Belzig
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Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Brandenburg > Landkreis Potsdam-Mittelmark > Belzig
[bearbeiten] Einleitung
[bearbeiten] Allgemeine Information
Belzig ist die Kreisstadt des Landkreises Potsdam-Mittelmark und liegt im Südwesten des Landes Brandenburg. Statistisches: Belzig hat ca. 8000 Einwohner auf einer Fläche von 3683 ha. Es liegt 80-90m über NN.
[bearbeiten] Einwohner
| Jahr | Einwohner |
| 1806 | 1800 |
| 1834 | 2303 |
| 1841 | 2541 |
| 1858 | 2489 |
| 1859 | 2409 |
| 1861 | 2421 |
| 1863 | 2494 |
| 1864 | 2595 |
| 1867 | 2627 |
| 1875 | 2782 |
| 1877 | 2782 |
| 1885 | 2727 |
| 1890 | 2733 |
| 1895 | 2833 |
Belzig hat laut Volkszählung vom 01. Dezember 1890
- Wohnhäuser (bewohnt) 384
- Gewöhnliche Haushaltungen 613
- Einzel lebende männliche Personen mit Haushalt 16
- Einzel lebende weibliche Personen mit Haushalt 46
- Anstalten sind vorhanden 7
- Wohnhafte männliche Personen 1306
- Wohnhafte weibliche Personen 1313
- Ortsanwesende weibliche Personen 1420 = 2733 Einwohner
- davon evangelische männliche Personen 1289
- davon evangelische weibliche Personen 1410
- davon katholische männliche Personen 18
- davon katholische weibliche Personen 5
- davon jüdische männliche Personen 5
- davon jüdische weibliche Personen 5
- 1 Person war unter der Rubrik andere Christen aufgeführt
Laut Volkszählung vom 01. Dezember 1900 hatte Belzig: 2895 Einwohner (1428 Männer, 1467 Frauen). Das Stadtgebiet hatte 395 Wohnhäuser. Belzig zählte 648 gewöhnliche Haushaltungen und 66 einzeln stehende Leute. 98 Haushalte haben eine Landwirtschaft und 398 besaßen Vieh (147 Pferde, 190 Rinder, 9 Schafe, 864 Schweine, 263 Ziegen, 1909 Federvieh, 137 Bienenstöcke und 1045 Obstbäume)
Laut Volkszählung vom 01. Dezember 1900 hatte Sandberg: 902 (932) Ew. Mit 215 Haushalten in 144 Wohnhäusern. Zu Sandberg gehörten 17 Handwerksbetriebe mit 26 Gesellen und 9 Lehrlingen. Sandberg Anteil I. 5 Ew., Anteil II. 25 Ew., Anteil III. 23 Ew., Anteil IV. Caniner Krug 31 Ew. Sandberg hat 30 Wirtschaften mit insgesamt 1113 ha Land, 102 Pferde, 265 Rinder, 535 Schweine, 447 Schafe, 239 Ziegen und 1171 Stück Federvieh sowie 8000 Obstbäume.
[bearbeiten] Wappen der Stadt Belzig um 1920
[bearbeiten] Politische Einteilung
[bearbeiten] Stadtteile
Die Stadt Belzig (Kreisstadt des Kreises Potsdam-Mittelmark) besteht aus folgenden Ortsteilen:
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Ortsteile der Stadt Belzig im Landkreis Potsdam-Mittelmark |
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| Belzig | Bergholz | Borne | Dippmannsdorf | Egerlinde |Fredersdorf | Groß Briesen | Hagelberg | Hohenspringe | Klein Briesen | Klein Glien | Kuhlowitz | Preußnitz | Lübnitz | Lüsse | Lütte | Ragösen | Schwanebeck | Neschholz | Verlorenwasser |Weitzgrund | Werbig |
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
[bearbeiten] Evangelische Kirchen in Belzig
Belzig gehört zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Belzig ist dem evangelischen Kirchenkreis Lehnin-Belzig zugeordnet und gehört zum Pfarrsprengel Rädigke-Belzig.
