kommen, immer nach der Betreffzeile. Jede Mail aus einer dieser Mailinglisten hat in eckigen Klammern einen eindeutigen Text in der Betreffzeile stehen, der vom Mailinglistensystem automatisch gesetzt wird. Hierdurch können Sie jederzeitig eindeutig Filterregeln anwenden.

3.) Mögliche Irritationen für Outlook-Benutzer

Die neue Version der Listensoftware hängt bei jeder 5. Mail an seinen eigenen Absender die Adresse des jeweiligen Listenteilnehmers an. Diese VERP-Adresse (Variable Envelope Return Path) steht in den Feldern Sender: Return-Path: und Errors-To: Alle drei Felder werden bei den meisten Mailprogrammen nur auf besondere Anforderung gezeigt, leider macht Outlook da eine Ausnahme, dort würde dann bei einer Mail an die Liste beim Teilnehmer Franz Forscher erscheinen:

Von: metalist+franz.forscher=provider.de@genealogy.net im Auftrag von Fritz Absender

Franz Forscher ist dann verständlicherweise im ersten Moment verwirrt, kann darüber aber getrost hinwegsehen - es ist alles in Ordnung.

Unseres Wissens betrifft das nur Outlook- und Outlook Express-Benutzer (die hoffentlich immer alle Sicherheitsupdates eingespielt haben, da dieses Programm beliebtes Ziel von Viren und Würmern ist). Zweck dieses VERPings ist ein verbessertes Erkennen von "kaputten" Adressen, auch wenn über eine Reihe von Weiterleitungen die unzustellbar gemeldete Adresse nicht mehr mit der Adresse in der Liste übereinstimmt.

Sollten Sie bei der Umstellung der Listensoftware Probleme haben, können Sie sich jederzeit durch eine E-Mail an den Betreuer Ihrer Mailingliste wenden. Die Adresse lautet jeweils: listenname -admin@genealogy.net, (wobei listenname durch den Namen der Liste ersetzt werden muss) also z. B. famnord-admin@genealogy.net. (kpw)


Neuerungen bei GedBas

Vereinfachte Benutzerverwaltung und neues Design

Nachdem Mitte 2003 vom Verein für Computergenealogie angekündigt wurde, das Zugangssystem zu GedBas (http://gedbas.genealogy.net) umzustellen, konnten keine neuen Kennungen mehr beantragt werden, um eigene Daten in der Datenbank einzustellen. Seit Mitte Dezember ist nun die Umstellung vollzogen und jeder kann wieder eigene Gedcom-Dateien in die deutsche Gedcom-Datenbank GedBas einspielen und so seine eigenen Familienforschungsergebnisse im Internet publizieren.

Wer nicht in einem der Vereine Mitglied ist, die eine Online-Mitgliederdatenbank betreiben (http://db.genealogy.net), kann seine alte Benutzerkennung weiterverwenden. Alle anderen können nun die User-ID verwenden, die Ihnen auch aus der Vereinsdatenbank bekannt ist. Hierdurch wird für mehr als die Hälfte der GedBas-Anwender eine Vereinheitlichung erreicht, die das Arbeiten mit den Datenbanken von CompGen noch einfacher macht, da man sich nun nur noch eine Benutzerkennung und ein Passwort merken muss.

Parallel zur Umstellung der Benutzerkennung, erhielt GedBas auch ein neues Outfit. Die Seiten zeigen sich nun in dem Gewand, das schon mehrere andere CompGen-Datenbanken verwenden. Im Laufe des Jahres werden weitere genealogy.net-Seiten auf dieses einheitliche Layout umgestellt.

In GedBas sind zurzeit 2.087 Datenbanken enthalten. Die Gesamtzahl der Personen beläuft sich auf 1.741.522, die der Familien auf 707.942.

Wer seine eigene Gedcom-Datei beisteuern möchte, kann unter http://db.genealogy.net/anmeldung eine Benutzerkennung beantragen. Fragen zu GedBas werden hier beantwortet: GEDBAS/FAQ. Mitglieder der genealogischen Vereine, die unter http://db.genealogy.net aufgeführt sind, müssen - siehe oben - keinen Antrag auf eine Benutzerkennung stellen, sondern können direkt Ihre Zugangsdaten für die Mitgliederdatenbank verwenden.

Für 2004 ist geplant, auch FOKO (http://foko.genealogy.net) auf das neue Zugangssystem umzustellen. (kpw)


Heidelberg von A bis Z

Adressbücher gehen online

Ab sofort stellt die Universitätsbibliothek via Internet mit der Digitalisierung der Heidelberger Adressbücher vom ersten Jahrgang 1839 bis 1945 eine einzigartige Quelle für die personen- und stadtgeschichtliche Forschung Heidelbergs bereit. Auf den Internet-Seiten der Universitätsbibliothek können die Adressbücher nun orts- wie zeitunabhängig, und zudem kostenlos, eingesehen werden (http://adrHD.uni-hd.de).

Die Heidelberger Adressbücher wurden bis 1878 in regelmäßigem Abstand von zwei Jahren herausgegeben, seitdem erscheint es jährlich. Die insgesamt ca. 40.000 Seiten bis 1945 wurden seit Anfang 2003 von Mikrofilmen, die das Stadtarchiv Heidelberg zur Verfügung gestellt hat, in der Digitalisierungswerkstatt der UB mit einem Mikroformscanner digitalisiert. Anschließend wurden die gescannten Seiten für die Internetpräsentation auf den WWW-Seiten der Universitätsbibliothek Heidelberg aufbereitet. Neben dem Stadtarchiv Heidelberg unterstützte die Stadt-Heidelberg-Stiftung die Digitalisierung der Adressbücher.

