Purmallen

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Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Bauernhof in Purmallen vor 1944. Aus dem Memeler Dampfboot

Hierarchie

Regional > Litauen > Purmallen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Purmallen


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Purmallen (1785 auch Purmallen-Arnig), Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Der Name beschreibt die Lage des Ortes. Der Beiname Arnig weist auf den Ortsgründer. Dem Namen nach dürfte er ein Zuwanderer aus Westfalen sein.

  • lettisch "purmale" = Rand des Morasts, Gegend in der Nähe des Sumpfes
  • nehrungs-kurisch "purvs" = Sumpf

+ "mala" = Rand, Ufer

Allgemeine Information

Amalienthal ist Gasthaus zu Purmallen.


Politische Einteilung

  • Am 04.04.1896 mit Megallen zur Gemeinde Purmallen vereinigt.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Purmallen gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Purmallen gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.



Standesamt

Purmallen gehörte 1888 zum Standesamt Plücken Martin und 1907 zum Standesamt Kollaten. Die Zugehörigkeit wechselte 1898.


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
  • Purmallen - Quelle Landgemeinde 21.146
  • Purmaliai
Typ
  • Ort
W-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2618233
  • geonames:595529
GOV-Kennung
Karte

(sehr experimentelle) Karte der Umgebung

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Hohenflur, Glaudynai (1939 -) (Ort Gemeinde) - Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 66 - Nr. 22

Klaipėda, Memel (Kreis), Memel (Landkreis) (- 1939) (Kreis Landkreis) - Quelle

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