Ödem

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Krankheitsbezeichnung


Bedeutung

Das Ödem (griechisch οίδημα - die Schwellung, das Ödem) oder „Wassersucht“ ist eine Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem im Gewebe.

Ist im Gewebe das Gleichgewicht zwischen Flüssigkeitsaufnahme (Filtration) einerseits und Flüssigkeitsabgabe (Reabsorption plus Lymphabfluss) andererseits zugunsten der Filtration verschoben, so verbleibt vermehrt Flüssigkeit im Gewebe. Die Folge ist eine Wasseransammlung: ein Ödem.

Ödeme sind meist Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z. B. einer Herz- oder Nierenschwäche. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Druckes, wodurch Flüssigkeit ins Gewebe austritt.

Häufig treten Ödeme auch als Begleiterscheinung von Beinvenen-Thrombosen auf, die den Rückfluss des Blutes zum Herzen behindern.

Auch Medikamente (z. B. Kortison, Antidepressiva) können zur Ödementstehung beitragen.



Quelle: Artikel Ödem. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.