Antuppen

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Disambiguation notice Stumbragirren ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Stumbragirren.
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Wappen von Pogegen

A n t u p p e n

Bauerndorf im Kreis Pogegen
Memelland, O s t p r e u ß e n
_____________________________________________________

Weg nach Antuppen (Abzweig von der Schmalleningker Chaussee),, Kreis Pogegen


Hierarchie


Inhaltsverzeichnis

Blick von der Schmalleningker Chaussee in die südwestliche Richtung nach Antuppen


Einleitung

Altes Holzhaus in Antuppen, Kreis Pogegen

Das memelländische Dorf Antuppen liegt im Wiesental der Kassig nordöstlich von Kallwehlen.
Die nächste Bahnstation war der Haltepunkt Kallwehlen der Pogeger Kleinbahn.
Antuppen ist von der Schmalleningker Chaussee über eine schmale Nebenstraße zu erreichen.

Name

Der Name ist eine Wegbeschreibung: in Richtung Fluss. Der alternative Name Broszen weist auf eine Sippe.
Der Name Stumbragirren weist auf eine Siedlung im tiefen Wald, dort wo der Wisent lebt.

  • prußisch "ant" = in Richtung, gegen, auf
  • preußisch-litauisch "upe" = Fluss
  • "brožis" = Vetter, Base
  • prußisch "stumbras" = Ur, Auerochse, Wisent
  • litauisch "girinis" = der Waldbewohner, Waldmensch

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Gebiet des Landkreises Pogegen (1920 - 1939)

Antuppen, 1785 auch Broszen, bis 1920 Kreis Ragnit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Antuppen gehörte 1912 zum Kirchspiel Wischwill.

Katholische Kirche

Eine katholische Gemeinde gab es in Riedelsberg, einem Ortsteil von Wischwill.

Standesamt

Antuppen gehörte 1888 zum Standesamt Wischwill.

Bewohner

Geschichte

Die Kassig bei Antuppen

Antuppen hatte vor dem Krieg nur 53 Einwohner, [2]

  • Fläche: 73 ha

Heutige Situation

In Antuppen sind einige Altbauten erhalten geblieben.
Die Landschaft ist sehr schön. Das anmutige Wiesental der Kassig
wird im Osten vom großen Staatsforst Schmalleningken begrenzt.

Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 16.08.1933

Ergebnisse zu den Wahlen der Gemeindeorgane im Kreise Pogegen

Antuppen: Gemeindevorsteher wurde Bartschat, erster Schöffe Mertinat, zweiter Schöffe Tennigkeit und Ortskassenrendant Tennigkeit.

Fotoalbum

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Karten

Antuppen oder Broszen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe rechts Broszen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Antuppen im Preußischen Urmesstischblatt 1862
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Antuppen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1862
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Antuppen im Messtischblatt 0999 Baltupönen, 09100 Wischwill, 0899 Szugken und 08100 Leibgirren (1913-1937) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Internetlinks

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung ANTPENKO15FB
Name
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -) Quelle
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
externe Kennung
  • geonames:601003
Karte
   
   
Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Antuppen, Antupiai (- 1945) ( Landgemeinde ) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Georgenburg (lit. Landkreis [1947]), Rajongemeinde Jurbarkas [1950-], Jurbarko apskritis [1947], Jurbarko rajono savivaldybė [1995] (2011) ( Landkreis Gemeinde ) Quelle

Wischwill (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S.248/249

Kallwehlen, Kalveliai (1939-05-01 - 1945) ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68


Quellen

  1. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  2. Quelle: Ortsverzeichnis Kreis Tilsit-Ragnit
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