Zum Pfarrsprengel Belzig-Rädigke gehören folgende Kirchen:
- Raben (bei Belzig)
- Rädigke
- Buchholz (bei Niemegk)
- Klepzig
- Lehnsdorf
- Lühnsdorf
- Mützdorf
- St. Marienkirche in Belzig
- St. Bricciuskirche in Belzig
- Benken (bei Belzig)
- Bergholz bei Belzig
- St. Pankratiuskirche in Borne
- Hagelberg
- Kuhlowitz
- Lübnitz
- Preußnitz
- Werbig (bei Belzig)
1. Bricciuskapelle Älteste Kirche der Stadt Belzig, wird erstmals in der Urkunde des Bischofs Wilmar von Brandenburg 1161 erwähnt.
2. Gertraudtenkapelle Kapelle des ehemaligen "Gertraudtenhospitz", erbaut im 13. Jahrhundert. Zur Gertraudtenkapelle gehört ein Friedhof der heute noch genutzt wird.
3. Marienkirche Evangelische Hauptkirche der Stadt, erbaut Ende des 13. Jahrhunderts.
4. Waldkapelle Erbaut 1902 - 1903, Einweihung in Anwesenheit
der Kaiserin am 04. Dezember 1903
[bearbeiten] Die katholische Kirche
Die St. Bonifatius Kirche
Nach der Reformation bestand in Belzig keine eigene katholische Gemeinde. Erst in den 20 ziger Jahren des 20. Jahrhundert, bedingt durch die polnischen Saisonkräfte, wurde darüber nachgedacht in Belzig einen Gemeinderaum bzw. eine kleine Kirche für die entstandene Gemeinde zu errichten. Langjährige Bemühungen aller Belziger und in der umliegenden Umgebung wohnenden Katholiken eine Kirche zu bauen ging 1931 in Erfüllung. Durch große Opfer und Hilfe des St. Bonifatiusvereins konnte der katholische Kirchenvorstand aus Brandenburg das Dornosche Gelände an der Lüsser Straße zum Bau der Kirche und des Pfarrhauses erwerben. Am 28. Juni 1931, unter starker Anteilnahme von Katholiken aus Brandenburg und Berlin, erfolgte die Grundsteinlegung des Kirchenbaus. Die Weihe des Gotteshauses fand am 28. März 1932 statt.
Die Katholischen Pfarrer seit der Einweihung waren:
| Pf. Schubert (Pfarrer in Brandenburg) | |
| Pf. Erich Tschetschog | 1933 - 1965 |
| Pf. Ratschke | 1965 - 1973 |
| Pf. Rudi Rajewski | 1973 - 1996 |
| Pf. Wolfgang Brummet | 1996 - 2003 |
| Pf. Jörg-Dominik Beckmann | 2003 - |
[bearbeiten] Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Brandenburger Straße
[bearbeiten] Neuapostolische Kirche
Wittenberger Straße
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Zeittafel
[bearbeiten] Ehrenbürger der Stadt Belzig
Am 04. Mai 1965 erhielt der Kath. Pfarrer Erich Tschetschog und der Lehrer Arthur Kraus die ersten zwei Ehrenbürgerschaften.
Die dritte Ehrenbürgerschaft wurde Vera Koldova am 23. Januar 1985 verliehen.
Für ihre aufopfernde Tätigkeit als Chefin des Belziger Kreiskrankenhauses erhielt Dr. Helga Kroening die vierte Ehrenbürgerschaft am 3. Oktober 1990 verliehen.
Der fünfte Ehrenbürger der Stadt wurde dem ehemaligen Belziger Stadtabgeordneten und Bürgermeister Gerhard Dorbritz am 18. Januar 2006.
Am 28.04.2006 wurde der ehemaligen Kantorin der Belziger Marienkirche, Thea Labes die sechste Ehrenbürgerschaft verliehen.
[bearbeiten] Die Bürgermeister der Stadt Belzig
Die Stadt Belzig welche seit mitte des 13. Jahrhundert das Stadtrecht besaß hatte bis 1815, als die Stadt preußisch wurde, drei Bürgermeistern pro Jahr. Eine vollständige Liste der Bürgermeister der Stadt ist nicht aufstellbar, da viele Archivalien beim Rathausbrand 1972 vernichtet wurden. In den drei erschienen Chroniken und anderen Einzelschriften ist keine vollständige Liste der Bürgermeister vorhanden, diese Zusammen-stellung erfolgte anhand noch vorhandener Materialien und Durchsicht der Belziger Kirchenbücher sowie des Zauch - Belziger Kreisblatts.