Die Bände bieten nach Namen, Straßen und Branchen geordnete Informationen zu den Einwohnern, aber auch zu Behörden und Vereinen. Darüber hinaus enthalten sie Hinweise zu Sehenswürdigkeiten, Verkehrsverbindungen sowie Werbe- und Geschäftsanzeigen. Interessierte Fachwissenschaftler und Laien können nun nicht nur online in den Adressbüchern blättern, sondern haben zudem die Möglichkeit, gezielt über ein Eingabefeld nach Namen, Straßen und Berufen zu suchen. Die in der UB aufbewahrten Originalbände sind durch rege Nutzung und den fortschreitenden Papierzerfall stark gefährdet und stehen daher den Benutzern nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung. Neben dem Angebot der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, die vor kurzem die Jahrgänge 1799 bis 1943 des "Berliner Adressbuches" im Internet zur Verfügung stellt (dort allerdings kostenpflichtig), bietet Heidelberg als zweite Stadt in Deutschland diesen komfortablen Service an. (Pressemitteilung der Universität Heidelberg)


Erinnerung und Mahnung für den Frieden

Gefallenendenkmäler online

Die Idee war erstmals in der genealogischen Mailingliste Sachsen-L@genealogy.net zur Sprache gebracht und diskutiert worden: die Inschriften von Gefallenendenkmälern zu sammeln und der Allgemeinheit, insbesondere den Ahnenforschern, zugänglich zu machen. Inzwischen ist aus dieser Idee eine die Website entstanden: http://denkmalprojekt.org.

Die Sammlung beschränkt sich auf Gefallene der deutschen und österreichischen Streitkräfte aller Kriege. Die Webseite ist regional gegliedert und richtet sich nach den einzelnen Bundesländern Deutschlands und Österreichs und den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Weiterhin gibt es eine Kategorie für Gefallenendenkmäler „in der Fremde.“ Um in die Sammlung aufgenommen zu werden, muss ein Denkmal an gefallene Soldaten Deutschlands oder Österreichs erinnern. Der Standort des Denkmals ist nicht wichtig. Bisher sind 32.528 Namen in der Datenbank zu finden (Stand 17.12.2003).

Die gesammelten Inschriften werden von freiwilligen Helfern von Denkmälern erfasst und im Internet kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer Interesse und die Möglichkeit hat, Inschriften und Fotos von Gefallenendenkmälern beizusteuern, kann sich von der Website ein Formular in Form eines Microsoft-Word-Dokuments herunterladen.

Der Initiator der Website, Thilo C. Agthe, hofft, dass die Namen der Toten als Mahnung vor dem Wahnsinn des Krieges verstanden werden. (kpw)


Kuhschwanz heißt jetzt Adamsdorf

Die Ortsnamen in Mecklenburg-Strelitz von 1170 bis 1572

Quelle: PM 193/2003 Autor: Dr. Edmund von Pechmann Einrichtung: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Die Reihe der "Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde", von Professor Manfred Niemeyer vom Institut für Slawistik der Universität Greifswald in fünf Bänden begonnen, ist nun in etwas anderer Form um einen sechsten Band erweitert. Erwin Schulz stellte soeben die "Ortsnamen in Mecklenburg-Strelitz von 1170 bis 1572" zusammen.

Während die früheren Bücher streng alphabetisch vorgingen und keine der je verbrieften Schreibweisen eines Fleckens oder einer Stadt vergaßen, ordnete Erwin Schulz seine Aufstellung teils chronologisch, teils nach Gebieten, teils nach Funktionen (wie Burgen), teils nach Konvoluten in Stiftungsurkunden. Während die fünf Niemeyer-Bände zu Rügen (I und II), Ostvorpommern (Festland und Insel Usedom) und den Kreis Uecker-Randow sich auf eine knappe, sprachliche Herkunftsgeschichte der Orte beschränkten, schreibt Erwin Schulz jeweils kürzere bis längere Texte zu den Ortschaften inclusive einiger Histörchen und Querverweise ähnlich klingender Orte in nah und fern.

Adamsdorf heißt so erst seit 1815, benannt von seinem gräflichen Besitzer Blumenthal in Andenken an seinen gefallenen Sohn Adam. Begonnen hatte der Ort als Chot'banz oder Chotibanz, was "Wecken der Braut" heißen könnte. Possierlich die Vorstellung, daß der Ort dann Kostall, Kostal, Kostel, Kustal, Kuhstall und umgangssprachlich Kuhschwanz hieß.

Die nicht alphabetisch behandelten Orte finden sich leicht dank eines alphabetischen Ortsverzeichnisses. Auch fehlt nicht ein Quellenverzeichnis der benutzten Archivalien.

Neugierige werden verzweifelt nach Neustrelitz oder Neubrandenburg suchen (Burg Stargard ist abgehandelt) - wie die Namen sagen, sind die Orte offenbar zu jung für dieses wohlfeile Buch.

Erwin Schulz (2004): Ortsnamen in Mecklenburg-Strelitz von 1170 bis 1572. Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde VI. 147 Seiten. Hrg. Prof. Dr. Manfred Niemeyer. ISBN 3-86006-218-2.

Zu beziehen für 8 Euro je Band bei der Presse- und Informationsstelle der Universität, Baderstraße 1, 17487 Universität Greifswald, Tel. 03834-86-1150, Fax 03834-86-1151, pressestelle@uni-greifswald.de.

Weitere Informationen finden Sie im WWW: http://www.uni-greifswald.de/~slawist/

Software

TMG speaks German

Neue Version von The Master Genealogist erschienen

Die gerade erschienene Version 5.11 von The Master Genealogist (kurz: TMG v5) ist die neueste Entwicklung unter den Genealogie-Programmen. TMG v5 verfügt über viele neue Funktionen, die eine einfachere Benutzung erlauben und mit denen das Forschen Spaß macht. Durch mehrsprachige Oberfläche und Berichte wird TMG jetzt auch für deutsche Ahnenforscher interessant. In den USA gilt TMG seit langem als ein Programm für Familienforscher, das mit seinem sehr großen Funktionsumfang sowohl für Anfänger als auch für professionelle Forschern interessant ist. Die neue Version bestätigt diese Reputation.

TMG hilft bei der Verwaltung großer Mengen von Daten, Bildern und Quellenangaben, bei der Organisation der Forschungsreise (inklusive Aufgabenlisten, Handbibliothek, Diagrammen und Formularen), bei der Verwaltung von Korrespondenz und Forschungsausgaben und bei der Veröffentlichung der gesamten Forschungen (mit Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis, Fußnoten und mehreren Indexen).

