Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 3 (Strange)/018
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| Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 3 (Strange) | |
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Söhne zeigt, schon im Besitze eines grossen Vermögens ist.Der Vorname seiner Gattin ist Catharina, gemäss Kaufbrief v. J. 1399, worin Peter von Atzenrath mit Genehmigung des Lehensherrn Gerhard von Blanckenheim Herrn zu Castelburg sein Haus und Hof zu Gerolstein,[1] so wie auch einige Güter zu Cröff den Eheleuten Arnold von Deynsbur und Catharina für 500 Goldgulden erblich verkauft. — Töchter scheinen dieselben nicht gehabt zu haben; ihre Söhne, die im J. 1428 zur Theilung der Hinterlassenschaften des Vaters und Oheims schreiten, sind folgende:
- 1. Arnold von Deynsbur Herr zu Lindweiler (D).
- 2. Johann von Deynsbur erhält in der Theilung unter andern das Burghaus zu Münstereifel. Da dies aber im J. 1455 wieder nach Lindweiler gehört, so hat Johann wohl mit seinem Bruder Arnold ein Abkommen getroffen. Er ist jener Johann von Deynsbur, welchem Elisabeth von der Brohl Wittwe von Vlatten im J. 1464 das Dorf Bohr verkaufte.
- 3. Goedert von Deynsbur Herr zu Castelburg. Er, so wie auch sein Bruder Johann blieben ohne Leibeserben. Mit seinem Burghause ward im J. 1556[2] Johann von Deynsbur vom Grafen Diederich von Manderscheid Herrn zur Schleiden belehnt.
[bearbeiten] D.
Arnold von Deynsbur Herr zu Lindweiler. Ich habe schon bemerkt, dass das Burghaus zu Münstereifel, vielleicht durch einen Vertrag mit seinem Bruder Johann, an ihn übergegangen.Neben demselben befand sich ein anderes Burghaus, „dat Gerartz van Bamme selige plach zu syn gnant Schapeels erüe",welches Gerarts Tochter Johanna ihrem Gatten dem Ritter Lepart von Hembach zugebracht hatte, und beide Eheleute im J. 1455 dem Arnold von Deynsbur verkauften. Aus den Herzoglichen Lehenbriefen über beide Burghäuser ersieht man,dass ersteres schon Arnold der Aeltere käuflich erworben hatte. — Arnold von Deynsbur war mit Else von Gymnich
