Apoptose

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Griechische Krankheitsbezeichnung

Herkunft: (griech.) απόπτωση - in etwa der Abwurf, Niedergang

Bedeutung: Form des physiologischen Zelltods, der von einer biologischen Zelle im Gegensatz zur Nekrose selbst durchgeführt wird.

Ursache und Hintergrund

Die Apoptose ist ein für die Embryonalentwicklung und Funktion aller mehrzelligen Lebewesen essentieller Vorgang. Für ihre Erforschung gab es im Jahr 2002 den Nobelpreis; gegenwärtig wird die Apoptose besonders im Zusammenhang mit der Krebsentstehung und verschiedenen Autoimmunerkrankungen erforscht.

Verschiedene Signale aus der Umgebung der Zelle können bewirken, dass diese den Zellzyklus verlässt und die Apoptose einleitet, darunter z.B.:

  • Entzug von Wachstumshormonen (passive Apoptose) oder
  • Aktivierung von Rezeptoren auf der Zellmembranoberfläche (aktive Apoptose).

Auch Signale aus dem Zellinnern können Apoptose auslösen, nachdem z.B. DNA beschädigt wurde.

Letztendlich löst sich die Zelle in ihre Bestandteile auf, die wiederum durch spezialisierte "Fresszellen" (Phagozyten) aufgenommen werden.

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