The Master Genealogist ist auch für Projekte mit großen Datenmengen geeignet, denn es erlaubt eine unbegrenzte Anzahl von Personen, Ereignissen pro Person, Namen pro Person, Verwandtschaftsbeziehungen, benutzerdefinierten Ereignissen und Merkmalen, Bildern, Quellen, Quellenangaben, Quellenstandorten in beliebig vielen unabhängigen Projekten.

Durch die GenBridge-Technologie ist es möglich, Daten direkt aus einer großen Anzahl anderer Genealogieprogramme zu importieren (ohne Umweg über Gedcom). Daneben ermöglicht TMG selbstverständlich auch den Im- und Export von Daten in den Formaten Gedcom 4.0 und 5.5.

TMG ist von erfahrenen Genealogen entwickelt worden. Es meistert daher die bekanten Herausforderungen in der Familienforschung und ist in der Lage, widersprüchliche, ungenaue und unsichere Datumsangaben, julianische oder gregorianische Datumsangaben, Adoptionen, unverheiratete Eltern, unbewiesene Daten, widersprüchliche Quellen, unterschiedliche Namensschreibweisen, ungewöhnlich lange Ortsangaben, fehlende oder vertrauliche Daten zu verarbeiten.

Trotz all der oben beschriebenen Möglichkeiten ist TMG mit seinen unterschiedlichen Eingabemasken für Anfänger und Fortgeschrittene leicht zu bedienen. Assistenten für komplizierte Funktionen, spezielle Hinweiskarten und ein Fenster mit "Tipps und Tricks" helfen, das Programm während des Gebrauchs zu erlernen. Ferner verfügt TMG über Wiederholungstasten und viele Suchlisten, die die Dateneingabe erleichtern. Die kontextbezogene Hilfe ist zur Zeit nur in englisch verfügbar.

Eine der Stärken des Programms ist die Berichtsfunktion. The Master Genealogist erlaubt das Erstellen Dutzender verschiedener Berichte, Diagramme und anderer Formate wie z. B. Personenblätter, Familienblätter, Stammtafeln, Ahnentafeln, Fächerdiagramme, Sanduhrdiagramme, Nachkommenlisten, Ahnenlisten, benutzerdefinierte Listen und statistischen Verteilungen.

TMG kann die meisten Berichte als RTF-, PDF- oder ASCII-Datei ausgeben. Ferner unterstützt die Gold-Version die Ausgabe im direkten Format von über 50 Textverarbeitungsprogrammen (u. a. MS Word und Word Perfect), wodurch Funktionen wie Kopf- und Fußzeilen, End- und Fußnoten, mehrfache Indexe, Inhaltsverzeichnis, hoch- und tiefgestellte Schrift, Hauptdokumente und vieles mehr ermöglicht werden. Ein nachgeschaltetes Programm erlaubt die komfortable Bearbeitung von Diagrammen, die als BMP-, EMF- oder JPG-Datei gespeichert und in andere Programme übernommen werden können.

Die zweite große Stärke von The Master Genealogist ist die Quellenverwaltung. Mit TMG wird es leicht, jede Information einer einzelnen Quelle zuzuordnen und deren Glaubwürdigkeit anzugeben. Dazu benutzt das Programm eine zentrale Liste von Quellen und Standorten, so dass die allgemeinen Informationen zu jeder Quelle nur einmal eingegeben werden müssen. Außerdem lassen sich Quellen mit nur einem Tastendruck erneut zitieren.

Man kann die Ausgabe von Daten in Berichten von der Glaubwürdigkeit der Quellenangabe abhängig machen und Quellen oder Quellenangaben sogar vollständig von der Ausgabe ausschließen. Für ein professionelles Erscheinungsbild in Veröffentlichungen unterstützt TMG die Benutzung von Fuß- und Endnoten für Quellenangaben, wobei Lang- und Kurzformen möglich sind.

Stark erweitert wurden auch die Multimedia-Fähigkeiten von TMG. Das Programm unterstützt mehr als ein Dutzend Grafikformate, digitale Audio- und Video-Dateien und das direkte Einscannen von Bildern. Die Multimedia-Dateien können mit Personen, Ereignissen, Quellen oder Standorten verknüpft werden. Man kann auch Dia-Shows erstellen - mit individueller Kontrolle über jedes Bild, Bildübergänge und Erzählungen - und sie auf CD-ROM an Verwandte schicken.

Insgesamt bietet die neue Version 5 von The Master Genealogist den bislang bereits bekannten großen Funktionsumfang mit einer Reihe von Erweiterungen und Neuerungen. Eine vollständigere Auflistung ist unter http://www.genealogie-service.de/software/tmg_funktionen.php zu finden.

TMG v5 gibt es als Gold- und als Silber-Edition. Beide bieten die gleichen Möglichkeiten bei der Dateneingabe, aber der Silber-Edition fehlen einige fortgeschrittenere Hilfen zur Forschung und für die Veröffentlichung. Einen vollständigen Vergleich zwischen Gold- und Silber-Edition finden Sie unter http://www.genealogie-service.de/software/tmg_vergleich.php.

TMG v5 kann in Deutschland zum Preis von 45,95 € (Silber-Edition) bzw. 89,95 € (Gold-Edition) bei Genealogie-Service.de (http://www.genealogie-service.de/software/tmg) bezogen werden. Ein großer Testbericht über The Master Genealogist ist für Heft 2/2004 der Computergenealogie geplant. (jd)


Heredis parle allemand

Heredis spricht jetzt auch deutsch

Im Newsletter vom November 2003 kündigten wir an, dass bald auch eine deutsche Version von Heredis, einem Genealogieprogramm aus Frankreich, verfügbar sein wird. Auf der deutschsprachigen Website http://www.heredis.com/de kann man sich nun ausführlich über die deutsche Version 7.2 von Heredis informieren.

Die deutsche Version von Heredis wird in Anlehnung an das französische Produkt, in einer Classic- und einer Pro-Version herausgegeben. Leider hat der französische Hersteller die Preise an denen der französischen Produkte ausgerichtet. Dadurch bewegt sich Heredis im oberen Preissegment der deutschsprachigen Genealogieprogramme (s.u.).

