Oszkarten

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Hierarchie

Regional > Litauen > Oszkarten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Oszkarten


Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Oszkarten, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name Gretait weist auf einen fleißigen Mann. Oszkarten weist auf ein schwer zu bearbeitenden Rodungsgebiet.

  • nehrungs-kurisch "gret" = schnell, eifrig, flott, flink, forsch
  • "gretaiš" = übereifrig
  • prußisch "oš, osch" = ästiges Holz, das sich schwer spalten lässt
  • "kartano" = Stange
  • lettisch und nehrungs-kurisch "kārts" = Stange, Holz
  • "kārta" = Lager


Allgemeine Information


Politische Einteilung

1785 war Oszkarten Königlicher Bauerort mit 2 Feuerstellen.[5]
Der Gemeindebezirk wurde 1890 aufgelöst und mit Forstgutbezirk Norkaiten (Ksp.Werden/Norkaiten) vereinigt.[6]
1940 ist Oszkarten eine Revierförsterei des Forstamtes Norkaiten (Ksp.Werden/Saugen).


Försterei Oszkarten

Zur Oberförsterei Norkaiten gehörig
Post: Szameitkehmen
Buchholz, königl. Hegemeister [7]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Oszkarten gehörte 1785 und 1919 zum Kirchspiel Werden.[8]


Bewohner

  • 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seite 49 Baltzer Gretait [2]


Verschiedenes

Karten

Oschkarten auf der Particulaire Carte von dem in dem Königreich Preussen gelegenen Ambt Memmel, 1725, 1:96 000, Sign. N 11999/61
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Siehe Mitte rechts nordwestlich von Gnieballen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Oszkarten auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Oszkarten im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


F. Oszkarten im Staats Forst Norkaiten im Messtischblatt 0594 Kukoreiten, 0595 Berzischken,0694 Heydekrug, 0695 Gaidellen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung FORTENKO05SJ
Name
  • Försterei Oszkarten (1907) Quelle Wohnplatz 12.174 (deu)
  • Försterei Oßkarten (1925) Quelle Seite 38 (deu)
  • Ožkarčiai, girininkija (1925-01-20) Quelle Seite 38 (lit)
Typ
  • Wohnplatz
Einwohner
w-Nummer
  • 66131
Karte
   

TK25: 0695

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Saugen (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S. 96/97

Oberförsterei Norkaiten, Forstgutsbezirk Norkaiten, Norkaiciai (- 1945) ( Gutsbezirk ) Quelle

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei ) Quelle S. 96/97

Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Rajongemeinde Šilutė [1950-], Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (1945 -) ( Landkreis Gemeinde ) Quelle


Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Werden Taufenbuch 1710-1728
  3. 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seite 49 Baltzer Gretait [1]
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  7. Adressbuch Heydekrug 1912
  8. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
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