Amt Steinbach (historisch)
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[bearbeiten] Amt Steinbach (historisch)
[bearbeiten] Feste Steinbach
09.11.1373 Simon von Isengarden quittiert dem Grafen von Berg über 103 einhalb Brabanter Mark, die ihm von dem Amtmann der Veste Steinbach entrichtet werden.
- Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden
[bearbeiten] Vogtei Steinbach
13.11.1372 Rorich von Lutzenauwe bescheinigt von Engelbrecht, dem Vogt zu Steinbach, für Donnerbüchsen 40 Gulden, jeden zu 18 brabantische Schilling, empfangen zu haben.
- Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden
[bearbeiten] Amt und Feste
09.05.1404 Jungherzog Adolf von Berg gelobt, die von seinem Vater wegen schuldigen Heiratsgeldes dem Grafen Heinrich von Waldeck auf das Amt und die Veste Steinbach angewiesene Rente von 300 Gulden jährlich vertragsmäßig folgen zu lassen. Ausstellungsort: Düsseldorf; Kanzleivermerk de Siberg.
- Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden
[bearbeiten] Amt Steinbach
24.01.1405 Jungherzog Adolf von Berg gelobt, Valentin Herrn zu Isenburg eine Forderung von 400 Gulden und eine weitere Forderung von 479 Gulden aus den Gefällen des Amtes Steinbach entrichten zu lassen.
- Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden
[bearbeiten] Amtmann
16.02.1411 Herzog Adolf von Berg gelobt Salentin Herrn zu Isenburg 500 Gulden zu zahlen. Mitsiegler: Albert vom Tzivel, Amtmann zu Soy, Hermann vom Tzivel, Amtmann zu Miseloh, Dietrich von Odendaele, Amtmann zu Solingen, Heincken in deme Winkel, Amtmann zu Mettmann, Johann Wyntershagen Amtmann zu Bornefeld, Wilhelm (Floetynck), Amtmann zu Angermund, Heinrich von Keppel, Amtmann zu Steinbach.
- Quelle: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Berg, Urkunden
[bearbeiten] Politisch ökonomische Beschreibung 1740
Amt Steinbach: Dieses Amt grenzet an das preussische Amt Altena . . . Die Unterthanen haben schlechten Acker, leben aber gutentheils von denen Eisengruben und Eisenhandel. Hieselbst wohnet ein Bauer Kauert, welcher eine alte verlassene Eisengrube wieder aufgemachet und verfolget, wobei er so glücklich gewesen, dass er in Zeit von zehn Jahren über 50 000 Rthlr. profitiret. Es wird ihme ein Process gemachet, dass er dem Landesherrn den Zehnten nicht richtig abgeführet.
- Quelle: Preussischer Kriegs- u. Domänenrat Müntz, Richter in
Xanten (1732)
- Veröffentlichung:Jahrbuch des Düsseldorfer Geschichtsvereins Bd. 15 (1900), S. 170
| Ämter und Unterherrschaften im Herzogtum Berg (bis 1806) |
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| Quelle: Wilhelm Fabricius :Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band, Die Karte von 1789, Bonn 1898. |