Auf den Webseiten sind etliche Screenshots zu finden, die das Arbeiten mit Heredis erläutern. Außerdem kann man eine kostenlose Demoversion herunterladen, die ohne zeitliche Beschränkung über alle Funktionen des Programms verfügt. Man kann eine unbegrenzte Anzahl von Genealogie-Dateien erstellen, allerdings ist jede Datei auf die Eingabe von maximal 50 Individuen begrenzt. Die zusätzlichen Funktionen der Pro-Version werden in den Menüs hervorgehoben.

Heredis verwendet ein Navigationssystem, durch das alle Dateneingabemasken von einer einzigen Bildschirmansicht aus immer im direkten Zugriff sind. Personen, Familien und Medien können in unbegrenzter Anzahl definiert werden. Zu jedem Ereignis (auch selbst definierten) können unbegrenzte Notizen eingegeben werden. Alle Namen (auch Orte) werden in der Datenbank automatisch registriert und stehen für weitere Eingaben jeweils durch eine automatische Ergänzungsfunktion zur Eingabe neuer Datensätze zur Verfügung.

Das Programm bietet umfangreiche Suchmöglichkeiten. Alle Suchergebnisse können benutzt werden, um die Suche zu verfeinern, Daten zu exportieren oder um persönliche Listen zu erzeugen. Heredis 7.2 bietet weiterhin eine integrierte Quellenverwaltung. Zu jedem Ereignis kann einer Quelle dabei auch eine Mediendatei (z. B. eine gescannte Urkunde) hinzugefügt werden.

Heredis 7.2 bietet in der Pro-Version eine große Palette vorgefertigter Ausgabemöglichkeiten (Vorfahren, Nachfahren, Sanduhr-Grafik), die allesamt ohne Limit in der Anzahl der ausgegebenen Generationen sind. Alle Layouts können vielfältig an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, alle erzeugten Grafiken sind speicherbar und bei Neuaufruf weiterverwendbar. Die Unterschiede zwischen der Classic- und der Pro-Version liegen vor allem im Bereich der Ausgaben. Die Pro-Version bietet etliche zusätzliche Listen und Tafeln als Ausgabeformate.

Neben Ausdrucken bietet Heredis zwei weitere Publikationsmöglichkeiten: HTML-Seiten für eine Website (inklusive aller ausgewählten Multimedia-Dateien) oder eine CD-basierte Publikation zur Weitergabe an Dritte. Die CD-Publikation wird nur in der Pro-Version geboten.

Die Classic-Version des Programms kostet 54,90 €, die Pro-Version 149,90 €. Heredis läuft auf Windows 98, ME, 2000 und XP; erforderlich sind ein Pentium III oder höher, 32 MB Arbeitsspeicher und 27 MB freier Festplattenspeicher. (kpw)


Striebi jetzt mit Assistenten

Neue Version des Bildverwaltungsprogramms

Im Newsletter 7/2003 und Heft 3/2003 haben wir Ihnen das Bild-Verwaltungsprogramm Striebi vorgestellt.

Jetzt gibt es von Striebi die neue Version 4.03 zum Downloaden. Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick: ~ Assistent zur stapelweisen Erfassung neuer Daten; ~ Assistent zur Erstellung neuer Grundeinträge; ~ Registerkarte im Programmfenster für die Funktionen Quick-Navigator, Daten filtern, vorhandene Diashows, Bildkennung des aktuellen Datensatzes; ~ Der Windows-Dateimanager kann jetzt für Dateioperationen (z.B. Verzeichnisse erstellen, Bilder von der digitalen Kamera übertragen) direkt aus Striebi gestartet werden Information und Download einer kostenlose Testversion gibt es unter http://www.caa-easysoft.de , Registrierung und Freischaltung für private Nutzung kosten 18 €. (wk)

Wissen

Internet - aber sicher!

Schutz vor elektronischem Ungeziefer

Mit dieser Ausgabe beginnen wir im Computergenealogie-Newsletter eine neue Serie rund um das sichere Surfen und Mailen. Wir wollen Sie damit nicht vor dem "Wurm des Monats" warnen, sondern darstellen, wo im Internet Gefahren lauern und wie man sich gegen sie wappnen kann. Mitglieder des Vereins für Computergenealogie können sich auch auf der CompGen-CD informieren, die der Ausgabe 4/2003 der gedruckten Computergenealogie beiliegt: Neben vielen Programmen finden Sie darauf im Bereich „Wissen“ auch einen Sicherheits-Ratgeber.

Die bekannteste Gefahr ist die, dass per E-Mail ein Virus oder Wurm auf den eigenen PC gerät und dort Schaden anrichtet. Dabei ist nicht die Mail selbst schädlich, sondern die angehängten Datei - egal was diese Datei zu sein vorgibt (Bild, Bildschirmschoner, Anti-Virus-Programm...). Ebenso sollte man sich aber davor hüten, Software herunterzuladen, die in kleinen "Pop-Up-Fenstern" unklarer Herkunft oder auf Webseiten angeboten werden, über deren Seriosität man sich nicht absolut sicher ist.

Der Begriff "Virus" wird häufig als Oberbegriff für jegliche Art von schädlicher Software verwendet. Viren sind aber nur eine Sorte von schädlicher Software, so genannter "Malware". Eine Übersicht über Malware gibt die Seite http://www.heise.de/ct/antivirus/v0.shtml.

Prinzipiell ist ein Virus „ein Programm, das selbstständig andere Dateien infiziert, indem es sich in diese einnistet. Viren verbreiten sich immer über solche „Wirte“. Das ursprüngliche Programm kann weiterhin funktionieren; oft hängen Viren ihren Programmcode nur an Dateien an.“ (Zitat von der o.g. Heise-Seite). Eine Liste aller bekannten Viren-Typen mit Erläuterungen ist unter http://www.trojaner-info.de/viren/virentypen.shtml zu finden.

