Alk

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Alk
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

Hierarchie

Regional > Litauen > Alk

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Alk


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Alk (1785 auch Alck, Alka sowie Elkeningken oder Jon Schadwill), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.

Name

Der Name weist auf eine alte heidnische Verehrungs- und Opferstätte. Der Alternativname Jon Schadwill besagt, dass dieser Jon (Johann) wünscht trotzdem hier zu siedeln.

  • prußisch "alkas" = Heiliger Waldtempel
  • "alkas, elkas" = heilig, tabu, abgeschirmt, unverletzlich
  • preußisch-litauisch "alka" = Berg, Opferstätte auf einer Anhöhe, Hünengrab, später Puppe, Götzenbild und Götzentempel
  • indoeuropäisch "sad, sed" = siedeln, ansiedeln

+ prußisch "wilit" = wünschen

Politische Einteilung

1940 ist Alk Dorf in der Gemeinde Wietullen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Alk gehörte 1912 zum Kirchspiel Saugen, vor 1844 allerdings zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Alk gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.



Standesamt

Alk gehörte 1907 zum Standesamt Saugen.


Bewohner

  • 1912 [1]
    Einwohner: Barwa, Anna, Magd, Baumgart, August, Hirt, Brumpreiksch, Christoph, Besitzer, Dickscheit, Jons, Knecht, Gelszinnus, Ewe, Altsitzerin, Gelszinnus, Jons, Besitzer, Gelszinnus, Miks, Besitzer, Grigoszies, Martin, Knecht, Grinnus, Miks, Kätner, Hoffmann, Martin, Kätner, Jagello, Ludwig, Losmann, Inoks, Ewe, Magd, Inoks, Katre, Magd, Jonuszies, Christoph, Losmann, Laub, Franz, Knecht, Preikschas, Madle, Magd, Preikschas, Miks, Knecht, Strausz, Ertme, Magd, Strausz, Martin, Knecht, Strausz, Miks, Losmann, Szankelies, Anna, Magd, Szankelies, Ewe, Magd, Szankelies, Miks, Knecht, Trinkies, Mare, Ortsarme, Trinkies, Martin, Losmann, Trinkies, Miks, Losmann, Waitschies, Miks, Knecht, Waldszus, Anna, Magd, Waldszus, Miks, Losmann, Waspa, Christoph, Kätner, Waspa, Ewe, Altsitzerin, Zibbedies, Christoph, Besitzer

Quellen:

  1. Landkreis_Heydekrug/Adressbuch_1912

Geschichte

Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922

  • Christof Brumpreusch, 50 ha


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
  • Alka
  • Alk - Quelle Landgemeinde 12.5
Typ
  • Ort
W-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • nima:-2612602
  • geonames:601127
GOV-Kennung
Karte

(sehr experimentelle) Karte der Umgebung

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Werden (- 1844) (Kirchspiel)

Heydekrug (Memelland), Šilutės apskritis (1920 -) (Kreis)

Heydekrug (- 1920) (Kreis Landkreis) - Quelle

Saugen (1844 -) (Kirchspiel)

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