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12. - 17. Jahrhundert
- 1181 - erstmalig wird der Fluss „Elstere“ (Elster) bei einer
Grenzbestimmung genannt
- 1324 - 3. Oktober: erste urkundliche Erwähnung des Ortes
Elster
- 1335 - erste Erwähnung des sog. „Alten Schlosses“ in
Zusammenhang mit der Nennung einer Ansiedlung mit Namen „Czidelern“
(später Schönfeld)
- 1397 - wird Friedrich v. Neuberg als Besitzer von Elster nebst
16 Höfen in Elster, 3 Höfe in Raun und 2 Höfe in Schönlind
erwähnt
- 1412 - Elster geht in den Besitz der Herren von Zedtwitz über
- 1463 - nach einem Verzeichnis über die „ehrbaren Mannen“ werden
genannt:
Dinstmannen im gerichte zu Adorff
Ulrich Sagk zcu Brambach; 3 pferd
Nythard Toßs, 3 pferd
Ernwerg von Jeßsnicz, 2 pferd
Cunrad Thoßs, 1 pferd
Claus von Utenhoff, 1 pferd
Heinrich von Czedewicz sol dinen von Elster mit 2 pferden
Anmerkung: Nythard Toßs: war Besitzer von Erlbach und hatte einen Hof zu Adorf, Ernwerg von Jeßsnicz: war zu
Adorf gesessen; Cunrad Thoßs: sein Wohnsitz war wohl Freiberg, Claus von Utenhoff: besaß Güter zu Mühlhausen
- 1463 - 2 pferde ; Hanns von Zedtwiczs
von seinen guettern siczs und forbergk zw Elster, Landwüest und Raun ins ampt gehorigk
- 1469 - Konrad von Zedtwitz wählt das Rittergut von
Elster zu seinem Wohnsitz
- 1515 - ging das Rittergut Elster - mit Zubehör - an die Brüder
Hans Adam und Berthold von Zedtwitz über.
- 1533 - Hans von Zedtwitz war am 18. März von Kurfürst
Johann Friedrich von Sachsen mit dem Hofe und Vorwerk Elster
und seinen Gütern daselbst, zu Raun, Kleedorf und Landwüst beliehen
worden.
- 1538 - erste Untersuchung des „Elsteraner Säuerlings
- 1542 - die 1412 genannte Ansiedlung „Czidelern“ wird als
„Wüstung Schönfeld“ genannt
- 1556 - Elster wird von Heinrich VI., Graf von Reuß und
Plauen, an den Kurfürsten August von Sachsen verpfändet
- 1556 - erste urkundliche Erwähnung eines Schuldienstes für
Elster
- 1564 - 15. Oktober: Elster, sowie das heutige sächsische
Vogtland, wird entgültig an Sachsen abgetreten
- 1632 - 1633 Elster wird erstmalig vom 30-jährigen Krieg
heimgesucht
- 1644 - die Holkschen Truppen kommen zum zweiten Mal nach Elster
und verwüsten dabei die Dorfkirche
- 1669 - zweite Untersuchung des „Elsteraner Säuerlings“
- 1709 - erste bauliche Erneuerung des Elstersäuerling-
Brunnen
- 1724 - Errichtung der Halbmeilensäule an der Poststraße Adorf –
Elster – Asch
(Boehmen) – Eger
- 1728 - Altes Dorfschulgebäude fertig gestellt; mit dem Bau
wurde 1723 begonnen.
- 1732 - Salzburger Emigranten, die wegen des protestantischen
Glaubens verfolgt wurden, zogen durch Elster
- 1784 - zweite Erweiterung des alten Friedhofes an der
Dorfkirche
- 1798 - die erste Quelle wird in Stein gefaßt
- 1799 - dritte Untersuchung des „Elsteraner Säuerlings“; eine
exakte wissenschaftliche Analyse durch Prof. Wilhelm
Lampadius
- 1800 - Graf Franz von Zedtwitz auf Oberneuberg ist Besitzer vom
Hofe Elster. Mit ihm endet 1806 der Zedtwitz` sche Grundbesitz in
Elster, denn er verkaufte das Rittergut Elster an den Hofer
Kaufmann Johann Christian Wolfrum.
- 1805 - Entdeckung von drei weiteren Quellen
- 1817 - in Bad Elster, sowie im ganzen Vogtland, herrschte eine
schwere Hungersnot
- 1819 - Errichtung eines hölzernen Badeschuppens
- 1835 - Gründung einer Aktiengesellschaft zum Betrieb der
Badeanlagen
- 1847 - 01.06., Robert Flechsig wird 1. Badearztes zu
Elster
- 1848 - Eröffnung der ersten offiziellen Badesaison des
Königlich-Sächsischen Staatsbades Elster
- 1851 - Entdeckung der sogenannten Salzquelle in Elster
- 1852 - Fertigstellung des Badehauses
- 1875 - das Königlich – Sächsische Staatsbad Elster erhält
offiziell das Recht sich „Bad Elster“ zu nennen
- 1877 - Einweihung des neuen Friedhofes mit Johanniskapelle
- 1878 - Fertigstellung der neuen Schule am Kirchplatz
- 1885 - 07.09., Gustav Kuhn, 1. Pfarrer zu Elster
- 1888 - Kurhaus errichtet, Kurpark angelegt, womit bis 1890
maßgeblich das Ortsbild gestaltet wird
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ab 20. Jahrhundert
- 1907 - Neubau des Palasthotels „Wettiner Hof“
- 1908 - Erbauung eines Krankenhauses für Bad Elster
- 1911 - Eröffnung des Naturtheaters
- 1914 - Eröffnung des Kurtheaters durch König August III. von
Sachsen
- 1923 - 1935 - Bohrung und Neufassung der Sprudelquellen,
Fertigstellung des Badehauses mit Kolonnaden, Marienquelle mit
Badecafe; Anlage des Stadiums
- 1935 - Bad Elster erhält Stadtrecht, seitdem südlichste Stadt
Sachsens
- 1947 - Bad Elster wird als Staatsbad und gleichzeitig größtes
Heilbad der ehemaligen DDR weiterbetrieben
- 1966 - organisatorischer Zusammenschluß mit Bad Brambach
- 1992 - Fortführung des Kurbetriebes durch die Sächsische
Staatsbäder GmbH
- 1995 - Eröffnung des Bademuseums (ständige Ausstellung zur
Geschichte des Bades Bad Elster) in der Salzquelle
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