Ein Wurm ist ein eigenständiges Programm, braucht also anders als ein Virus keinen "Wirt". Würmer kopieren sich selbstständig auf andere Rechner; der häufigste Verbreitungsweg ist E-Mail: Die Würmer verschicken sich als angehängte Datei an mehr oder weniger zufällig ausgewählte Mail-Adressen aus dem Outlook-Adressbuch. Unaufmerksame PC-Nutzer merken tatsächlich nicht, dass Outlook selbstständig Mails verschickt - ein Blick in den Postausgang reicht aber, um das zu festzustellen! Vor allem hat der Benutzer den Wurm meistens zuvor selbst gestartet: Durch Anklicken eines Dateianhangs. Es gibt allerdings auch weiter entwickelte Würmer, die sich in HTML-Mails verstecken und Sicherheitslücken in Outlook nutzen (Typ „Nimda“); diese werden schon aktiv, wenn man die Mail nur im Vorschaufenster zum Lesen öffnet (vgl. oben genannte Heise-Seite). Dagegen helfen gute Sicherheitseinstellungen und die neuesten Sicherheits-Updates („Patches“) von Windows.

Trojaner sind scheinbar harmlose kleine Programme, in denen sich aber eine schädliche Software versteckt. Entweder man kann das Programm scheinbar gar nicht installieren und in Wirklichkeit hat sich beim Installationsversuch der Trojaner eingenistet, oder man kann das Programm nutzen und der Trojaner treibt unbemerkt im Hintergrund sein Unwesen. Und das besteht meistens in Spionage: Die Autoren der versteckten Programme wollen so z.B. an Passwörter für Online-Dienste kommen. Es gibt auch Trojaner, die Hackern den Zugriff auf den befallenen PC ermöglichen (sie öffnen eine "Backdoor", Hintertür). Detailliertere Beschreibungen gibt die Seite http://www.trojaner-info.de/beschreibung.shtml.

Alle diese Schädlinge können auch in Mails stecken, die ein "Gegenmittel" gegen sie zu liefern scheinen! Diese Mails kommen aber grundsätzlich in Form von Spam, also unpersönlichen Massenmails, und wirken deshalb von Haus aus nicht Vertrauen erweckend.

Wie kann man sich nun gegen diese "Malware" schützen? Das bekannteste Mittel ist ein Virenschutz-Programm (das trotz seines Namens auch andere Formen der Malware erkennt). Man kann es so installieren, dass es alle eingehenden E-Mails automatisch überprüft und gegebenenfalls (nach Rückfrage) den schädlichen Dateianhang beseitigt oder "in Quarantäne steckt". Ebenso greifen die Programme ein, wenn man eine Datei herunterlädt, die einen Schädling enthält. Ein Anti-Virus-Programm ist allerdings nur dann wirksam, wenn man es regelmäßig aktualisiert, denn es werden ständig neue Schädlinge "ausgesetzt". Es kann hier kein Programm empfohlen werden. Wichtig ist, dass das Programm mit der Windows-Version und dem Mailprogramm gut zusammenpasst, die man betreibt. Wer sich ein solches Programm anschaffen möchte, kann sich am besten an den aktuellen Tests der unabhängigen Computerzeitschrift c't orientieren.

Manche E-Mail-Betreiber (z.B. gmx, web.de) bieten selbst einen Virenschutz an, so dass Schädlinge gar nicht erst in das Postfach gelangen - das ist natürlich sehr bequem.

Grundsätzlich sollte man sich aber bewusst sein, dass keine dieser technischen Schutzmaßnahmen absolut ist, denn erstens muss ja vermieden werden, dass das Programm harmlose Mails abfängt und zweitens entwickeln die Programmierer schädlicher Software immer wieder neue Ideen. Neben einem Virenschutzprogramm muss man also immer auch weitere Maßnahmen treffen.

Sehr wichtig sind die richtigen Sicherheitseinstellungen im Mail-Programm und im Browser. Sie dienen dazu, auch riskante Internet-Programme wie JavaScript auszuschließen, die Schaden anrichten könnten.

Beim Internet Explorer wirken sich die Sicherheitseinstellungen auch auf Outlook aus und damit auf den sicherheitstechnisch sensibleren Mail-Verkehr. Prinzipiell arbeitet das Programm mit dem so genannten Zonen-Modell, das zwischen vier Sicherheitsstufen unterscheidet. Die geringsten Sicherheitsvorkehrungen gelten für die Zone "Lokales Intranet", denn auf dem hauseigenen Server einer Firma oder Institution wird keine schädliche Software vermutet. Ebenfalls geringe Sicherheitsvorkehrungen gelten für „Vertrauenswürdige Sites“; diese müssen Sie selbst eintragen. Beispielsweise können Sie JavaScript generell ausschließen und für bestimmte Sites wie www.telefonbuch.de zulassen. Das Gegenteil dieser Zone ist "Eingeschränkte Sites"; hier gelten die strengsten Sicherheitsregeln. Auch hier tragen Sie die Adressen selbst ein. Diese Zone sollte Outlook für HTML-Mails anwenden. Alle Websites, die in keine dieser drei Zonen gehören, sortiert der Internet Explorer in der Zone "Internet" ein. Deshalb sollte den Sicherheitsregeln für diese Zone besondere Aufmerksamkeit gelten.

Nach Ansicht von Heise (Verlag der Zeitschrift c’t, eine gute Quelle für Fragen rund um die Internet-Sicherheit) sind die Zonen beim Internet Explorer 6 sinnvoll konfiguriert, sofern man sie richtig kombiniert; trotzdem lohnt ein Blick auf die einzelnen Einstellungen - schon um zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt. Bei Version 5 sollte man auf jeden Fall selbst Hand anlegen, noch besser aber auf Version 6 updaten. Man erreicht die Einstellungen über das Menü Extras-Internetoptionen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für beide Explorer-Versionen finden Sie auf http://www.heise.de/ct/browsercheck/anpassen.shtml.

Netscape unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Sicherheitszonen, sondern die Einstellungen gelten für alle Seiten, die man öffnet. Man findet die Sicherheits-Optionen in den Versionen 6 und 7 unter Bearbeiten-Einstellungen-Privatsphäre und Sicherheit bzw. ...-Erweitert. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für empfehlenswerte Sicherheitseinstellungen (auch für die alte Version 4.7) finden Sie ebenfalls auf der Seite http://www.heise.de/ct/browsercheck/anpassen.shtml.

