Ablenken

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Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Taufschüssel aus Messing
Der Weg nach Ablenken

Hierarchie

Regional > Litauen > Ablenken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Ablenken


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ablenken, Kreis Tilsit, Ostpreußen.

Name

Der Name ist eine Wegbeschreibung: ein Ort, der nur auf Umwegen erreichbar ist.

  • preußisch-litauisch "aplenkimas" = das Umgehen, Beiseitelassen, Übergehen



Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Ablenken gehörte 1912 zum Kirchspiel Laugszargen, vor 1899 aber zum Kirchspiel Willkischken.


Bewohner


Geschichte

1785 cölmisch Gut und Grenzort mit Polen, mit einer Wassermühle über die Jura, fünf Feuerstellen, landrätlicher und Justizkreis Insterburg, Amtsbezirk Schreitlauken, Pfarrei Willkischken.

Den Krug in Ablenken besitzt 1747 Georg Wiprecht; es wird ihm bei der Verleihung zur Bedingung gemacht, sich überall so aufzuführen, wie es einem rechtschaffenen Wirt und Krüger zukommt !

Dem Taurogger Verwalter Jakob Schwab werden beim Dorf Gillanden und Greißohnen acht Huben Übermaß und eine Kruggerechtigkeit für in Summa 900 Mark preußisch im Jahre 1611 verliehen. 1614 erhält Schwabs Witwe noch eine mit Weiden verwachsene Hufe zu vollen Rechten frei von Scharwerk und allem Beschwer. Diese Hufe ist zwischen Kurmeiten und Krakischken gelegen. 1753 ist der Mühlenmeister Johann Martin Rost Meistbietender für die zwei Wassermühlen in Ablenken und Schreitlauken für 1350 Taler Kaufgeld; die Pacht wird nach jedesmaligem Anschlag entrichtet. Für Instandsetzung der Gebäude wird ihm frei Bauholz bewilligt. 1768 sind die Mühlen im Besitz des Christoph Friedrich Dreßler, der noch eine Ölmühle anlegt.

Quelle: KOPP, Jenny: Geschichte des Landkreises Tilsit, Tilsit 1918, S.95.


Bibliographie

Memeler Dampfboot

  • 1978 Nr.12 S.179-180: Bauernhöfe des Memellandes: Heimbs, Gut Ablenken


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Name
  • Oplankys
  • Ablenken - Quelle Gutsbezirk 37.176
Typ
Einwohner
W-Nummer
  • 66133
GOV-Kennung
Karte

(sehr experimentelle) Karte der Umgebung

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Pagėgiai, Pogegen (1945 -) (Kreis Kreis)

Pagėgiai, Pogegen (1920 - 1939) (Kreis Kreis) - Quelle

Tilsit-Ragnit (1939 - 1945) (Landkreis) - Quelle

Tilsit (- 1920) (Landkreis) - Quelle

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