Altenbergen (Marienmünster)
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Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis Höxter > - Altenbergen (Marienmünster)
Einleitung
- Geographische Koordinaten
- 51°47'34.64"N, 9°14'48.82"O
| | Ortsteile der Stadt Marienmünster - ( Kreis Höxter ) - ( Regierungsbezirk Detmold ) |
|
Altenbergen | Born | Bredenborn | Bremerberg | Eilversen | Großenbreden | Hohehaus | Kleinenbreden | Kollerbeck | Löwendorf | Münsterbrock | Papenhöfen | Vörden |
Wappen
| Datei:Wappen Ortsteil (Marienmünster).png | Beschreibung: |
Allgemeine Information
Hier: Beschreibung der Ortschaft, Größe, Bevölkerung usw.)
Politische Einteilung
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Katholische Kirche
Sankt Martinus-Kirche
Die Kirche gehört zum Pastoralverbund Marienmünster www.pastoralverbund-marienmuenster.de
Geschichte
Urkundlich wird Altenbergen erstmals im Archidiakonatsverzeichnis als zum Sitz Steinheim gehörender Pfarrort erwähnt: 1324 übergab Bischof Bernhard V. von Paderborn die Pfarrei Altenbergen an das Benediktinerkloster Marienmünster. Er behielt sich die nicht unerheblichen Kircheneinkünfte vor und übertrag den gesamten Wald an die Burg Vörden. Zur Ablösung der Holz- und Weiderechte, die die Bewohner von Altenbergen in diesen Waldungen hatten, gaben die von Haxthausen später 200 Morgen an die Gemeinde Altenbergen zurück. Die Grundherrschaft, die Gerichtsbarkeit und das Zehntrecht in Altenbergen waren von der Abtei Corvey lehnsabhängig. Die Lehen trugen die Herren von der Ascheburg, von Modexen und von Habenberg und seit 1491 die von Haxthausen, die bis zur Ablösung der alten Verpflichtungen Grund-, Gerichts- und Zehntherren von Altenbergen waren. Unaufhörliche Schäden, endlose Plackereien und Plünderungen durch Räuberbanden hatten den Bauernstand in den wilden Zeiten des Faustrechts im 14. und 15. Jahrhundert auch in Altenbergen niedergeworfen und verwüstet.
Ende des 15. Jahrhundert stand in Altenbergen nur noch die alte Kirche. Das Ackerland war zum größten Teil wieder Wald geworden und wurde von Vörden und Bredenborn aus bestellt. Im 16. Jahrhundert wurde Altenbergen wieder neu besiedelt und entwickelte sich zu einem regelrechten Dorf. Nach mündlicher Überlieferung in Altenbergen soll das Dorf früher auf einer anderen Stelle, näher um die Kirche herum gelegen haben und später der besseren Wasserverhältnisse wegen weiter nach Westen verlegt worden sein. Tatsächlich liegt jetzt die Kirche am östlichen Rand des Dorfes, welches sicherlich nicht ihre ursprünglich Lage gewesen ist. Vermutlich ist die Verlegung des Dorfplatzes bei der Wiederbesiedlung im 16. Jahrhundert geschehen.
Im 16. Jahrhundert gewann die Reformation für längere Zeit in Altenbergen die Oberhand. Altenbergen hatte zeitweise 2 lutherische Pastoren, die wahrscheinlich durch den Einfluß der Herren von Haxthausen, welche sich der neuen Lehre zugewandt hatten, nach Altenbergen entsandt worden waren. Am Fest Maria Geburt 1617 vertrieben die Altenbergener auf Veranlassung des Fürstbischofs Theodor von Fürstenberg den letzten lutherischen Pastor. Seither finden sich wieder katholische Pfarrer. Zur Pfarrei Altenbergen gehörten außerdem Eilversen und Bremerberg.
Unter den Einflüssen des 30jährigen Krieges hatte auch Altenbergen stark zu leiden. Selbst Pfarrhaus und Schule gingen zugrunde, während 1662 der damals zum Pfarrer von Altenbergen ernannte Pater Liborius Maus ohne Schwierigkeiten ein neues Pfarrhaus errichten ließ, hatte er bei der Errichtung einer neuen Schule sich hart gegen den Willen der eingesessenen Altenberger durchzusetzen. Auch von Feuersbrünsten blieb Altenbergen nicht verschont.
Waren 1617 in drei Stunden 33 Häuser abgebrannt, so ist besonders der Passionssonntag 1781 zu erwähnen, an dem das im siebenjährigen Krieg abgebrannte und 1771 aufgebaute Pfarrhaus samt der Küsterei und 7 anderen Häusern dem Feuer zum Opfer fielen.
Die damalige Kirche war bereits massiv und hat daher mehrere Feuersbrünste überstanden. Sie stammte aus dem 13. Jahrhundert und wurde erst 1899 abgerissen und durch eine neue Kirche ersetzt. Diese allerdings hatte nur bis zum Ende des Jahres 1961 Bestand. Wegen festgestellter Baufälligkeit mußte sie abgerissen werden. Es entstand ein neues Gotteshaus, welches am 20. September 1961 Weihbischof Nordhus konsekrierte.
Quelle: Stadtverwaltung Marienmünster www.marienmünster.de |
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
- Batchnummern
kath. Pfarrkirche St. Martin - Altenbergen
Taufregister 1687-1874 Batchnummer C992101 Heiratsregister 1687-1885 Batchnummer M992101
Historische Quellen
Bilder, alte Fotos und historische Karten
Archive und Bibliotheken
Archive
- Verzeichnis der Archivalien von Altenbergen im Stadtarchiv Marienmünster
Weblinks
Offizielle Webseiten
- Stadtverwaltung Marienmünster www.marienmuenster.de
Zufallsfunde
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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