Grundsätzlich sollten Sie sich auch der Tatsache bewusst sein, dass es die Programmierer schädlicher Software so gut wie immer auf Internet Explorer und Outlook abgesehen haben, und dass diese beiden Programme es ihnen auch leicht machen. Zum Einen durch ihre Sicherheitslücken, zum Anderen durch einige Automatiken, die es den Nutzern bequem machen sollen. Die Automatiken kann man durch entsprechende Sicherheitseinstellungen vermeiden, die Sicherheitslücken sollte man regelmäßig durch so genannte "Patches" ("Pflaster") stopfen - in dem Bewusstsein, dass immer noch ein paar übrig bleiben. Man findet die Patches für den Internet Explorer unter http://www.microsoft.com/windows/ie_intl/de/download/default.asp und für Outlook unter http://office.microsoft.com/germany/downloads (passendes Programm aus der Liste wählen und auf "Liste aktualisieren" klicken). Für Netscape gibt es keine Patches, man sollte einfach immer die neueste Version verwenden (kann man z.B. von http://www.freeware.de herunterladen); grundsätzlich gilt Netscape als sicherer.

Aber es gibt noch ein "Virenschutz-Programm", und noch dazu kostet es überhaupt nichts. Das ist Ihr Gehirn! Die allerwichtigste Sicherheitsregel ist nämlich: "Erst denken, dann klicken".

Wenn Sie eine Mail von einem unbekannten Absender bekommen, die noch dazu unpersönlich wirkt, dann ist das höchst verdächtig. Finger weg, ab in den elektronischen Papierkorb damit! In letzter Zeit sind auch immer wieder E-Mails aufgetaucht, die vermeintlich von Microsoft stammen und vorgaukeln, Sicherheits-Patches im Anhang zu haben. Wenn man aber den Absender genauer anschaut, stellt man fest, dass die wahre Herkunft eine andere ist. Und man sollte wissen: Microsoft verschickt grundsätzlich nie irgendwelche Dateien per E-Mail. Nie!

Es kann natürlich sein, dass Sie eine E-Mail von einem Bekannten bekommen, die eine schädliche Software enthält, weil der Absender alle die vielen guten Ratschläge nicht beachtet hat, die Sie gerade gelesen haben. Aber auch das lässt sich häufig erkennen. Wenn nämlich die Mail nicht so aussieht, wie andere Mails von diesem Absender - weil ein Wurm sich über sein Adressbuch hergemacht hat. Solche Mails enthalten willkürliche Textbruchstücke, aber keine normale Anrede und Grußformel, wie Sie sie gewohnt sind. (Auf diese Weise können übrigens auch vertrauliche Texte einen unerwünscht großen Leserkreis finden.) Solche Mails werden Ihnen immer gleich "komisch vorkommen", denn normalerweise verliert der Absender immer im Text der E-Mail ein paar Worte über den Anhang. Wenn Sie im Zweifel sind, sollten Sie immer nachfragen, bevor Sie einen Anhang öffnen.

Es bleibt natürlich immer ein Risiko: dass Ihr Bekannter Ihnen im guten Glauben eine Datei schickt und nicht weiß, dass sie "verseucht" ist. Aber für diesen Fall haben Sie ja ein Virenschutzprogramm - oder? (re)

Vereine

Visitenkarte

Werkgroep Genealogisch Onderzoek Duitsland

J.A.C. Riel gründete die WGOD am 27. Januar 1968 in Utrecht; Anstoß waren seine Erfahrungen bei der Familienforschung in Deutschland seit 1960. Die Arbeitsgruppe ist unabhängig und hat als Ziel, die Erleichterung der Familienforschung in Deutschland für ihre Mitglieder. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Verein im Laufe der Jahren viel genealogisches Material gesammelt und archiviert. Zweimal im Jahr wird ein Tagestreffen organisiert, an dem außer der Mitgliederversammlung, informative Vorträge von deutschen und niederländischen Referenten und Übung der altdeutschen Schrift auf dem Programm stehen.

Aus den ersten Rundbriefen und deren Nachfolger Mededelingen ist die heutige Zeitschrift Gens Germana entstanden, ein vierteljährliches Heft. Sie bietet von Mitgliedern verfasste Erfahrungen und Ergebnisse der genealogischen Forschung in Deutschland, historische Beiträge, Mitteilungen, nützliche Hinweise und Übungstexte in alter Schrift.

Zwei Themenhefte, die auch von Nichtmitgliedern gekauft werden können, sind Zo kwamen zij naar Nederland (So kamen sie in die Niederlande) und Als het genealogisch onderzoek hapert (Wenn die genealogische Forschung stockt). Das erste Heft enthält zahlreiche von Mitgliedern verfasste Geschichten ihrer eingewanderten Vorfahren, das zweite die Schwierigkeiten oder rätselhaften Funde, auf die man bei seiner Forschung stoßen kann und wie man sie eventuell gelöst hat.

Ein wichtiges Projekt der WGOD ist die Cartotheek, die Kartei des Vereins. Jedes Mitglied wird gebeten, die erforschten Familien mit Namen, Orten und Zeiträumen mittels eines Formulars an zu geben. Alle ungefähr 5.000 Personendaten werden per Computer verarbeitet und gedruckt. Mittels der Postleitzahlen können die Mitglieder, die im selben Gebiet forschen, sich mit einander in Verbindung setzen zur eventuellen Zusammenarbeit. Die WGOD, die seit 1991 Mitglied der DAGV ist, möchte die aktualisierte Kartei mit FOKO verknüpfen.

Die WGOD bietet einen Informationsdienst, der den Mitgliedern bei der Forschung in Deutschland Hilfestellung leistet. Den Mitgliedern steht weiter eine Bibliothek mit deutschen genealogischen Büchern und Zeitschriften zur Verfügung. Sie ist privat untergebracht, leider hat der Verein keine Geschäftsstelle. Hin und wieder werden Exkursionen in deutsche Archive organisiert. Die neueste Errungenschaft der WGOD ist ihre Internetseite http://www.wgod.nl.

Es ist Sitte geworden, in einem Jubiläumsjahr eine besondere Veröffentlichung erscheinen zu lassen. Als erstes erschien ein Führer zu deutscher genealogischer Literatur in niederländischen Bibliotheken und Archiven, der sich als Standardwerk bewährte und inzwischen vergriffen ist.