[bearbeiten] Weitzgrund
- Erste schriftliche Erwähnung 1580 "Gegen den Weitgründen".
- Ende des 16. Jh. bestand im Weitzgrund ein Vorwerk mit einer Schäferei und einer Ziegelscheine.
- Der Pfarrer von Belzig erhielt 1591 von Vorwerk Weitzgrund den Zehnt.
- 1613 wird eine Schäferei nachgewiesen.
- 1837 gab es hier 15 Wohnhäuser.
- 1900 22 Häuser.
- 1959 wurde Weitzgrund ein Ortsteil von Belzig
- 1973 eine Revierförsterei.
[bearbeiten] Geschichte der Belziger Mühlen
[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen
[bearbeiten] Genealogische Quellen
[bearbeiten] Historische Quellen
- Lehrerverzeichnis der Schulinspektion Belzig 1914
- Verlustlisten des 1. Weltkrieg für den Kreis Zauch Belzig
[bearbeiten] Bibliografie
[bearbeiten] Archive
[bearbeiten] Domstiftsarchiv Brandenburg
[bearbeiten] Kreisarchiv Potsdam Mittelmark
Das Kreisarchiv des Landkreises Potsdam-Mittelmark [1]
Aktenverzeichnis des Stadtarchivs Belzig im Kreisarchiv[2]
[bearbeiten] Kirchenbücher
Hilfsmittel zur Familienforschung in der Stadt Belzig ist ein von Emil Bree in den 20ziger und 30ziger Jahren erstelltes 20 Bände umfassendes Familienverzeichnis der in den Belziger Kirchenbüchern vorkommenden Familien. Diese Arbeit und ein alphabetisches Namensregister, in 30 schmale Leitz-Ordner mit etwa 1170 Seiten (16040 Einträge), ist bei der evangelischen Kirchengemeinde Belzig und im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin einsehbar.
Belzig/121/1918-1928/1637-1872 (?) Emil Bree: Familienblätter Belzig 1637-1872. (13 Bände). Belzig 1918-1928. QU Familiengeschichtliche Blätter, 26. Jg. (1928) H. 7/8, Sp. 200-204 BEM 13 Bände zu 400 S. in Leitz-Ordnern mit alph. Namenregister
Die Originalen Kirchenbücher ab 1637 befinden sich im
Evangelischen Kirchenarchiv der Stadt Belzig.
- Taufen ab 1637 (Lücken 1729 - 1740)
- Trauungen und Sterbebuch ab 1637
- Konfirmantenverzeichnis ab 1823
- Kirchenrechnungen ab 1648
Kirchenbuchduplikate sind im Brandenburger Hauptstaatsarchiv in Potsdam/ Bornim vorhanden.
Kirchenbuchfilmdateien bei den Mormonen
[bearbeiten] Bildergalerie
[bearbeiten] Internetlinks
[bearbeiten] Offizielle Internetseiten
- Stadtverwaltung Belzig www.stadt-belzig.de (Aug.2007)
[bearbeiten] Genealogische Internetseiten
[bearbeiten] Weitere Internetseiten
[bearbeiten] Literatur
Heimatkalender des Kreises Zauch Belzig
Belziger Heimatkalender/ Kreis Belzig
Zwischen Havelland und Fläming
[bearbeiten] Zeitungen
- Belziger Stadt- und Landbote 1846 - 1852
- Zauch - Belziger - Kreisblatt 1853 - 1943
- Märkische Volksstimme 1946 - 1990
- Märkische Allgemeine Zeitung 1990
[bearbeiten] Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.
[bearbeiten] Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Im GOV (Genealogisches Ortsverzeichnis) befinden sich zu Belzig weitere Informationen, z.B. die geografische Position, Links zu Karten, alte und aktuelle Postleitzahlen und anderes mehr: Belzig in GOV
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