Zum 25jährigen Jubiläum erschien eine Sammlung von Vorträgen, die deutsche Referenten während der Treffen der WGOD gehalten haben: Familienforschung im deutschen Grenzraum zu den Niederlanden. 1998 folgte ein Vademekum, das erstens die ausführlich beschriebene Geschichte der WGOD enthält und zweitens die im Laufe der Jahre gesammelten, für Familienforscher nützlichen Adressen (u.a. deutsche Archive und Vereine), sowie einige Modellbriefe für die Korrespondenz mit deutschen Instanzen.

Zur 35-Jahr-Feier erschien eine Sammel-CD-ROM mit allen von der WGOD veröffentlichten Zeitschriften und Büchern, auch den vergriffenen Ausgaben.

Die WGOD hatte im Stiftungsjahr 87 Mitgliedern und zählt jetzt ungefähr 650.

Kontakt: Werkgroep Genealogisch Onderzoek Duitsland Drs. J.E. de Langen, Vorsitzender Pelikaanweg 27 NL-3985 RZ Werkhoven


Vorschau Genealogentag

56. Deutscher Genealogentag 17. - 20. September 2004 in Leonberg

Fünfzehn Kilometer von den Toren der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart entfernt wird der kommende, der 56. Deutsche Genealogentag stattfinden - in Leonberg. Der große deutsche Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, der Widerstreiter Georg Wilhelm Friedrich Hegels, wurde hier geboren, und der junge Johannes Kepler, der spätere berühmte Astronom, besuchte hier die Lateinschule.

Ort des Treffens, der Vorträge, des Gesprächs und der Mahlzeiten wird die zentral gelegene Stadthalle sein, gegenüber dem Amber-Hotel und nur 100 m entfernt vom LEO-Center, dem am Hamburger „Jungfernstieg“ orientierten Einkaufszentrum mit Geschäften und Restaurants.

Eine ausreichende Zahl von Betten ist für unsere Gäste in vier Hotels reserviert - zu einheit-lichen Preisen übrigens für die Einzel- (€ 52.-) und Doppelzimmer (€ 75.-).

Die Tagung wollen wir - von Leonberg aus - mit einer gemeinsamen Bus-Rundfahrt in Stuttgart beginnen. Die „Stadt der hunderttausend Treppen“ vom bequemen Bus aus kennen zu lernen, werden unsere Gäste dem mühevollen Fußmarsch vorziehen.

Die Referenten der Vorträge am Freitag Abend, Samstag und Sonntag Vormittag unter dem zentralen Thema „Genealogische Quellen jenseits der Kirchenbücher“ möchten den Genealogen beim Bemühen, tote Punkte in Einzelfällen zu überwinden, gute Anregungen vermitteln.

Den wichtigen Bereichen genealogischer Quellen wie Personalakten und Nachlässe, Reichskammergerichtsakten, Kirchenkonventsprotokolle, Urbare und: Wanderungsbewegungen werden sich eine Reihe von Archivaren und Historiker in ihren Vorträgen annehmen. Auch wird der Bedeutung des Internets in Vorträgen Rechnung getragen. Wer erstmals Kontakt zur Genealogie sucht, wird sich gerne des Vortrags-Angebots des „Schnupper-Nachmittags“ bedienen.

Den Mitgliedsvereinen der DAGV ist Gelegenheit geboten, Sondertreffen im Rahmen der Tagung abzuhalten. Aussteller sind herzlich eingeladen, sich in den Foyers der Stadthalle zu präsentieren.

Exkursionen am Sonntag und am Montag sollen uns - je nach ausreichender Nachfrage - zum Kloster Maulbronn, dem „Weltkulturerbe“, in das Schiller-Nationalmuseum Marbach, in das Staatsarchiv Sigmaringen und zum Schloss Hohenzollern, ins „Blühende Barock“ des Schlosses Ludwigsburg oder ins Mercedes-Benz Museum Stuttgart-Untertürkheim führen. Natürlich lohnt es sich, auch einer Führung durch den alten Stadtkern Leonberg beizuwohnen.

Kein Zweifel: es gibt jede Menge Gründe, zum 56. Deutschen Genealogentag vom 17. bis 20. September 2004 nach Leonberg zu kommen. Weitere Informationen im Internet unter: http://www.genealogentag.de


Oberes Elbtal und Sachsen-Weimar

Neues aus der AMF

Innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung (AMF) ist ein neuer Arbeitskreis entstanden, der sich mit dem Gebiet "Obereres Elbtal" befasst.

Der AK hat die Aufgabe, im Gebiet des Oberen Elbtales genealogische Forschungen im weitesten Sinne zu betreiben und zu koordinieren. Das Forschungsgebiet umfasst die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz, die Landeshauptstadt Dresden und angrenzende Gebiete sowie Teile der Landreise Kamenz (bis zur Niederlausitz, Pulsnitz), Bautzen (bis zur Oberlausitz, Bischofswerda), und des Weißeritzkreises (bis zum Erzgebirge, Dippoldiswalde) Näheres über den AK 16 erfahren Interessenten auch auf http://www.genealogienetz.de/reg/SAC/Oberes_Elbtal/index.html. Die durchzuführenden Arbeiten sind in einem Rahmenarbeitsprogramm definiert. Mitarbeiter des AK können sowohl AMF-Mitglieder als auch Nichtmitglieder werden. Für den AK wird eine eigene Mailingliste eingerichtet.

Interessenten wenden sich an den Leiter des AK, Uwe Keller, Keller-Heidenau@t-online.de oder 03529 / 567415.

Kürzlich erschien Heft Nr. 140 der Schriftenreihe der AMF: Die Seelenregister des Herzogtums Sachsen-Weimar aus den Jahren 1650 - 1662 von Günther Kriependorf (Bearbeiter). Die Seelenregister sind nach dem durch Herzog Wilhelm von Sachsen-Weimar am 13. März 1650 erteilten Patent verfasst. Zielsetzung war eine dokumentierte Generalvisitation der Schulen und Kirchen seines Landes. Damit sollte ermittelt werden, ob die zur Behebung der Folgen des dreißigjährigen Krieges getroffenen Maßnahmen die Lage im Land verbessert hatten. Jede Gemeinde hatten ein Seelenregister (Einwohnerverzeichnisse) einzureichen. Alle erhaltenen Register, sind in diesem Heft der Schriftenreihe zusammengestellt.

Das Heft hat einen Umfang von 75 Seiten und kostet 8,60 € für Mitglieder und 10,60 € für Nichtmitglieder. Man kann es direkt beim Archiv der AMF bestellen über https://ssl.kundenserver.de/www.amf-versand.de/ (Suchbegriff: AMF-SR 140). Ein Verzeichnis der lieferbaren Titel ist dort ebenfalls zu finden. (gu)

Medien

Historisches aus Hessen

Neue CD-ROMs mit familienkundlicher Literatur

Am 16. Dezember 2003 wurde bei der Veranstaltung der Bezirksgruppe Oberhessen in der Gießener Kongresshalle u.a. das erste Produkt in der neuen Reihe Digitales Archiv für Geschichte und Genealogie in Hessen mit den acht Bänden der Mitteilungen der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung 1925-1953 mit über 3.300 Seiten auf einer CD vorgestellt. Herausgeber ist die Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung http://hfv.genealogy.net/ in Darmstadt. (Verlag und Vertrieb: Genealogie-Service.de, Preis: 24,95 €, ab 1.1.2004 29,95 €, für Mitglieder der HFV 15 % Rabatt).

Die Digitalisierung der genealogischen Zeitschrift besorgte Johann Heinrich Barth, er setzte auch die eingescannten Bilder in PDF-Dateien um und erstellte ein übersichtliches Gesamt-Inhaltsverzeichnis der Hefte. Auf der CD ist der Acrobat Reader sowohl für Mac- als auch Windows-Rechner zu finden. Wer dieses Leseprogramm bereits auf seinem Rechner installiert hat, kann nach dem Einlegen der CD in das Laufwerk des Rechners mit einem Klick auf die Datei Hesse1.pdf loslegen. Nach einem Überblick über die 70 Hefte und einem Vorwort des Vorsitzenden der HFV, Otto Schumann, werden alle Artikel bandweise übersichtlich aufgelistet. Klickt man auf einen interessanten Artikel, springt das Programm auf die entsprechende Originalseite im Heft.

Im Übersichtsteil kann man auch über die Suche nach jedem Begriff oder Namen fahnden. Da sind bekannte Autoren zu finden wie Wilhelm Diehl, Hermann Knodt, Otfried Prätorius oder Rudolf Schäfer, der Gründer der HFV. Gibt man z.B. das Wort „Auswanderung“ ein, so findet man alle Artikel und Textstellen, wobei das Suchwort an der Fundstelle markiert ist. Beim Durchblättern der Texte aus den 30er und 40er Jahren ist zu spüren, dass die Gleichschaltung mit der Nazi-Ideologie doch bald dem inneren Widerstand weicht. Ein Kuriosum ist der Brief eines von den Familienforschern gequälten Pfarrers, der im Aprilheft 1935 des Bandes 4 (Seite 72) abgedruckt ist.

Die Volltextsuche macht ein Gesamtregister der Namen, Orte oder Stichworte entbehrlich. Trotzdem haben Mitglieder der HFV früher schon damit begonnen, alle vorhandenen Register der Zeitschriften http://www.genealogienetz.de/reg/HES/heszeit.html der HFV und der Arbeitsgemeinschaft hessischer familienkundlicher Vereinigungen in Darmstadt, Wiesbaden und Kassel zusammenzuführen. Da diese Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, konnten die Dateien noch nicht mit auf die CD gebracht werden. Dies soll aber nachgeholt werden.

Wegen der gemeinsamen Herausgeberschaft der Hessischen Familienkunde durch die drei Vereine müssen noch weitere Verhandlungen geführt werden, um auch diese wichtige Zeitschrift auf CD bringen zu können. Damit ist ein großartiger Anfang gemacht. Von dieser Zeitschrift sind im Antiquariat höchstens einzelne Bände zu hohen Preisen zu finden.

2004 werden weitere CDs erscheinen, nämlich als Nr. 2 die Hessische Familienbücher von Gottlieb See (Deutsche Ortssippenbücher Reihe C Band 6) für die Orte Friedrichsdorf, Köppern, Rodheim v.d.H., Ober-Rosbach, Burgholzhausen, Dillingen, Nieder-Rosbach, Kirdorf, Gonzenheim Preis: 24,95 €.

Als Nr. 3 ist das Gießener Familienbuch 1575-1730 von Otto Stumpf (Deutsche Ortssippenbücher Reihe C Band 7) vorgesehen. Die drei Bände des Gießener Familienbuchs werden auf einer CD-ROM im PDF-Format veröffentlicht. Herausgeber: Oberhessischer Geschichtsverein Gießen e.V. Preis: 21,95 €. Weitere Informationen: http://www.genealogie-service.de/verlag/digitales-archiv-hessen.php . (gj)

Kaleidoskop

Termine

Für den Monat Januar sind 10 genealogische Termine im "genealogischen Kalender" eingetragen. Die Inhalte der Veranstaltungen, sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie unter http://www.genealogy.net/gene/kalender.html.

Umfrage

Im letzten Monat wollten wir von Ihnen wissen: "Haben Sie eine private Genealogie-Homepage"? Es wurden insgesamt knapp 600 Stimmen abgegeben. Ein knappes Viertel der Umfrageteilnehmer hat keine Homepage und auch weder Lust noch Zeit, sich eine zuzulegen. Weitere 36 % haben ebenfalls keine Homepage, planen aber deren Erstellung. Einige wenige Teilnehmer haben eine „Visitenkarte“, basteln gerade an ihrer ersten Page oder haben sie sogar schon seit kurzem online (insgesamt knapp 15 %). Alle anderen Befragten (etwas über ein Viertel der Teilnehmer) haben ihre Homepage schon länger.

In unserer neuen Umfrage fragen wir: "Wie würden Sie Ihre genealogischen Kenntnisse selbst einschätzen?" (Hinweis: Die Umfragen wurden zu einer Zeit durchgeführt, als die Computergenealogie noch nicht Bestandteil des GenWiki war. Die Abstimmungen sind alle abgeschlossen, die Ergebnisse von damals aber sicher weiterhin interessant. Daher bleiben die Umfragethemen und Auswertungen auch Teil dieser "alten" Newsletter.)

Persönliche Werkzeuge